Mund-Stück 2


Performance von Nata und Sam

Nata und Sam waren im Publikum, als die Künstler*innen Ant Hampton und Rita Pauls MUND-STÜCK am Theater Rampe performten. Beim Gespräch danach reagierten sie spontan auf die Einladung der Künstler*innen, eine eigene Version von MUND-STÜCK zu erarbeiten. Und sich damit, wie Rita und Ant vor ihnen, der deutschen Sprache zu nähern. Also reisten Nata und Sam eine Woche lang durch Deutschland. Mit rudimentären Deutschkenntnissen und Audiorekorder im Gepäck. Mit dem wenigen Deutsch, das sie können, stellten sie den Menschen, denen sie begegneten, eine Frage: »Was, denken Sie, sollte einmal gesagt werden?« Sie erklärten ihnen, dass sie die Antworten aufnehmen, um sie später auswendig zu lernen und sich auf diese Weise mit der Sprache vertraut machen. Nata und Sam entwickeln aus diesen Texten ihre Performance, mit der sie zum ersten Mal auf einer Bühne stehen werden.


Eine Koproduktion von Theater Rampe und DIE IRRITIERTE STADT, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

DIE IRRITIERTE STADT ist ein Projekt von Akademie Schloss Solitude, Freie Tanz und Theaterszene Stuttgart, Musik der Jahrhunderte, Produktionszentrum Tanz und Performance, Theater Rampe und des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart im Rahmen von TANZPAKT Stuttgart. Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch die Stadt Stuttgart sowie die Baden-Württemberg Stiftung.

 


Ein Gespräch zwischen den vier Reisenden über ihren Versuch, ein Land zu ergründen, dem sie sich verbunden fühlen, ohne die Sprache zu beherrschen. (English version below)

ANT: Beim Zusammenstellen unserer Version von MUND-STÜCK in Leipzig überlegten wir schon sehr früh, die Aufmerksamkeit der Zuschauer*innen auf drei Dinge zu richten. Auf den klar verständlichen Inhalt des Texts, als das, was gesagt wird. Auf unsere Arbeit, die die Reise bedeutete, und die auch das Zuhören, Lernen, Wiederholen, das Absorbieren der Worte und auf das Sprechen im Hier und Jetzt. Und drittens waren wir uns unserer Komplizenschaft bewusst – unserer Beziehung, des gegenseitigen Vertrauens und Beistands, die es uns erst ermöglichten, dieses Projekt durchzuziehen. Für mich ist letzteres ein entscheidender Unterschied – also die Beziehung von Rita und mir, und die zwischen euch, Nata und Sam – und welche Unterschiede das für die beiden Versionen von MUND-STÜCK bedeutet.

RITA: Es hat lange gedauert, bis wir in der Lage waren, diese drei Ebenen zu unterscheiden! Wir sind völlig in eine bauchrednerisch-mediale Erfahrung eingetaucht. Ich denke, es braucht Zeit sich bewusst zu machen, dass man mit lebendigem Material arbeitet, in unserem Fall mit einer großen Bandbreite menschlicher Stimmen. Irgendwie sind wir vier dem Zauber der Klänge verfallen. Ich denke auch, dass wir von unserem Background profitieren konnten. Wenn ich Ant und mich von außen betrachte, wie wir mitten in Deutschland auf einer Straße umgeben von Feldern stehen, dann wirkten wir geradezu wie die Karikatur des*der idealen Anhalter*in. Als steckten wir in Kostümen, die uns für dieses Projekt legitimierten und gleichzeitig schützten. Wir wurden von den Fahrer*innen nicht als bedrohlich empfunden, was vieles erst möglich gemacht hat. Ist es euch auch so gegangen, dass ihr euch von außen betrachtet habt, wie ihr ohne klares Ziel unterwegs ward und auf fremde Menschen zugegangen seid? Wie habt ihr euch dabei gefühlt?

NATA / SAM: Um ehrlich zu sein waren wir als Kinder sehr schüchtern, aber in diesem Fall waren wir stets zuversichtlich. Von klein auf träumten wir immer davon, Künstler zu werden. Während dieses Projekts, dieser Reise, hatten wir alles unter Kontrolle. Es spielte überhaupt keine Rolle, dass wir allein unterwegs waren und Menschen angesprochen haben, um sie zu befragen.

ANT: Was ist mit eurem Status als Einwanderer? Wie hat das euer Selbstbild während der Reise geprägt, das Rita angesprochen hat?

NATA / SAM: Eigentlich haben wir uns nicht als Einwanderer gefühlt, sondern immer als Reisende gesehen. Ansonsten betrachten wir uns als dem Planeten zugehörig, da spielt es keine Rolle, wo in der Welt wir uns befinden. Auf dieser Reise fühlten wir uns ganz wie Künstler.

