Jörg Albrecht

| Text

JÖRG ALBRECHT, geboren 1981, Autor von Prosa, Hörspielen, Theatertexten, Essays. 2007 gründete er mit Steffen Klewar zusammen das Theaterkollektiv copy & waste. Er nahm am Lehrgang Szenisches Schreiben von uniT Graz teil und promovierte 2011 in Komparatistik über Abbrüche in Literatur und Hörspielen. Es erschienen vier Romane, zuletzt „Anarchie in Ruhrstadt“ (2014). Jörg Albrecht schrieb zahlreiche Hörspiele, die vom Bayerischen Rundfunk Hörspiel und Medienkunst und Deutschlandradio Kultur produziert wurden. Seine Texte hat Jörg Albrecht in intermedialen Formaten immer wieder erweitert, z.B. durch die Kooperation mit anderen Künstlern; u.a. mit dem Musiker Matthias Grübel und der Autorin Gerhild Steinbuch. 2005 gewann er beim Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin, 2007 erhielt der den Literaturpreis des Landes NRW, 2009 war er Writer In Residence am Deutschen Haus der New York University, 2010/11 Stadtschreiber in Graz, 2015 das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds. Neben den Arbeiten mit copy & waste waren seine Theaterstücke u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspielhaus Wien, an den Münchner Kammerspielen und am Schauspiel Leipzig zu sehen.

www.fotofixautomat.de


Mitgewirkt bei: BARBARELLAPARK

Judica Albrecht

| Performance

Gründungsmitglied des Jungen Theaters Bremen, einer freien Spielstätte mit dem Schwerpunkt auf moderner Theaterliteratur. Seit 1996 im deutschsprachigen Theaterraum als Performerin auf diversen Bühnen unterwegs und als Sprecherin in verschiedenen Radioproduktionen zu hören. Zunehmend auch in der Vermittlung tätig (Weiterbildung Kunst im Kontext an der UdK Berlin). Sowohl in der Einzelarbeit für Körper und Stimme, als auch für TUSCH, unart und der Jugendclubszene verschiedener Berliner Häuser. Ebenso in der Erwachsenenbildung im Bereich der Sozialpädagogik.


Mitgewirkt bei: DAS DORFFEST, DAS THEATER und DAS THEATER – SPEZIAL

Wolfram Apprich

| Regie

Wolfram Apprich wurde 1964 geboren. Er absolvierte seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule, München, und studierte Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität, München. Es schlossen sich Regieassistenzen an den Münchner Kammerspielen und dem Bayrischen Staatsschauspiel an. Seit 1992 arbeitet er als freier Regisseur an Bühnen wie dem Badischen Staatstheater, dem Staatstheater Oldenburg, dem Deutschen Theater Göttingen, am Theater Osnabrück, dem Saarländischen Staatstheater und auch bereits an der WLB Esslingen. Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Schauspieldirektor am Schleswig-Holsteinischen Landestheater. In der Spielzeit 2014/15 inszeniert er Obwohl (UA), die Koproduktion zwischen dem Theater Rampe, den Ruhrfestspielen Recklinghausen und der WLB.


Mitgewirkt bei: OBWOHL

As We Are

| -

As We Are ist das Label von Rebecca Egeling unter dem sie Künstler mit starker, eigener Handschrift zur gleichberechtigten Zusammenarbeit einlädt.

As We Are produziert Performance an den Schnittstellen von Choreographie, Dokumentarisches Theater, Aktivismus, Bildende Kunst und künstlerische Forschung über Themen von sozialer, politischer, ökonomischer oder ökologischer Relevanz.

As We Are arbeitet entsprechend des Bauhaus-Prinzips form follows function: Die Wahl der Mittel und Mitarbeiter folgen dem Thema und den spezifischen inhaltlichen Fragestellungen.

www.asweare.de
Mehr Informationen zum Projekt Dumpster Diving


Mitgewirkt bei: DUMPSTER DIVING – WIR SIND VAGABUNDEN, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Anestis Azas

| Regie

Wurde 1978 in Thessaloniki, Griechenland, geboren. An der Theaterfakultät der Aristoteles Universität in Thessaloniki sowie an der HfS Ernst Busch in Berlin studierte er Regie.

