IMAGINALE: CHAMBRE NOIR


von Plexus Polaire

In CHAMBRE NOIR entwirft die schwedische Autorin Sara Stridsberg die fiktive Biographie der amerikanischen Schriftstellerin Valerie Solanas. Solanas machte in den 60er Jahren mit dem feministischen Manifest »S.C.U.M« auf sich aufmerksam und ist heute nur noch bekannt als die Frau, die auf Andy Warhol schoss. Yngvild Aspeli inszeniert die Lebensrückschau als halluzinatorischen Bilderreigen: Mit lebensgroßen Figuren, Live-Percussion, verwüsteten Chansons, Videoprojektionen und einer guten Prise schwarzem Humors zeichnet die norwegische Regisseurin das alptraumhafte Portrait einer zwischen Genie und Wahnsinn, Radikalität und Realitätsverlust zerrissenen Persönlichkeit.

 

Nach ihrem Auftritt im Rahmen der IMAGINALE 2016 begann für die französisch-norwegische Compagnie Plexus Polaire eine internationale Blitzkarriere: London Mime Festival, Chicago Puppet Festival und gleich zwei Auszeichnungen für die »Beste Inszenierung« bei der Fira de Titelles im spanischen Lleida. Die junge Figurenspielerin und Regisseurin Yngvild Aspeli – die erst vor wenigen Jahren ihre Ausbildung an der ESNAM in Charleville-Mézières abschloss – gilt bereits heute als künstlerisches Ausnahmetalent.

 

 


Pressestimmen:

« The festival’s winning performance, all of which ran to see, was Chambre Noire (…) It is a story of abuse, destruction and evil, and will probably go around the world as the new star show in the puppet theater »

Periskop – Anne Helgesen (octobre 2017)

23.01.18 20:00
IMAGINALE: CHAMBRE NOIR Saal

von Plexus Polaire | Figurentheater

SPIEL
Yngvild Aspeli

PERCUSSION
Ane Marthe Sørlien Holen

REGARD MANUPULATION
Pierre Tual

KOMPOSITION
Guro Skumsnes Moe

PUPPENBAU
Yngvild Aspeli, Pascale Blaison & Polina Borisova Scénographie: Elisabeth Holager Lund

KOSTÜM
Sylvia Denais

LICHTDESIGN
Xavier Lescat

VIDEO
David Léjard-Ruffet

DRAMATURGIE
Pauline Thimonnier

CO-REGIE
Paola Rizza

REGIE
Yngvild Aspeli