calendal

Studium an den Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen bei Prof. Dr. Gerald Siegmund, Prof. Dr. Bojana Kunst, Prof. Heiner Goebbels und Prof. Dr. Xavier Le Roy und an der DAMU Prag mit einem Schwerpunkt auf Choreografie, kollektive Arbeitsprozesse, Solidarität und der  Dekonstruktion theatraler Mittel. calendal arbeitet in verschiedenen Kollektiven und Teams. Mit Antonia Beeskow bildet sier das Regieduo nr53 und mit Mona Louisa-Melinka Hempel danaehelios a.k.a cobratheater.cobra.

Ersie gründete gemeinsam mit Jasmin Schädler und Mona Louisa-Melinka Hempel das Kunstkollektiv die apokalyptischen tänzer*innen, die im flausen+ Residenzprogramm 2020 und Teil des FREISCHWIMMEN-Netzwerks sind. Zu diesem Netzwerk gehören neben dem Theater Rampe die freien Häuser sophiensäle Berlin, Gessneralle Zürich, Schwankhalle Bremen, Brut Wien, FFT Düsseldorf.

Als Teil des DJ-Teams Yung Klitschkos hängt ersie in der Cloud. 2018 war calendal teilnehmende* des danceweb Programms des Impulstanz Festival Wien mit den Mentorinnen* Florentina Holzinger und Meg Stuart. Sier ist außerdem Teil der IsaT (Initiative für Solidarität am Theater). Im Juli 2019 war calendal gemeinsam mit Fabricio Belzoff Gast des Residenzprogramms der Freien Szene Stuttgart.


Mitgewirkt bei: BANANA ISLAND, FOREVER APOCALYPTIC und Prolog Banana Island

Marianne Illig

MARIANNE ILLIG began ihre Tanzkarriere 2003 als Elevin beim Stuttgarter Ballett und wurde von 2004 bis 2007 im Corps de Ballet des Staatsballetts Berlin engagiert. Seit der Gründung von Gauthier Dance im Jahr 2007 war sie bis 2013, im Jahre ihrer ersten Schwangerschaft, im Theaterhaus als Tänzerin tätig.

Für ihre Rolle in Christian Spucks Choreografie POPPEA//POPPEA wurde sie vom Dance Europe Magazin als „Outstanding Dancer of the Year 2010“ nominiert. Darüber hinaus ist Marianne Illig Model, Hauptdarstellerin in Kurzfilmen, entwirft Kostüme, malt, betreibt Kung Fu und ist Ausbildnerin für Yoga.

Sie choreografiert für Gauthier Dance Produktionen, wie Akari oder Toc Toc aber auch für freie Projekte und Performances : 2012 war sie im Kunstmuseum Stuttgart oder bei der Veranstalltung „Kunst im Club“ zu erleben. 2014 choreographiert sie das Musical Anatevka für das Theater unter den Kuppeln in Leinfelden – Echterdingen / Stetten.

Nach einer Auszeit für ihre 3 Kinder choreoraphiert sie jetzt für die neue Produktion von NAF im Theater Rampe.


Mitgewirkt bei: Norm ist F!ktion #5/1

Miriam Horwitz

Foto: Pia Dederichs

wurde 1984 in München geboren und studierte Schauspielregie und Choreografie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Seit dem Studium realisierte sie diverse Produktionen sowohl in der freien Szene als auch am Stadttheater, so unter anderem am INKONST Malmö, an der Teatermaskine, Schweden, am Centraltheater Leipzig und am Tanzarchiv in Leipzig.

Sie arbeitet neben der Regie und Choreografie kontinuierlich auch als Schauspielerin am Theater, wie u.a. am Théâtre National du Luxembourg, am Jungen Theater Halle, am Theater und Orchester Heidelberg und an der Volksbühne Berlin, sowie in Film und Fernsehen. So war sie unter anderem in dem Kinofilm „Nachmittag“ und in diversen Folgen von „Tatort“ zu sehen. 1997 erhielt sie für ihre Rolle in „Bruder Esel“ den Adolf-Grimme-Preis.

2011 bis 2013 war Miriam Horwitz feste Regieassistentin am Theater und Orchester Heidelberg und arbeitete dort u.a. mit Johann Kresnik, Jan-Christoph Gockel, Philip Tiedemann, Viktor Bodo und Marie Bues zusammen. Zuletzt war sie verantwortlich für die Choreografie und Co-Regie bei der Deutschen Erstaufführung von „Machthaber“ (Katrin Röggla) am Staatstheater Mainz, die 2013 zum Heidelberger Stückemarkt und zum Autorenfestival MAXIMIERUNG MENSCH eingeladen war. Am 15.11.2013 wird ihre Inszenierung der deutschen Erstaufführung „Yukonstyle“ von Sarah Berthiaume, für die sie auch das Bühnenbild konzipiert hat, am Theater und Orchester Heidelberg Premiere haben.


Mitgewirkt bei: KAPITEL 4: ARCHÄOLOGIE UND GESCHICHTE, STUTTGART FEELING und X-FREUNDE