Als Regieassistent und Übersetzer arbeitete er mit Dimiter Gotscheff an „Die Perser“ (Epidaurus 2009) und mit Rimini Protokoll an „Prometheus in Athen“ (Herodes Odeon Athen 2010). Seit 2008 inszeniert er in Griechenland, sowohl an Staatstheatern (National Theater, Athens Festival, Staatliches Theater Nordgriechenlands) als auch an Bühnen der Freien Szene Athens. 2011 war er zum Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens eingeladen und wurde für den griechischen Regienachwuchspreis „Karolos Koun“ nominiert.

In Zusammenarbeit mit Prodromos Tsinikoris entstanden die dokumentarischen Inszenierungen „Eine Bahnreise“, ein Stück über den Abbau der griechischen Eisenbahn (Athen 2011) und „Epidauros – Eine Dokumentation“, eine kritische Darstellung der Entstehung und Geschichte des Epidauros Festivals (Kleines Epidauros Theater 2012).


Mitgewirkt bei: TELEMACHOS - SHOULD I STAY OR SHOULD I GO?

Elmira Bahrami

| Schauspiel
Foto: Jeanne Degraa.
Foto: Jeanne Degraa.

Elmira Bahrami lebt als freischaffende Schauspielerin in Berlin. Sie studierte an der Folkwang Universität der Künste Essen. Am Theater arbeitete sie u.a. mit Hakan Savas Mican, Antú Romero Nunes, Lukas Langhoff, Prinzip Gonzo und Sebastian Nübling. Sie spielt am Maxim Gorki Theater, im Ballhaus Naunynstraße und am Ballhaus Ost in Berlin. Außerhalb war sie u.a. am Schauspiel Essen, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und am Theater Bonn zu sehen. 2010 gewann sie mit ihrer Klasse den Ensemble- und Publikumspreis beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender und 2011 den Kurt Hackenberg Preis für politisches Theater.
Vor der Kamera wirkte sie u.a. bei den Kinofilmen „Das Hochzeitsvideo“ von Sönke Wortmann, „Krach der Stille“ von Theresa Henning, „Berlin Syndrom“ von Cate Shortland, sowie beim „Tatort“ Köln mit.
Elmira Bahrami arbeitet auch als Musikerin und ist Sängerin und Violinistin der Band Projekt Guzu.


Mitgewirkt bei: SÜNDENBOCK

Bureau Baubotanik

| Forschung

Bureau Baubotanik steht für die Integration der Lebensprozesse unserer pflanzlichen Umwelt in die Architektur. Die gärtnerische wie interdisziplinäre Forschungs- und Entwurfspraxis des Bureaus zielt auf eine fragile, prozessuale und kontextbasierte Architektur ab und entwickelt daraus ihre Ästhetik. Die gewonnenen Erkenntnisse zeigen sich in verschiedenen Projekten und Bauten, und eröffnen durch sie entsprechend ungewohnte Perspektiven und Möglichkeitsräume im architektonischen Umgang mit unserer ökologischen wie unserer sozialen Umwelt.

Hannes Schwertfeger und Oliver Storz studierten Architektur und arbeiteten und lehrten bis 2010 bzw. 2011 am IGMA und ITKE der Universität Stuttgart. Seit 2010 sind sie gleichberechtigte Partner des Bureau Baubotanik.

www.bureau-baubotanik.de


Mitgewirkt bei: KAPITEL 2: GARTENPFLEGE, LANDSCHAFTSBAU, EINMACHEN UND KONSERVIEREN

Eva Bay

| Schauspiel

Geboren 1983 in Hamburg. Studierte 2004 bis 2008 Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Ab 2005 regelmäßige Gastengegement am Hans Otto Theater Potsdam. Außerdem Engagements am Ballhaus Naunystraße und Arbeit für Film und Fernsehen.


