ENSEMBLE ROT

ENSEMBLE ROT: TERESA GREBCHENKO, YUYOUNG JIN, NANAE KUBO, NAGISA SHIBATA

Ensemble Rot ist ein 2017 in Freiburg gegründetes Schlagquartett, das in seinen Konzerten die
Grenzen zum experimentellen Musiktheater überschreitet. Eine weitere Besonderheit bildet dabei die Nähe zum Figurentheater mit eigens gestalteten Klangskulpturen. Große musikalische Innovationskraft geht von der Einbeziehung der Schlaginstrumente als Requisiten und Figurenelemente aus. Die
vier jungen Musikerinnen aus Polen, Südkorea und Japan greifen gesellschaftliche Themen auf
und schlagen Brücken zu Feldern der Bildenden Kunst, zum Beispiel durch ihre Beschäftigung mit in
Vergessenheit geratenen Dadaistinnen. Zu ihrem Repertoire gehören sowohl selbst entwickelte Projekte, als auch Auftragskompositionen und andere zeitgenössische Werke.


Mitgewirkt bei: Göttinnen

Jasmin Schädler

Jasmin Schädler (geboren 1989 in Illertissen) ist Theaterregisseurin, Performerin und bildende Künstlerin. Sie studierte Theaterregie bei Christof Nel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Von 2017 – 2019 studierte sie im Master Kunst Praxis am Dutch Art Institute, ArtEZ bei Antonia Majaca und Bassam El Baroni. Sie hat außerdem einen Bachelor in Physik und Kulturwissenschaften.

Seit März 2019 ist sie Atelier Stipendiatin am Künstlerhaus Stuttgart.
2016/2017 war sie Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude.
Sie ist Teil des Performance-Kollektives die apokalyptischen tänzer*innen.
Seit 2017 ist sie außerdem im Künstler*innen Netzwerk cobratheater.cobra.
Sie ist im Vorstand und Gründungsmitglied der InterAKT Initiative e.V., ein Verein, der sich vor allem der szenischen Inszenierung neuer Kompositionen widmet.

apocalypse.dance // frau-mit-landschaft.de // interakt-initiative.com

Auswahl Projekte:

  • Following Mo (Juni 2019), Stadtspaziergang, die apokalyptischen tänzer*innen mit Mugetha Gachago, öffentlicher Raum Stuttgart.
  • Symposium für nicht zugängliches Wissen (Mai 2019), mit Johana Gómez, Bahnhofsvorhalle Stuttgart in Kooperation mit Theater Rampe.
  • #nopera Don’t Try (Januar 2019), szenisches Konzert, Uraufführung Komposition “AHC 1” von Sara Glojnarić, InterAKT, Atelier Theater Stuttgart.
  • The algorithmic Gaze (Juni 2018), Lecture Performance, (DE)CODING BODIES Kunstverein Hildesheim.
  • forever apocalyptic (April 2018), die apokalyptischen tänzer*innen, Stadtbibliothek Stuttgart / Theater Rampe.
  • Gebär(d)en der Mutterliebe (2017/2018), performative Installation, mit Johana Gómez, Akademie Schloss Solitude, FF*GZ, Stadt der Frauen.
  • Geist | Mutter | Fleisch (Juli 2017), Wallenstein Adaption, mit Johana Gómez, Kloster Maria Stern / Theater Augsburg.
  • Noch nicht und schon nicht mehr. (2017)/ Das ist keine Welt (2018), Multimediainstallationen, Nord Labor Schauspiel Stuttgart.
  • Hilde&Hilde (2016), Nibelungen Adaption, Nibelungen Festspiele / Theater Aalen.

 


Mitgewirkt bei: BANANA ISLAND, FOREVER APOCALYPTIC, Prolog Banana Island und Symposium des nicht-zugänglichen Wissens

Laurenz Leky

Laurenz Leky wurde in Köln geboren. 2003 schloss er sein Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg ab. Es folgten Engagements am Theater der Jungen Welt Leipzig, am Theater Osnabrück, wo seine Zusammenarbeit mit Jan-Christoph Gockel und Nina Gühlstorff begann, sowie Gastengagements u.a. am Schauspiel und an der Oper Frankfurt. 2013 war er am Nationaltheater und in der Kunsthalle Mannheim in „Voll die Beule“ in der Regie von John Bock zu sehen.
Seit 2010 engagiert sich Leky im soziokulturellen Bereich. Er absolvierte einen MA Conflict Resolution am Department of Peace Studies, University of Bradford in Großbritannien. Als freier Redakteur für Kunst und Kultur war er bei AfrikaEcho, außerdem als Berater für Theater als Mittel der Konflikttransformation bei SFCG, Goma.
Am Theater Rampe spielte er die Solos KONGO MÜLLER und KoNGOland.


