VOLKS*THEATER RAMPE

Foto: Domininque Brewing

VOLKS*THEATER RAMPE ist ein Nachbarschaftstheater aus Stuttgart-Süd, dass sich mit aktuellen Themen und Fragestellungen im Viertel beschäftigt.

Im Sommer 2019 riefen Regisseurin Nina Gühlstorff und Dramaturgin Paula Kohlmann mit einem mobilen Recherche-Büro auf dem Marienplatz, Plakaten und Videos auf, sich dem neuzugründenden VOLKS*THEATER RAMPE anzuschließen. In einem Labor und Open-Stage wurden gemeinsam mit Passant*innen vom Marienplatz Fragen an ein neues Volks*theater formuliert.

Im Herbst 2019 gründete sich ein 15-köpfiges Nachbarschafts-Ensemble aus Stuttgart Süd und begann in offenen Recherchetreffen Geschichten über den Marienplatz zu sammeln. Der Marienplatz ist Dreh- und Angelpunkt der Nachbarschaft des Theater Rampe, gleichzeitig ist er das verbindende Element aller Ensemble-Mitglieder des VOLKS*THEATERS. Für sie alle ist er ein alltäglicher Treffpunkt, Weg oder Kreuzungspunkt und wurde so zum Protagonisten ihrer ersten Inszenierung.

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NETZWERK FREIER THEATER

Das Netzwerk Freier Theater – NFT ist ein bundesweiter Zusammenschluss professioneller Theater und Produktionshäuser in kommunaler Förderung zum Zweck des bundesländerübergreifenden Austauschs von Knowhow und Produktionen. Gemeinsam werden neue Projekte konzipiert und koproduziert. Bereits seit 2015 agiert unter dem Label NFT ein Bündnis von Gründerspielstätten aktiv als Think Tank für ein solches Modell des Austauschs von Theaterproduktionen und als Koproduzent in ersten Modellprojekten.

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FREISCHWIMMEN

Freischwimmen ist eine Produktionsplattform für Performance und Theater, getragen durch brut Wien, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, HochX München, LOFFT – DAS THEATER Leipzig, Schwankhalle Bremen, Sophiensæle Berlin und Theater Rampe Stuttgart.

Die Plattform konstituiert sich seit 2018 in veränderter Aufstellung und unter dem Titel FREISCHWIMMEN neu als internationale Austausch- und Produktionsplattform für junge Gruppen und Künstler*innen aus Theater und Performance. Diese Neuausrichtung zielt dabei insbesondere auf eine größere Flexibilisierung des Modells: So gibt es nun mit Residenzen, Workshop-Showings und Gastspielen und Labs einzelne Module, die je nach den Bedürfnissen der Künstler*innen und Kapazitäten der Häuser unterschiedlich kombiniert werden können.
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THEATRE OF THE LONG NOW

THEATRE OF THE LONG NOW – URAUFFÜHRUNG. Foto: Dominique Brewing.

Das THEATRE OF THE LONG NOW ist das Versprechen, auf einer Brachfläche im Stuttgarter Norden eine mindestens 100 Jahre andauernde Aufführung stattfinden zu lassen. Gegründet 2014 von einem unbekannten Stuttgarter Landschaftsarchitekten, fand der Theaterbetrieb bislang für Außenstehende vollkommen unsichtbar statt. Das THEATRE OF THE LONG NOW ist Installation und Vorstellung zugleich: Es hat kein Dach, aber ein Ensemble. Es ist eine Institution, aber nirgendwo rechtlich erfasst. Es hat Zuschauer*innen, aber weder ein Mensch noch ein Tier wird je die ganze Aufführung erleben. Das bleibt den Bäumen und Steinen vorbehalten. Das Projekt kann jederzeit besucht werden – inklusive Audiowalk. Für Abonnent*innen finden regelmäßig eigene Veranstaltungen statt. Das Abo auf der Brache lädt zu einem Wahrnehmungsexperiment ein: Mit einer kurzen Einführung von Prof. Florian Feisel, Tee und Gebäck in der Pause sowie Nachgespräch.

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NORM IST F!KTION

„Nur wer sich und seine Person mitnimmt in das Wagnis der Öffentlichkeit, kann sie erreichen.“
Hannah Arendt

Ausgangspunkt ist die Performance der Norm: wie überqueren wir eine Straße? Wie verhalten wir uns auf einem öffentlichen Platz, wie in einem Einkaufszentrum? An welchem Ort ist welche Kleidung, welches Verhalten angemessen? NORM IST F!KTION ist die künstlerische Spurensuche von NAF nach Normierungen.

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6 TAGE FREI

Das Festival der freien Darstellenden Künste Baden-Württemberg, findet im April 2021 mit neuem Konzept statt: Statt Theaterpreise zu vergeben, wird in 2021 ein kuratiertes Programm zu sehen sein und läuft unter dem Titel ,Transformation, Imagination und neue Verwandtschaften‘.

Zur Festivalwebsite

MADE IN …

©Lena Obst

MADE IN STUTTGART – Interkulturelles Festival
Auf dem Programm stehen Theateraufführungen, Lesungen, Filme, Tanz und Konzerte sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche. Kulturschaffende verschiedener Herkunft aus der Region Stuttgart sind mit allen Kunstformen willkommen!

MADE IN GERMANY – Interkulturelles Theaterfestival
Ein mitreißendes Erlebnis, das immer wieder neu beweist, wie pulsierend und spannend die interkulturelle Theaterszene ist.

Beide Festivals finden biennal im Wechsel statt. Mehr zu Bewerbungen und weitere Informationen auf: Forum der Kulturen Stuttgart

RAMPE TANZT

Seit der Spielzeit 2016/17 besteht die künstlerische Liaison zwischen backsteinhaus produktion und Theater Rampe. Auftakt bildete die Produktion PARADIES FLUTEN von Thomas Köck.

backsteinhaus produktion erarbeitet an der RAMPE neue Tanzstücke wie HEADLESSWOLFGANG und PLATONIA.
Darüber hinaus inszenieren Choreografin Nicki Liszta und RAMPE-Intendatin Marie Bues gemeinsam, z.B. HOW TO SELL A MURDER HOUSE und ABFALL DER WELT.

Die neueste Kollaboration umfasst zwei Produktionen und ist gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes in Zusammenarbeit mit dem Theater Lübeck und setzt sich mit dem Prinzip Nosferatu auseinander: DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder DAS PRINZIP NOSFERATU ist ab 26. März 2019 am Theater Rampe zu sehen.

Kunstgebäude

Das Kunstgebäude Stuttgart wird zurzeit noch interimistisch vom Landtag genutzt. Sobald dieser 2016 auszieht, soll das Kunstgebäude wieder der Kunst zur Verfügung stehen.

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GOOD MORNING DEUTSCHLAND

Am 1. Mai 2016 ging das Radioprojekt GOOD MORNING DEUTSCHLAND von und für Geflüchtete mit drei lokalen Studios in Frankfurt, Stuttgart und Donaueschingen auf Sendung. Gesendet wird kommunales Radio, auf Arabisch, Farsi, Tigrinya, Deutsch, Englisch. Wir senden Gespräche zwischen Geflüchteten, Mitbürger*innen und Gästen, wir senden Informationen über Veranstaltungen in den drei Städten – vor allem aber Musik, live gespielt oder aus der Konserve, traditionell, neu oder gemixt.

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