Mitgewirkt bei: UNTER DREI - BEATE, UWE UND UWE

Barbara Behrendt

| Schauspiel

Barbara Behrendt, geboren 1980 in Essen, absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Bereits während ihrer Ausbildung spielte sie am Staatstheater Stuttgart in mehreren Produktionen, arbeitete mit Johann Kresnik („Baudelaire“) und moderierte eine Radiosendung für Kinder für den SWR. Ihr erstes Festengagement führte sie ans Theater Baden-Baden, wo sie u.a. unter der Regie von Irmgard Lange, Claudia Brier, Volker Hesse und Rosalinde Renn spielte. Sie war z.B. als Maggie in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, Laura in „Die Glasmenagerie“, Elisabeth in „Glaube, Liebe, Hoffnung“, Hedvig in „Die Wildente“ und Ferkel in „Disco Pigs“ zu sehen. Parallel spielte sie am Theater Rampe das freie Projekt „Briefe an Prominente“ (N. Halschke) unter der Regie von Marie Bues mit zahlreichen Gastspielen (u.a. Theater Heidelberg, Theater Basel, Theaterdiscounter Berlin). Es folgten mehrere Gastengagements am Theater Basel unter der Regie von Marie Bues („Bambiland“, „Die Brust von der Frau aus Chur“) und Christina Paulhofer („Antonius und Cleopatra“).

Zuletzt war Barbara Behrendt am Staatstheater Karlsruhe unter der Intendanz von Knut Weber engagiert, wo sie z.B. mit dem Regisseur und Autor Rafael Spregelburd („Alles“) zusammenarbeitete. Andere wichtige Arbeiten waren „Der goldene Drache“ unter der Regie von Robin Telfer und „Eine Familie – Osage County“ (Jean) mit Donald Berkenhoff. Neben ihrer Arbeit am Theater arbeitet Barbara Behrendt regelmäßig als Sprecherin (Hörspiele, Reportagen, Synchron u.a. für den SWR, Deutschlandfunk, Arte) und ist auch gelegentlich im Fernsehen zu sehen (z.B. Tatort).

Seit 2011 lebt Barbara Behrendt mit Mann und Tochter in Berlin und ist Mitglied des theaterkollektiv bureau.


Mitgewirkt bei: MODELLSIMULATION MIT PFAU und PONYS. EINE AUFLADUNG

Katharina Behrens

| Schauspiel

Geboren in Meiningen, aufgewachsen in Dresden, Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar Wien. Als Gast am Thalia Theater Hamburg, u.a. unter der Regie von Andreas Kriegenburg, weitere Gastverträge bei Volker Metzler / Dramaten in Dresden und am Theater Dortmund unter der Regie von Barbara Schulte.

Zuletzt spielte sie die Helena in „Homers Ilias / Achill in Afghanistan” unter der Regie von Volker Lösch am Staatstheater Stuttgart, „Outperform Yourself – Treten Sie sich ein“ vom theaterkollektiv bureau am Theater Drachengasse in Wien, „Warteraum Zukunft“ vom theaterkollektiv bureau am Ballhaus Ost Berlin und „Clavigo“ (Regie: L. Rupprecht) am bat Berlin. Katharina Behrens lebt als freie Schauspielerin in Berlin.


