KoNGOland


Theatrale Fallstudie von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer

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Zeit für Geschenke. Für diejenigen, die das Leben nicht so bedacht hat, unterhält die Zivilgesellschaft ein strahlendes Netz der Charity-Kultur. Und es mag am deutschen Wesen, einmal noch die Welt genesen.

Auf der Bühne steht der deutsche Brunnenbauer in Afrika. Er ist auch Expat, NGO-Mitarbeiter, Entsendeorganisation, Aussteiger und Kulturbotschafter. Er betreibt Technologie-, Wissens- oder Bildungsexport, sammelt Hilfsgüter und Spenden und kennt die Transportwege in Richtung Global South. Er hat aus seinen Vorstellungen und in seinen Warenlagern ein Land entwickelt, von dem er hier als Kongoland berichten wird. Er versucht eine Dokumentation dieses fiktiven Kongolands, bevor es vielleicht schon bald verschwunden sein wird: „Die Welt wird schwarz“, prophezeit der Philosoph Achille Mbembe und entwickelt ein neues Weltbild.

Aus Gesprächen mit deutschen Expats und Entwicklungszusammenarbeitern montiert Nina Gühlstorff den Text zu dieser Theaterstudie. Als Regisseurin hat sie sich auf Recherchearbeiten spezialisiert, in denen sie soziale und politische Schieflagen unserer Gesellschaft befragt.

KoNGOland ist der zweite Teil der Rampe-Reihe „Und es mag am deutschen Wesen, einmal noch die Welt genesen“. Laurenz Leky untersuchte im ersten Teil ein Jahr zuvor den deutschen Söldner Siegfried Müller (Kongo Müller).

Koproduktion von Theater Rampe und Nyx e.V.

Trailer zum Stück

Aufführungsdauer: zirca 90 Minuten ohne Pause

Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

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Mit freundlicher Unterstützung von GWE German Water and Energy GroupSammelzentrale Aktion Hoffnung, Staatstheater Nürnberg und der Welthungerhilfe

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Pressestimmen

„Wenige Requisiten genügen, um das Kopfkino in Gang zu setzen. (…) Man merkt: Leky kennt diese Menschen, entsprechend plastisch kommen sie beim Publikum an (…) Das ist kein Spiel. Hier drückt sich genau jene mit Scham gepaarte Correctness aus, die das Machtgefälle zwischen Schwarz und Weiß auf kultureller und sprachlicher Ebene sogar noch zementiert.“
nachtkritik.de, 12.12.14

„Bitterböser Theaterabend (…) Das tut dem Zuschauer weh und macht zugleich höllisch Spaß. (…) Regisseurin Nina Gühlstorff kann sich in ihrer provozierenden Fallstudie auf Gespräche mit Vertretern diverser Entsendeorganisationen verlassen. Dokumente, Zitate und Fiktionen haben hohen Wiedererkennungswert, wenn Leky (…) spricht“
Stuttgarter Nachrichten, 15.12.14

„Leky zeigt treffend in seiner One-Man-Show auf, welche Widersprüche dieses Thema tangiert und von welchen es tangiert wird. Unglaublich wandelbar berichtet er von eigenen Erlebnissen während seiner Reisen nach Afrika. Er zitiert, er argumentiert, und das aus verschiedenen Sichtweisen. (…) Wahrheit und Ironie zerfließen auf wunderbare Art in dieser Performance.“
Ludwigsburger Kreiszeitung, 15.12.14

„…partout kein ordentliches, kompetentes, wohlgeformtes oder auch nur angemessenes Theater … Es mag nicht schön sein, dieses ungebändigte, alle Klarheiten vernebelnde Solo, sogar sehr frustrierend, gewiss aber ein nötiger Stachel, der am Ende, wenn man endlich raus darf aus dem Theaterzwinger, ziemlich fest sitzt im eigenen Fleisch.“
nachtkritik.de, 30.04.15

12.12.14 20:00
KoNGOland Saal

von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer

13.12.14 20:00
KoNGOland Saal

von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer
Anschließend Gespräch

17.12.14 20:00
KoNGOland Saal

von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer
Anschließend Gespräch

18.12.14 20:00
KoNGOland Saal

von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer
Anschließend Gespräch

19.12.14 20:00
KoNGOland Saal

von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer
Anschließend Gespräch

20.12.14 20:00
KoNGOland Saal

von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer
Anschließend Gespräch

04.02.15 20:00
KoNGOland Saal

von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer

05.02.15 20:00
KoNGOland Saal

von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer

06.02.15 20:00
KoNGOland Saal

von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer

07.02.15 20:00
KoNGOland Saal

von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer
LETZTE VORSTELLUNG

26.03.15 20:00
KoNGOland

RAMPE REIST: KoNGOland auf Gastspiel am Theaterdiscounter Berlin (26.-28.03.)

30.04.15 18:30
KoNGOland

RAMPE REIST: KoNGOland beim Heidelberger Stückemarkt (24.04.-03.05.)

19.05.16 20:00
KoNGOland Saal

Theatrale Fallstudie von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer

20.05.16 20:00
KoNGOland Saal

Theatrale Fallstudie von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer

21.05.16 17:00
KoNGOland Saal

Theatrale Fallstudie von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer
KONGO-DOPPEL – Letzte Vorstellungen

Mit
Laurenz Leky

Regie
Nina Gühlstorff

Ausstattung
Thomas Rustemeyer

Dramaturgie
Martina Grohmann

 

[ Hintergrundbild ]