Anna Gschnitzer

Geboren 1986 in Innsbruck, aufgewachsen in Südtirol, lebt derzeit in Wien. Schreibt vor allem Theater- und Performancetexte sowie Prosa. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien und Aix-Marseille sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Gründungsmitglied des theaterkollektiv bureau. Jurypreis des Newcomer-Wettbewerbs „Töchter und Söhne” am Theater Drachengasse zusammen mit dem theaterkollektiv bureau, 2011. Mitglied der Künstler_innengruppe Studio Furio. Ihre Stücke werden u.a. an der Garage X in Wien, am Theater unterm Dach in Berlin, am Theater Rampe in Stuttgart und im Hamburger Sprechwerk gespielt.

Wiener Dramatik Stipendium 2014. Jahresstipendium der Literar Mechana 2014. Kooperationsstipendium der Akademie Schloss Solitude 2014/15 zusammen mit Theater Rampe Stuttgart. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien.


Mitgewirkt bei: MODELLSIMULATION MIT PFAU, PONYS. EINE AUFLADUNG und SIMULATOR MIT PFAU

Azar Mortazavi

Geboren 1984 in Wittlich/Rheinland-Pfalz, studiert seit 2007 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. 2008 nahm sie an dem internationalen Theatertreffen „Festival of young European Playwrights“ in Utrecht teil.

Für das Stück „Todesnachricht“ (UA: 13.01.2011, Pfalztheater Kaiserslautern) wurde sie im April 2010 mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Im Oktober 2011 wurde ihr Kurzdrama HIMMEL UND HÖLLE zum 1. Karlsruher Dramatikerfestival am Badischen Staastheater eingeladen. Anfang 2012 wurde ihr der exil-Dramatikerinnenpreis der wiener wortstaetten zugesprochen, der mit einem Werkauftrag verbunden ist.

Mit ihrem zweiten Stück ICH WÜNSCH MIR EINS wurde Azar Mortazavi zu den Mülheimer Theatertagen und zu den Autorentheatertagen Berlin 2013 eingeladen. Neben dramatischen Texten arbeitet sie momentan außerdem an einer längeren Erzählung, in der sie sich mit ihrer zweiten Heimat, dem Iran, beschäftigt. Azar ist Mitglied des Künstlerkollektivs little black fish, das im Sommer 2011 erstmals das Berliner „bon voyage“-Festival organisierte.


Mitgewirkt bei: ICH WÜNSCH MIR EINS...

E. L. Karhu

E. L. Karhu, 1982 in Helsinki geboren, gehört zu den wichtigsten AutorInnen ihrer Generation in Finnland. Sie studierte Szenisches Schreiben und Dramaturgie an der Theaterakademie Helsinki und an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin sowie Soziologie an der Universität Helsinki. Karhu ist bekannt für ihren mutigen und doch spielerischen Umgang mit großen Themen und Diskursen. Die Struktur ihrer Dramentexte bewegt sich oft an den Grenzen zu anderen literarischen Formen und ist dabei oft auch von anderen Kunstgattungen wie z. B. dem Comic oder Dokumentarfilm inspiriert. Ihr thematisches Interesse kreist u. a. um die Ethik menschlichen Handelns in Zeiten des sozialen Wandels, Armut und Autonomie sowie Wahnsinn und Völlerei. E. L. Karhu arbeitet als freischaffende Autorin und Dramaturgin. Ihre Stücke wurden am Finnischen Nationaltheater und am TTT_Theater in Tampere aufgeführt sowie in Theatern in Schweden, Deutschland, Russland, Australien und Kanada. Neben ihrer Arbeit als Dramaturgin für die Schreibwerkstatt für neue Dramatik „KOM-teksti“ am KOM-teatteri sowie für Theater und Film ist sie als Übersetzerin für Theaterstücke aus dem Schwedischen, Deutschen und Englischen tätig.


Mitgewirkt bei: PRINCESS HAMLET

Felicia Zeller

Geboren 1970 in Stuttgart, studierte sie an der Filmakademie Baden-Württemberg (Diplom 1998). Felicia Zeller schreibt Theatertexte und Prosa, außerdem ist sie Autorin und Regisseurin vieler Filme und anderer Werke auf dem Gebiet der Neuen Medien. 1999/2000 war sie Hausautorin am Theater Rampe.

Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Stipendien. Auftragswerke/Preise (Auswahl): 1993 Baden-Württembergischer Jugendtheaterautorenpreis für „immer einen hund gehabt/plane crazy (1928)“ / 2001 „Club der Enttäuschten“ (Stadttheater Konstanz) / 2002 „Triumph der Provinz“ (Theaterhaus Jena) / 2005 „Einfach nur Erfolg“ (Theater Freiburg) / 2008 „Kaspar Häuser Meer“ (Theater Freiburg), Publikumspreis des 33. Mülheimer Dramatikerpreis für „Kaspar Häuser Meer“ / 2009 Clemens Brentano Förderpreis für Literatur der Stadt Heidelberg für „Einsam lehnen am Bekannten“ / 2010 „Der große Blöff / Entfernte Kusinen“ (Saarländisches Staatstheater), Preis des Wirtschaftsclubs für „Kaspar Häuser Meer“ / 2011 Nominierung von „Gespräche mit Astronauten“ für den 36. Mülheimer Dramatikerpreis / 2012 „X-Freunde“ (Schauspiel Frankfurt) / 2013 Nominierung von „X-Freunde“ für den 38. Mülheimer Dramatikerpreis, Hermann-Sudermann-Preis für „X-Freunde“, 2013 „Die Welt von hinten wie von vorne“ (Nationaltheater Mannheim) / 2015 „Wunsch und Wunder“ (Saarländisches Staatstheater), Nominierung von „Wunsch und Wunder“ für den 40. Mülheimer Dramatikerpreis.


Mitgewirkt bei: FRAUEN UND TECHNIK, ICH, DEIN GROSSER ANALOGER BRUDER, SEIN VERFICKTER KATER UND DU und X-FREUNDE

Natascha Gangl

Geboren 1986 in Österreich, schreibt Natascha Gangl Theatertexte, Prosa, Essays und erarbeitet in unterschiedlichen Kollektiven theatrale Installationen, Hörstücke oder Live-Klangcomics, in denen sie die Grenzen zwischen Sprache und Musik, verstehbarem und erfahrbarem Sinn auslotet. Kernthemen ihrer Arbeit sind das Absurde und das Rituelle, Trash und Tragödie.

Sie assistierte und bearbeitete Texte für Christoph Schlingensief, schloss Studien der Philosophie an der Uni Wien und des Szenischen Schreibens bei FORUM TEXT / uniT Graz ab, war Hausautorin am Staatstheater Mainz, ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet und waren u.a. bei Ö1, steirischer herbst, ROXY Biersfelden, moers Festival, Elevate Festival, Schauspielhaus Wien, Theater Winkelwiese, Teatros Canal Madrid, MUPO México zu hören und zu sehen. In Buchform erschien “Wendy fährt nach Mexiko” (RITTER, 2015; als Hörstück WENDY PFERD TOD MEXIKO, ORF & MAMKA RECORDS, 2018).  Nach vielen Jahren in Mexiko und Spanien lebt sie heute in Wien.