Mitgewirkt bei: MODELLSIMULATION MIT PFAU, PONYS. EINE AUFLADUNG und THE REAL BABA DUNYAH

Pedro Martins Beja

| Forschung

Pedro Martins Beja, Jahrgang 1978, studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Er absolvierte Hospitanzen bei Thomas Ostermeier, Luk Perceval und René Pollesch. 2008 war er der Gewinner des Jurypreises des 100° Festivals. Mit seiner Arbeit 4.48 Psychose von Sarah Kane wurde er zum Körber Studio Junge Regie 2010 nach Hamburg eingeladen. Er inszenierte 2010 an der Schaubühne in Berlin Die Kontrakte des Kaufmanns von Elfriede Jelinek und am Theater & Philharmonie Thüringen Romeo und Julia. Für seine Inszenierung des Stückes Autofahrt ins All von Paul Wierbinski bekam er 2011 bei dem Wettbewerb „Text trifft Regie“ am Staatstheater Mainz den Preis für die beste Regie. Am Theater Rampe wird er im Mai in das Labor von Bouvard und Pecuchet 3000 einziehen und sich zusammen mit dem Rechtsanwalt Peter Schlauch vier Wochen lang mit den Themen Politik und Revolution auseinandersetzen.


Mitgewirkt bei: KAPITEL 6: POLITIK UND REVOLUTION

Anton Berman

| Musik

Geboren 1983 in Moskau. Dort erhielt er seinen ersten Klavier- und Kompositionsunterricht und schrieb mehrere eigene Kompositionen für Kinder- und Jugendtheaterprojekte der Moskauer Roland Bikov-Gruppe.

Seit 2000 komponiert er Bühnenmusiken u.a. für das Theater Bonn, das Schauspielhaus Graz, das Staatstheater Oldenburg, das Schauspielhaus Bochum, das Theater Heidelberg, das Schauspiel Essen und das Landestheater Tübingen. Von 2005 bis 2008 war Anton Berman als Schauspielkomponist am Theater Aachen fest engagiert. Er arbeitet außerdem mit der Tänzerin und Choreografin Martha Hincapiè sowie der Tanzkompanie ESPZ aus Mailand zusammen. Er spielt im Trio IGRA.

Mit Marie Bues arbeitete Anton Berman bereits am Jungen Theater Göttingen, an der WLB Esslingen („Emilia Galotti“) sowie am Theater Osnabrück („shoot get treasure repeat“ von Mark Ravenhill und „Fegefeuer“ von Sofi Oksanen). 2011 erhielt er für seine Arbeit in der Produktion „Radau“ am Theater an der Parkaue Berlin den Ikarus Preis. Am Theater an der Parkaue folgten 2011/12 weitere Arbeiten wie „ Minna von Barnhelm“ und „Reise zum Mittelpunkt der Erde“.

Anton Berman lebt in Berlin.


Mitgewirkt bei: MC NATASHA & FRIENDS, PONYS. EINE AUFLADUNG, STUTTGARTNACHT und THE REAL BABA DUNYAH

Azul Blaseotto

| Bildende Kunst
Foto: Julieta Colomer.
Foto: Julieta Colomer.

Azul Blaseotto, geboren 1974 in Buenos Aires, ist Bildende Künstlerin, Autorin und Zeichnerin. Sie studierte Bildende Kunst an der Universidad Nacional del Arte in Buenos Aires und schloss ihr Masterstudium am Institut für Kunst im Kontext an der Universität der Künste in Berlin ab. Azul Blaseotto lebt und arbeitet derzeit in Buenos Aires.

Beim „Fumetto – Internationales Comix-Festival Luzern“ wurde sie mit dem Szenariopreis 2009 ausgezeichnet. 2010 gründete sie zusammen mit Eduardo Molinari „La Dársena_Plataforma de Pensamiento e Interacción artística – Dock_Plattform für Denken und künstlerische Interaktion“, ein kulturelles Zentrum in Buenos Aires für kollektive Experimente und Forschungsprojekte, kulturelle Artenvielfalt, globalen Diskurs und Austausch. 2011 realisierte sie in diesem Zusammenhang das Verlagsprojekt „unproblema+“. Seit 2010 arbeitet sie außerdem an einer Serie dokumentarischer Zeichnungen aus dem argentinischen Gerichtshof, die die Prozesse zu den Verbrechen gegen Menschlichkeit und Genozid verfolgen.

