HUNGER AND AFFLUENCE


Symposium

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Ein Symposium zum 2. Internationalen Hidden Hunger-Kongress der Universität Hohenheim

Der Hunger in Europa ist versteckt. Hunger war die treibende Kraft hinter der europäischen Zivilisation, er hat unsere Mythen und Legenden GEFÜTTERT. Aber in den letzten 60 Jahren hat Hunger im öffentlichen Diskurs keine Rolle gespielt, weder in der Politik noch in der Kultur. Der Hunger, einst eine einende, globale Erfahrung, ist wirtschaftlich und geographisch an den Rand gedrängt worden. Was passiert mit einer Gesellschaft, die auf Hunger erbaut ist, ihn aber verloren hat?

Zusätzlich zum ernährungswissenschaftlichen Kongress HIDDEN HUNGER 2015, nähert sich das Programm der Rolle von Hunger und Überfluss aus der Perspektive der Kulturwissenschaft und der künstlerischen Praxis. Diese Perspektiven bilden eine Erweiterung der natur- und sozialwissenschaftlichen und der medizinischen Perspektiven des Kongresses HIDDEN HUNGER 2015. Die kulturellen/ästhetischen Aspekte von Essen sind wesentlich für das Verständnis von und den Umgang mit Entwicklungen in der Ernährung weltweit. Essen ist Kultur und somit auch Hunger.

Die den Kongress begleitenden Veranstaltungen am Theater Rampe stellen eine soziale und geographische Verbindung zwischen dem Kongress, der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der kulturellen Szene der Stadt Stuttgart her.

 

KRISENHERD: Eine Dinner-Debatte. Unter Anleitung der Künstlerin Wanja Saatkamp (D) werden 30 Gäste gemeinsam ein Abendessen zubereiten, während sie den Vorträgen der zwei geladenen Redner lauschen: einem Wissenschaftler vom HIDDEN HUNGER Kongress und einem Künstler.
Das Publikum sitzt zusammen an einer langen Tafel, an der während des gemeinsamen Mahls Gedanken und Essen geteilt werden.

Eintritt: 7 Euro

NOMA/LUXUSGESICHT: Forschungsperformance und Installation über Luxus und Mangelernährung. Die Performance reagiert direkt auf Beiträge und Atmosphäre des wissenschaftlichen Kongress „Hidden Hunger“, der in der luxuriösen Umgebung des Mövenpick Hotels am Stuttgarter Flughafen stattfindet. Satte Experten reden über Hunger. Natürlich! Bei leerem Magen kann man nämlich schlechter Denken. Andreas Liebmann (CH), Derek Lesher (DK) und Dorte Holbek (DK) arbeiten in diesen einmaligen Versuch außerdem mit Elementen ihrer Performance „Noma“, die im Februar in Kopenhagen stattfand. Noma ist der Name einer aggressiven Hungerkrankheit, sowie des weltbesten Restaurants in Kopenhagen.

Eintritt: 5 Euro

 

Jan-Philipp Possmann und Andreas Liebmann in Zusammenarbeit mit dem Theater Rampe, S/H Kopenhagen und Zürcher Hochschule der Künste

Das Symposium ist mehrheitlich auf Englisch.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

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