Norm ist F!ktion #5/2 – ab 18 Jahre


Online-Filmpremiere von NAF | Das Konzert mit 392

Foto: Regina Brocke

“I took a deep breath and listened to the old brag of my heart. I am, I am, I am.”
(Sylvia Plath, The Bell Jar 1963)

„Das Konzert mit 392“ beschließt die Reihe NORM IST F!KTION #5/2. Das sechs Meter lange, von NAF erfundene elektronische Instrument mit 392 Tasten transformiert und erweitert sich in internationalen Kollaborationen mit Musiker*innen und Künstler*innen unterschiedlicher Genres. Daraus entstand über die letzten Jahre eine Konzertreihe. In diesem siebten Konzert arbeiten NAF mit dem Komponisten* und Performer* Neo Hülcker zusammen. Die Kollaborateure kommunizieren mit der Oberfläche des scheinbar endlosen Instruments und dem Trägermaterial, das sich aus Plastik, Kabeln, Platinen, seltenen Erden zusammensetzt und erforschen wie es klingt.

Sie konstruieren eine Skulptur. Wie Dr. Frankenstein seinem Monster, hauchen die Klangchirurg*innen dem Keyboard Leben ein, bis es atmet wie eine Kreatur. Mit dem Atem, eingespeist in den Instrumentenkörper, beginnt eine Reise durch verschiedene Seinszustände: wird stockend, gleichmäßig, von Angst gepeinigt, sexuell – und still …

Der Konzertfilm ist am 3. März ab 20:00 auf theaterrampe.de zu sehen.


Mit NORM IST F!KTION #5/1 eröffnete das Theater Rampe am 3. Oktober die Spielzeit 2020/2021 mit der Sopranistin Hannah Mehler und dem Künstler/Musiker Tom Heinzer als Gäste. Zu jedem Spielblock werden andere Künstler*innen eingeladen. Einmalige Abende werden
entstehen und erst wer sie alle gesehen hat, hat NORM IST F!KTION #5 vollständig erlebt.

Gefördert durch die Stadt Stuttgart, Fonds Darstellende Künste, mit freundlicher Unterstützung von Freie Tanz und Theaterszene Stuttgart, RossPartner, Stiftung Landesbank Baden-Württemberg und IMAK Vertriebsgesellschaft.


Eine Online-Werkschau gibt es auf dem YouTube-Kanal von NAF zu sehen:

Mi 03.03. 20:00
Norm ist F!ktion #5/2 – ab 18 Jahre ONLINE

Online-Filmpremiere von NAF | Das Konzert mit 392

von
NAF

mit
Neo Hülcker
Nana Hülsewig
Fender Schrade

Dramaturgie
Paula Kohlmann 

Lichtdesign
Hanno Schupp

Praktikum
Samuel Fiedler Täuber 

CHOREOGRAfIE
Marianne Illig