In ihren Arbeiten untersucht sie Geschichten, die besondere soziokulturelle Zusammenhänge beleuchten. Sie entwickelt daraus ortsspezifische Projekte und Interventionen im öffentlichen Raum. Indem sie Fotografien, Zeichnungen, Gemälde, O-Töne ihrer Protagonisten in Installationen zusammenführt, macht Azul Blaseotto die Politik kultureller Normierung nachvollziehbar. Marginalisierte Geschichten werden hinter den offiziellen sichtbar – und verweisen auf die aktuelle anti-ökologische Lebenspraxis.

Ihre letzte Installation und Publikation „Real estate, class and nature in colours: how to build a museum“, basierend auf einem Dialog mit Meeresbiologen, Architekten und Museumsdirektoren, zeigt die Machtverhältnisse zwischen Urbanisierung, Kunst und Natur auf.


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Eberhard Boeck

| Schauspiel

Eberhard Boeck wurde 1942 in Augsburg geboren und absolvierte seine Ausbildung zum Schauspieler an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Anschließend war er u.a. an den Kammerspielen München und am Landestheater Tübingen tätig. Ab 1969 absolvierte er ein Lehramtsstudium und war auch als Lehrer tätig, setzte währenddessen seine Theaterarbeit in Freien Gruppen  als Schauspieler, Autor und Regisseur fort – u.a. bei Lausige Wetter (Köln), Theater Schräglage (Stuttgart) und bei „Theaterprojekt Stuttgart 22 – Stücke“ (hierfür wurde er mit dem Stuttgarter Theaterpreis ausgezeichnet). Von 1999 bis 2005 spielte er am Theater Rampe in Stuttgart, 2005 war er in verschiedenen Inszenierungen am Staatsschauspiel Stuttgart zu sehen.


Mitgewirkt bei: OBWOHL

Vasily Bogatov

| Film
Vasily Bogatov1

Vasily Bogatov, geboren 1984, studierte an der Staatlichen Universität für Kunst und Technik Moskau – Stroganov mit Schwerpunkt Drehbuch und Filmregie. Er ist Medienaktivist, Gestalter, Filmregisseur und Fotograf. Seine Filme beschäftigen sich mit politischem Kunstaktivismus, Migration und gesellschaftspolitischen Fragen. Auch er ist Mitglied der Künstler-Gruppe „Gogol’s Wives”.
Filme: 2010 Fall of the leaves, 2011 Walking, 2012 A road that feeds us


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, EXERCISES IN VAGRANCY, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Böller und Brot

| Film

Seit dem Abschluss ihres Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg im Jahr 2000 arbeiten Sigrun Köhler und Wiltrud Baier als BÖLLER UND BROT zusammen. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist der künstlerische Dokumentarfilm (Buch, Regie, Kamera und Schnitt).

Mit ihren Filmen haben sie zahlreiche internationale Preise gewonnen. Bekannt geworden ist besonders ihr Debütfilm SCHOTTER WIE HEU, der im Kino zum Kultfilm avancierte. 2012 erhielten sie für ALARM AM HAUPTBAHNHOF den Grimmepreis. Neben abendfüllenden Dokumentarfilmen zu den Themen „Zeit“ (HOW TIME FLIES, 2000, 89 min), „Geld“ (SCHOTTER WIE HEU, 2002, 99 min), „Glaube“ (DER GROSSE NAVIGATOR, 2007), „Ruhm“ (WHERE’S THE BEER AND WHEN DO WE GET PAID?, 2012) und „Macht“ (ALARM AM HAUPTBAHNHOF,2011, ca 90 min) haben sie zahlreiche Filme mit oder über Kunst und Künstler realisiert und wurden mit Stipendien ausgezeichnet. Zur Zeit arbeiten sie an ihrem sechsten abendfüllenden Kinodokumentarfilm WER HAT ANGST VOR SIBYLLE BERG über die Autorin Sibylle Berg.