ANT: Das ist schön zu hören! Es fällt mir auf, dass „Einwanderer“ oder „Flüchtling“ mit der Vorstellung einer Opferrolle verknüpft ist. Natürlich kann das sein, die meisten Geflüchteten waren oder sind immer noch Opfer, aber diese Opferrolle kann zu einer Falle werden. Aus westlicher Sicht messen wir die Menschlichkeit des anderen anhand zweier Faktoren: ihr Neugier/Wissbegierde und ihr Humor. Diese verleihen unserer Vorstellung von der Persönlichkeit eines Menschen Größe und Tiefe. Wird jemand als Opfer betrachtet, flacht unsere Vorstellung von der Person ab, als wäre er*sie nur Opfer und nichts anderes. Euer Sinn für Humor und eure Neugierde waren sowohl während der Reise als auch bei der Aufführung zu spüren! Rita und ich wurden ja, wie sie es beschreibt, als „nicht bedrohlich“ eingestuft. Habt ihr ein Gefühl dafür, wie ihr auf andere gewirkt habt, wenn ihr sie angesprochen habt?

NATA / SAM: Nun, eine Dame fragte uns sogar, ob wir Schauspieler seien – und das, bevor wir ihr von unserer Arbeit erzählten. Es war interessant, die Aufmerksamkeit der Menschen um uns herum zu spüren. Einige kamen von sich aus auf uns zu. In Frankfurt zum Beispiel fragten wir eine Frau, was ihrer Meinung nach einmal gesagt werden sollte, aber sie wusste keine Antwort; stattdessen kam eine andere auf uns zu und fragte, ob sie uns helfen könne. Also stellten wir ihr unsere Frage. Und dann war da noch der obdachlose Mann, der sich im Burger King zu uns setzte. Abgesehen von den Leuten, die wir interviewten, gab es viele Menschen, die sehr freundlich und bereit waren, mit uns zu sprechen. Im Motelrestaurant in Bonn war der Umgang sehr locker, fast schon vertraut, obwohl man uns dort gar nicht kannte. Die Menschen fühlten sich sicher. In Mannheim baten wir eine Frau um Hilfe und sie begleitete uns bis zu unserer Unterkunft – obwohl es nachts, niemand in der Nähe und das Motel einen Kilometer entfernt war. Die meisten Leute, die wir ansprachen, beantworteten unsere Frage bereitwillig. Das gab uns Mut, weiterzumachen!

RITA: Ich bin neugierig, was das Projekt euch noch für Überraschungen beschert hat. Was war im Rückblick am eindrucksvollsten? Wie war eure Vorstellung, bevor ihr euch auf das Projekt eingelassen habt und wie seht ihr es jetzt, wo ihr eure eigene Version auf die Bühne bringt?

NATA / SAM: Wir haben eure Performance gesehen, also kannten wir natürlich den Plan. Und wir haben euch schon früh von unseren Ideen erzählt – also Musik, Gesang, Tanz und alle möglichen anderen Dinge miteinzubeziehen! Aber wir hatten es uns ganz anders vorgestellt.

ANT: Ich hoffe, ihr wart nicht enttäuscht?

NATA / SAM: Natürlich nicht! Wie gesagt, es war eine schöne Erfahrung. Als wäre es keine Schauspielerei, keine Show, sondern real. Man zeigt viel von sich selbst, indem man etwas tut, was man normalerweise nicht tun würde. Wie sich anderen Menschen gegenüber zu öffnen, mit einem Partner zu arbeiten, den Text chorisch zu sprechen usw. Das Ergebnis gefällt mir viel besser als unsere ursprüngliche Idee einer großen Show. Vielleicht beim nächsten Projekt. Wir haben unsere Ideen auch wegen der Texte verworfen, denn es sind nicht die Worte von jungen Leuten; der Großteil stammt von älteren Menschen. Ihre Anliegen sind ernst, dringlich. Die Frau, die „Scheiß auf Nazis“ gesagt hat, war 26 Jahre alt – sie war die Jüngste. Die anderen waren eher 60 bis 80 Jahre alt.

ANT: Ich hatte das Gefühl, dass unser gestriges Gespräch nach der Probe wirklich wichtig war. Du, Nata, hast irgendwann ausgesehen, als wärst Du nicht so glücklich und ich fragte, warum. Du sagtest: „Ich fühle mich nicht sicher.“ Ich glaube, Du meintest „Ich fühle mich nicht unterstützt.“ Richtig?

NATA / SAM: Genau.

ANT: In diesem Moment wolltet ihr zurück zu eurer ursprünglichen Ideen mit viel Licht, Blumen, da ihr euch ungeschützt, exponiert gefühlt habt und wolltet deshalb von euch ablenken, indem das Publikum auf andere Dinge achtet, nur nicht auf euch.

NATA / SAM: – Ja, aber nach unserem Gespräch und den Ideen, die du uns mitgegeben hast, fühlte ich mich wie yeahhh! MUND-STÜCK 2 ist keine Show, sondern etwas Unverfälschtes. Wir brauchen keine Blumen oder Leute, die für uns tanzen oder so… Es ist ehrlich, ganz natürlich.

ANT: Wir nennen so etwas Spektakel, aber ich glaube, darum geht es hier nicht. Gestern ist uns irgendwann klargeworden: Wir machen Politik. Es gibt Theater, bei dem es um Politisches geht. Das, was wir hier tun, ist politisch. Ihr macht Politik.

NATA / SAM: Wir reden auch über Politik, über Veganismus, über Menschlichkeit, über viele Dinge…

ANT: Ja, das stimmt, ihr sprecht über diese Dinge. Die Art und Weise, wie Ihr das tut – das ist real, ein echtes Risiko. Wenn ihr einen kleinen Fehler macht, wir sehen, wie ihr innehaltet, atmet und es noch einmal versucht, dann wird klar, dass das was auf der Bühne passiert echt ist, dass ihr keine professionellen Imitatoren seid. Genauso wie Rita und ich. Obwohl Rita eine professionelle Schauspielerin ist, imitiert sie keine Leute, und schon gar nicht in einer Sprache, die sie nicht spricht! Für uns war das ebenso neu wie für euch. Wir teilen diese ungewöhnliche Erfahrung!

NATA / SAM: Ja, das ist eine neue Erfahrung für uns, und es ist toll. Allerdings wurde mir gestern klar, dass diese Arbeit auch etwas ist, was wir schon als Kinder getan haben.

ANT / RITA: Wirklich!?

NATA / SAM: Ja, allerdings nicht auf Deutsch, sondern auf Arabisch, als wir in der Schule das heilige Buch des Islam, den Koran, laut lesen mussten, und zwar alle gleichzeitig, Wort für Wort. Eigentlich ist das wie bei MUND-STÜCK, nur die Sprache ist anders. Und wir rezitieren nicht den Koran, sondern die Meinung des Volkes.

ANT / RITA: Habt Ihr das Arabische verstanden?

NATA / SAM: Nein. Wir hatten die Übersetzung, aber wir wussten nicht, was die einzelnen Worte bedeuten.


ANT: I remember early on in the process of putting our version together in Leipzig, we figured that we wanted to keep people’s awareness shifting while watching the performance, specifically between three different things. One was the meaning of the text – this is obvious, and takes care of itself so long as you can understand what’s being said. Second was the job we’re doing and have done – the work that went into both the trip, the listening, the learning, the repeating, the absorption of those words, the speaking of them in the here and now – and of course there’s a lot of complexity there. And third was an awareness of our complicity – the relation between us, the mutual trust and support that allows two people to pull off a project like this. I’m thinking about the last point – the difference between the relationship between Rita and I, and Nata und Sam, and what differences that brings to the two versions.

RITA: And it took us so long to be able to distinguish these three layers! We were completely immersed in a ventriloquist-mediumnic experience. I think that’s important, the time it takes to realise some things while working with certain living materials, in this case a wide range of human voices. Somehow the four of us fell for the spell of sounds. I’m also thinking about how our background influenced our dérive. When standing in the middle of the road somewhere in the german fields, sometimes I had the outside vision of ourselves as an almost cartoonesque version of the ‚ideal hitch-hickers‘, as if we were wearing some costumes that were giving us the legitimacy and the protection to do this experiment. We were read by the drivers as a non-threatening symbol, that allowed many things to happen. Did it happen to you that you saw yourselves from the outside, walking in the streets with no clear destination and approaching people? How did that make you feel?

NATA / SAM: To be honest, we were very shy, as children, but one thing we were always very confident and sure about: from a very young age, we always dreamed of becoming an artist, so during this project / trip, we felt completely in control of ourselves, and it didn’t matter at all whether we were just walking alone in a city or approaching people to question them.

ANT: What about your status as ‘immigrant’ – how did that inform the self-image during the trip that Rita speaks of?

NATA / SAM:  In general, we’ve never felt like immigrants at all, we’ve always seen ourselves as travellers, and we see this fact of  us being immigrants only in the context of one condition. Otherwise we consider ourselves to belong to the planet and it doesn’t matter where we are in the world. And on this trip, we felt completely like artists.

ANT:  That’s great to hear! It strikes me that the ‘immigrant’ or ‘refugee’ label brings with it an idea of victimhood. Of course that may well be true – most refugees have been or are still victims – but victimhood can quickly become a trap with regard to how others see you, because from a western perspective it seems the two things we ‘measure’ each other’s humanity with are a sense of curiosity, and a sense of humour. They’re like two vectors which give volume and depth to our concept of someone’s personality, but as soon as someone is seen as a victim those vectors vanish, and our concept of the person becomes flat, like they are just a victim and nothing else. But both during the journey and the performance your sense of humour and curiosity is something that can be felt strongly!  If Rita and I were interpreted as ‘a non-threatening symbol’, as she describes it, do you have a sense of how you came over to others?

NATA / SAM:  Well actually one lady even asked us if we were actors – and that was before we told her about our work. It was interesting that we could sometimes feel the attention of the people around us, because some of them came to us without us stopping them.  In Frankfurt, for example, we wanted to ask a girl the question, but she had no answer, and meanwhile another girl came up to us and asked if she could help us, and we asked her the same question. And there was the homeless man who came and and sat down with us at the Burger King.

And apart from the people we were able to interview, there were many people in town who were very kind to us and were willing to communicate even if they had no idea what to say –  for example at the Motel restaurant in Bonn, there they treated us very intimately without any prior knowledge of us .And that people felt safe with us after talking to us. In Mannheim, for example, we asked a woman for help, and she accompanied us to a motel which was one kilometer away, at night when no one was around.And most of the people we interviewed answered our question eagerly… So all of this gave us more courage to keep going!

RITA: i’m curious about the surprises this project brought to you, what would you say are the most striking things that come to mind when you think about how you imagined the project was like before getting involved and now that you’ve done it and are starting to perform your own version?

NATA / SAM:  We saw your performance so of course we knew the plan. And we told you early on about our ideas – to include music, singing, dancing and all kinds of other stuff! We were imagining things very differently.

ANT: I hope you weren’t disappointed?

NATA / SAM:  Of course not! Like I say, this is a beautiful experience – like it’s not acting, it’s not a show, it’s very real. You’re showing yourself and you’re doing something you wouldn’t normally do.  Like opening up to other people, working with a partner, saying the text at the same time as your partner etc… Now i like it much more than the idea to do a big show. That can be another project!  We changed our plans also because of the texts. They are not words of young people. They are mostly from old people. They’re serious, they are urgent. They woman who said “Scheisse auf Nazis” was 26 or so – she was the youngest – the others were much older, 60 80 years old.

ANT:  It felt like the conversation we had yesterday was really important. I saw that at one point Amir you looked like you weren’t so happy, I asked you why. And you said ‘I don’t feel safe’. I think you meant “I don’t feel supported”, right?

NATA / SAM:   – Exactly

ANT: Just then you wanted the lights, flowers, those earlier ideas you were still holding onto because in that moment you felt too exposed, you wanted other things for the audience to look at except just you?

NATA / SAM:   – Yes, but after the conversation and the ideas you gave us i felt like yeahhh, this is not like a ‘show’, it’s going to be very natural – we don’t need many flowers or people dancing for us or anything… it’s just going to be something natural

ANT: We have this word, ‘spectacle’. I think it’s not so much about spectacle. Yesterday at some point we figured that ‘we’re doing politics’. There’s theatre that’s ‘about’ something political. But this is doing it. It simply ‘is’ political, you are doing politics.

NAT/SAM:  We also talk about politics, about veganism, about humanity – about many things…

ANT: yes it’s true, you do talk about it. But the way you’re doing it – you’re doing something that is real, that is a real risk. And when you make a little mistake and we see you stop and breathe and try again – this reminds us that it’s real. That it’s not what you normally do, you’re not professional people-copiers or anything. Same with Rita and I. Even if Rita is a professional actor, she doesn’t do this kind of people-copying, and especially not in a language she doesn’t speak! For both of us it’s a new thing and certainly for both of you it’s new. We’re all doing something out of the ordinary, we’re sharing this adventure!

NATA / SAM:  We do know this is a new experience for us, and it’s great to do it, but yesterday i realised something about this job that we are doing is also something we did when we were very young.

ANT / RITA : Really!?

NATA / SAM:  Yes, not with this language though. With arabic, with the islamic book, the Quran.

We had to read the source, the Quran, all together at the same time, word by word. When we were very young. And now in this project it’s the same but the language is different its not anymore islamic book but the opinion from the people.

ANT  / RITA : Did you understand the Arabic from the Quran? That you were learning?

NATA / SAM:  No! We had the translation, but word by word we didn’t know what it meant!

 

22.07.20 18:00
Mund-Stück 2 Saal

Performance von Nata und Sam

23.07.20 18:00
Mund-Stück 2 Saal

Performance von Nata und Sam

 

24.07.20 19:00
Mund-Stück 2 Saal

Performance von Nata und Sam

 

IDEE & Konzept
Ant Hampton
Rita Pauls

Performance & KREATION
Nata und Sam

KO-KREATION
Siri Thiermann
Kati Trinkner