Eduardo Molinari


Eduardo Molinari wurde 1961 in Buenos Aires geboren, wo er derzeit als Bildender Künstler lebt und eine Professur für Bildende Kunst an der IUNA – Instituto Universitario Nacional de Arte innehat.

2006 war er Mitglied der künstlerischen und konzeptionellen Leitung der Ausstellung Lanormalidad (Palais de Glace, Buenos Aires) und gestaltete den letzten Teil des Projekts „ExArgentina” zusammen mit Alice Creischer, Andreas Siekmann, Loreto Garín Guzmán und Federico Zukerfeld. 2007 war er Artist in Residence an der Akademie der Künste, Berlin, und 2008 am Weltecho, Chemnitz.

Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit steht das Wandern als ästhetische Praxis, interdisziplinäre Kollaborationen und künstlerische Forschung.

2001 gründete er das Archivo Caminante/AC (Archiv des Wanderers), ein fortlaufendes bildnerisches Archiv, das die Beziehungen von Kunst und Geschichte erforscht, kritisches Denken entgegen dem herrschenden historischen Narrativ generiert, Aktionen gegen das erstarrte soziale Gedächtnis initiiert und Übungen zur kollektiven politischen Imagination entwirft. AC entwickelt poetisch erweiterte Dokumente, die im Stande sind, auch jenseits von künstlerischen Orten und Territorien wirksam zu werden. Die künstlerische Praxis von AC vereint Zeichnung, Collage, Fotografie, Installation, ortsspezifische und öffentliche Intervention, Film und Publikationen.

2010 gründete er zusammen mit Azul Blaseotto „La Dársena_Plataforma de Pensamiento e Interacción artística – Dock_Plattform für Denken und künstlerische Interaktion“, ein kulturelles Zentrum in Buenos Aires für kollektive Experimente und Forschungsprojekte, kulturelle Artenvielfalt, globalen Diskurs und Austausc


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS