Dennis Schwabenland


Aufgewachsen im Ruhrgebiet, Schauspieler und Regisseur, ist Co-Leiter der Theatergruppe PENG! Palast und lebt seit 14 Jahren in der Stadt Bern.

Er schloss 2008 seine Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Bern (HKB) mit Diplom und der Auszeichnung BEST an herausragende AbgängerInnen aller HKB – Studiengänge ab.
Während des Studiums wurde er als Schauspieler mit dem Förderpreis der Armin Ziegler Stiftung ausgezeichnet. Mit PENG! Palast und dem Stück Woyzeckmaschine (Regie) gewann er 2009 den renommierten Nachwuchswettbewerb PREMIO (erster Platz / Regie). Die Arbeit von PENG! Palast wurde zudem Ende 2010 mit dem Jugendpreis der Burgergemeinde Bern geehrt.

Mit PENG! Palast erarbeitete er die Stücke „Hamlet MASSIV“ (Co-Regie), „Woyzeckmaschine“ (Regie) und „Götter der Stadt und Die 120 Tage von Sodom“ (Regie), „the holycoaster s(HIT) circus“, zusammen mit dem israelischem Tanzhouse Machol Shalem (Jerusalem), „KING“, „FIGHT! PALAST #membersonly“ (Co-Regie), „BYE BYE BABEL“ und „Die Asozialen“ (Regie).
Er ist Co-Regisseur, Produzent von und Schauspieler vom Spielfilm (Mockumentary) „the holycoaster s(HIT) circus“ von PENG! Palast und Kino Kitchen, welcher an den 51. Solothurner Filmtagen Weltpremiere feierte und 2016 zu den Hamburger Filmtagen und dem 2018 Copenhagen Jewish Film Festival eingeladen wurde. Der Film gewann 2016 den Berner Filmpreis.

Des Weiteren führte er Regie beim Musical „Sit so guet, s.v.p.“ von Kämpf/Urweider/Schwabenland/Hari Regie, welches 2017 in der Dampfzentrale Bern uraufgeführt wurde. Zudem war er Co-Autor des Stücks zusammen mit Matto Kämpf und Raphael Urweider.

Er erfand und entwickelte das partizipative Hauptstadtkultur-Projekt Time For Change, welches von 2016 – 2017 im Generationenhaus und im Schlachthaus Theater stattfand.

Als Schauspieler arbeitete er u.a. in folgenden Konstellationen (Auswahl): Theater Biel-Solothurn „Frühlings Erwachen“ (Moritz Stiefel), „Tartuffe“ (Valere) und „Was ihr wollt“ (Sebastian, Musiker), im Freilichttheater Augusta Raurica / Theater Basel (Romulus, der Grosse (Cäsar Rupf)), im Schlachthaus Theater Bern „Erika in Afrika“ (Regie: Matto Kämpf, Raphael Urweider und Nils Torpus) und „Ich, ohne aufzufallen – Texte/Theater Mani Matter“ (Regie: Meret Matter) und David Copperfield im gleichnamigen Stück von Weltalm.
Seit 2015 spielt er in der Formation BUES/MEZGER/SCHWABENLAND in den Stücken „Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam“ und „Edward Snowden steht hinterm Fenster und weckt Birnen ein“ (Text: Daniel Mezger, Regie: Marie Bues).

Er arbeitete als Gastdozent an der Hochschule der Künste Bern im transdisziplinären Institut Y und engagierte sich von 2011-2016 ehrenamtlich im Vorstand vom Berufsverband der freien Theaterschaffende ACT, ist seit 2013 Vorstandsmitglied bei ACT Bern bei dem er von 2013-2016 Präsident war. Im Mai 2011 war er Stipendiat am Internationalen Forum Berlin („Theatertreffen“). Ende 2013 wurde er vom Kanton Bern mit dem Off-Stage Stipendium ausgezeichnet. Seit 2014 ist er zudem Vorstandsmitglied vom Schlachthaus Theater Bern.


Mitgewirkt bei: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM, EDWARD SNOWDEN STEHT HINTERM FENSTER UND WECKT BIRNEN EIN und RAMPE REIST: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM