Anna Lipphardt


Foto: Michael Latz

Anna Lipphardt studierte von 1992 bis 1997 Internationale Beziehungen und Politikwissenschaft, Baltistik und Judaistik in Litauen, Deutschland und den USA. 1999 erhielt sie den Master in Jewish Studies an der University of Chicago. 2006 promovierte sie in Kulturwissenschaft an der Universität Potsdam und leitete bis 2008 die Groupe de Recherche „Nazisme“ am Centre Marc Bloch, Berlin. Von 2008 bis 2011 war Lipphardt als Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg und am Zukunftskolleg der Universität Konstanz tätig. Sie ist Mitglied des Exzellenzclusters Kulturelle Grundlagen von Integration. Seit April 2011 ist Lipphardt Juniorprofessorin und Leiterin der Forschungsgruppe COME am Institut für Volkskunde der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Ihre thematischen Schwerpunkte liegen im Bereich der Migrations- und Transnationalismus-Forschung, Mobility Studies, Raumtheorie, Stadtanthropologie, Mobile Milieus und Minderheiten, Kulturgeschichte der osteuropäischen Juden, Holocaust, Erinnerungs- und Traumaforschung.
Lipphardt wurde mit dem Klaus-Mehnert Preis der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) und dem „Prix de la Fondation Auschwitz“ ausgezeichnet.


Mitgewirkt bei: VAGABUNDENKONGRESS, AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HERBERGSSALON und LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ...