BABEL


Internationales Musiktheater zum Liederzyklus „Der Turm zu Babel“ von Mauricio Kagel in 18 Sprachen

Babel. Swahili and French singers. Foto: Roberto Santaguida

Akademie Schloss Solitude und Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Studio für Stimmkunst und Neues Musiktheater) Stuttgart in Kooperation mit dem Goethe Institut, dem Forum der Kulturen in Stuttgart und dem Instituto Gama de Arte (Sao Paulo).


BABEL ist ein internationales, soziokulturelles Kunstprojekt, das in 18 verschiedenen Städten in der Welt stattfinden wird und seinen Auftakt in Stuttgart hat.


BABEL entsteht mit den Stimmen von jungen Sängern sowie mit „Sprachexperten“ mit Migrationshintergrund, die zusammen mit internationalen Künstlern den Liederzyklus „Der Turm zu Babel“ von Maurico Kagel zur Aufführung bringen. Der Zyklus ist in 18 verschieden Sprachen komponiert (Türkisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Italienisch, Japanisch, Esperanto, Latein, Niederländisch, Polnisch, Swahili, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Dänisch, Englisch, Ungarisch und Deutsch). Die Migranten fungieren als persönliche »Sprachcoachs« für die Sänger, die je ein Lied in einer Fremdsprache einstudieren werden. Somit entsteht ein wechselseitiger Austausch, in dem die Migranten ihr Sprachvermögen einsetzen und die Sänger einen Einblick in die Aufführungspraxis der Neuen Musik gewähren.

Für die Einstudierung der Lieder werden Gesang von Erik Leidal und Performance von Marcelo Cardoso Gama in Form von Masterclasses und Workshops vermittelt. Begleitend dazu wird das Stuttgarter Architekturkollektiv »Studio umschichten« (Peter Weigand / Lukasz Lendzinski) Interaktionen im Stadtraum durchführen, die das Projekt in den Kontext von Integration und Stadtwahrnehmung stellen. Wesentlich für BABEL ist der Dialog zwischen den Sängern und den Migranten. Dieser Dialog wird im städtischen Raum fortgeführt und lässt Stuttgart zu einer Bühne werden, auf der das Thema der Integration der Kulturen verhandelt wird. In Interviews werden Sänger und Sprachexperten über ihre Arbeit an den Liedern und über ihre Wahrnehmung von Stuttgart befragt. Das gesamte Projekt wird von dem kanadischen Filmemacher Roberto Santaguida filmisch festgehalten und zu einem späteren Zeitpunkt in Form einer Videoinstallation präsentiert.

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BABEL entsteht im Rahmen von „Deutschland + Brasilien 2013-2014“, gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

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https://www.facebook.com/babelsongs

künstlerische leitung
Marcelo Cardoso Gama

Workshopleitung Gesang
Erik Leidal

Workshopleitung Kulturelle Integration und Stadtwahrnehmung
Studio umschichten/Lukasz Lendzinski & Peter Weigand

film
Roberto Santaguida & Ana Lagator

Produktionsleitung
Stephan Pohl

Mit
Melanie Dreher, Nikolaus Fluck, Natasha López Fernández, Christie Finn, Pascal Zurek, Viktoria Vitrenko, Marta Bauzà- Soler, Carolin Ritter, Anaïs Sarkissian, Eva-Maria Greiner, Natália Bálint, Ulrike Baur, Cecilia Fontaine, Karline Cirule, Mari Øyrehagen, Montserrat Solà, Matthias Meier-Rempp, Lena Spohn , Dominique Bon , Julia Csatary, Anna Stano , Ayse Akbulut , Maria Konstantinidou, Frederik Härle , Christina de Burgh, Alois Eder , Flora Borek, Anat Ivgi, Akino Nishizawa, Fleur Jägen, Sylvia Jaber , Jessica Brandão, Anna Afanasieva, Veronica Palma Hofmann, Prince Tshime Kalumbwa, Tekla Fodor