Mitgewirkt bei: KONGO MÜLLER, KoNGOland, SÜNDENBOCK und WEIHNACHTEN FÜR KoNGOland

MIMOSA PALE

Mimosa Pale (*1980 Turku, Finnland) ist eine finnische Künstlerin, die an der Schnittstelle zu Bildhauerei und Performancekunst arbeitet. Sie hat Kunst in Helsinki, Paris und Birmingham studiert. In ihre künstlerische Praxis bezieht sie Interventionen im öffentlichen Raum oder musikalische Interaktionen in Freak Shows mit ihrer Singenden Säge und unterschiedlichste Kollaborationen mit ein. Sie lebt in Berlin und ist momentan Stipendiatin im Antonie-Leins Künstler*innenhaus in Horb am Neckar.


Mitgewirkt bei: Göttinnen

RAUNCHY RITA

Die in Stuttgart lebende Burlesquetänzerin Johanna Hellmich tritt seit vielen Jahren als Kunstfigur Raunchy Rita auf internationalen Bühnen und zahlreichen Festivals auf. In Stuttgart produziert sie ihre eigene Burlesque-Show, den „Raspberry Club“, und ist Mitveranstalterin des Stuttgart Burlesque Festivals. Darüber hinaus gibt sie Workshops rund um die Themen Sinnlichkeit, Selbstbewusstsein und Weiblichkeit.


Mitgewirkt bei: Göttinnen

Sahar Rahimi

Foto: Alisa Hecke

Geboren 1981 in Teheran /Iran. Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen; Regisseurin und Performerin; Mitbegründerin der Performancegruppe Monster Truck, die seit 2005 an der Schnittstelle von Theater und Bildender Kunst arbeitet.
Monster Truck realisiert Projekte in der Freien Szene und am Stadttheater, u.a. am Schauspiel Düsseldorf, am Schauspiel Leipzig, an den Sophiensaelen Berlin und beim Mousonturm Frankfurt und war bei zahlreichen Festivals, wie dem Impulse NRW, Spielart München, dem Heidelberger Stückemarkt und dem lagos_live festival zu Gast. Von 2013-2015 war sie mit Monster Truck Artist in Residence am Theater Rampe Stuttgart im Programm „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes.


Mitgewirkt bei: DISPLAY! SORTIERT EUCH! – DIE SHOW, DSCHINGIS KHAN, FAREWELL, I'VE SEEN THE DARK, I'VE SEEN THE DARK – DIE PERFORMANCE, WHO’S THERE (REDUX), Sortiert euch! und RAMPE REIST: I'VE SEEN THE DARK – DIE PERFORMANCE

Schorsch Kamerun

Foto: Sandra Then-Friedrich

Schorsch Kamerun – Autor, Clubbetreiber, Hörspielmacher – ist Sänger der Hamburger Band DIE GOLDENEN ZITRONEN und Theaterregisseur außergewöhnlicher Konzertinstallationen. Für seine
theatralen Untersuchungen streifte er durch die Stadtränder Münchens, den 2. Wiener Bezirk, die Dortmunder Nordstadt oder den Hamburger Hafen. Nun macht er die umstrittene Stuttgarter
Großbaustelle zur Bühne seiner musischen Grundbefragungen.

Seine Inszenierungen waren u.a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Schauspielhaus Zürich, den Münchner Kammerspielen, der Volksbühne Berlin oder der Bayerischen Staatsoper zu sehen. Stuttgart ist er seit 2014 künstlerisch verbunden. Die drei Konzertinstallationen DENN SIE WISSEN NICHT, WAS WIR TUN, DAS GLAUBST DU JA WOHL SELBER NICHT und EIN SOMMERNACHTSTRAUM IM CYBER VALLEY am Schauspiel Stuttgart setzen sich mit einer Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und der Geschichte Stuttgarts auseinander. Arbeiten im öffentlichen Raum, das Thema Stadtarchitektur und die Auseinandersetzung um öffentliche Plätze zieht sich durch Kameruns Werk.

 


Mitgewirkt bei: Motor City Super Stuttgart

TERESA GREBCHENKO

Teresa Grebchenko (* 1984, Krakau) studierte Schlagzeug (Stuttgart, Freiburg) und Figurentheater (Stuttgart). Als Performerin und Schlagzeugerin ist sie Mitglied in verschiedenen Ensembles und spielt Konzerte im In- und Ausland. 2019 erhielt sie ein Nachwuchsstipendium am Theater Freiburg, wo sie auch Instrumentales Musiktheater unterrichtete. Zurzeit studiert sie an der HfMDK Frankfurt/Main bei Michael Reudenbach Komposition im Masterstudiengang. Sie setzt ihren künstlerischen Schwerpunkt im instrumentalen Musiktheater und Figurentheater in Verbindung mit exzessiver Körperlichkeit.

 


Mitgewirkt bei: Göttinnen