Sigrun Köhler und Wiltrud Baier wurden im Jahr 1967 geboren. Sigrun wurde in Schwäbisch Hall zur Druckvorlagenherstellerin ausgebildet, Wiltrud erlernte in München den Beruf der Konditorin.

www.boeller-und-brot.de

Benedikt Brachtel

| Musik
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Benedikt Brachtel, geboren 1985 in München, stammt aus einer Münchner Musikerfamilie. Parallel zur akademischen Musikerlaufbahn entwickelte sich Brachtels Hingabe zur elektronischen Musik. Bereits während des Studiums für Jazzgitarre und Jazzkomposition an der Anton Bruckner Universität in Linz verbrachte er viel Zeit im Studio und auf der Bühne. Mit Konzerten u.a. in New York, Rom, Bucharest, London, Paris, Moskau, Antwerpen oder Berlin machte er sich einen Namen als Komponist, Musiker, Produzent und DJ.

Inzwischen ist er Solo, mit seiner Band Pollyester, Tambien, u.a. auf zahlreichen Labels wie Universal Music, seinem eigenen Label SVS Records, ESP Institute, Public Possession vertreten. Zudem betreibt Benedikt Brachtel ein professionelles Tonstudio, schreibt Musik für Film und Theater z.B. an den Münchner Kammerspielen, dem Staatstheater Karlsruhe, Theater Ulm, dem Vorarlberger Landestheater Bregenz und dem Theater Basel.

Mit Arbeiten beim Springhouse Festival Dresden (2012 & 2014) und einer Multimedia Installation für Vitra auf dem Designers Saturday Lanthenthal (CH) machte er sich im Ausstellungskontext einen Namen.


Mitgewirkt bei: SPAM

Max Braun

| Musik
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Max Braun wurde 1979 in Stuttgart geboren. Er studierte von 2002 bis 2007 an der Hochschule für Medien in Stuttgart. Neben seiner Tätigkeit als Gitarrist und Songwriter in mehreren Bands befasst er sich mit Musikkomposition und Sounddesign im Kontext der audiovisuellen Medien sowie des Theaters.
Max Braun arbeitete in den vergangen Jahren in verschiedenen Produktionen am Staatstheater Stuttgart sowie am Staatstheater Karlsruhe und am Rheinischen Landestheater in Neuss. Das im Jahr 2012 gemeinsam mit seiner Schwester Laura Braun veröffentlichte und von der Presse gelobte Album „Telltale“ ward zum Anlass für Konzert-Tourneen durch Deutschland und Großbritannien.


Mitgewirkt bei: SINGLES CLUB: MAX & LAURA BRAUN, SINGLES CLUB: BRTHR, SINGLES CLUB: GÜNTER SCHLIENZ, SINGLES CLUB: LONG LOST SOULS, SINGLES CLUB: LORETTA, SINGLES CLUB: SPOKEN WORD IMPRO ORCHESTRA, SINGLES CLUB: TEXTOR, SINGLES CLUB: THE TREMOLETTES und X-FREUNDE

Matthias Breitenbach

| Regie

Matthias Breitenbach wurde in seiner jahrelangen Arbeit als Schauspieler im Freien, Stadt- und Staatstheater insbesondere durch Choreografen wie Jerome Bel, Michel Laub und Regisseure wie Jan Lauwers, Stefan Pucher, Bruce La Bruce, Sebastian Baumgarten und Marcus Lobbes geprägt.


Mitgewirkt bei: EUGEN UND EUGEN und HOW TO WIN FRIENDS & INFLUENCE PEOPLE

Sarah Brodbeck

| Ausstattung
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Sarah Brodbeck, geboren in Tübingen, studierte Kunst an der Akademie in Stuttgart. Während ihres Studiums besuchte sie den Studiengang Regie/Dokumentarfilm an der Filmakademie in Ludwigsburg, um dort in einer Doppelregie mit Katharina Jabs den 60-Minüter „Kunst trifft Brot“ zu realisieren. Neben Beteiligungen an verschiedenen Gruppenausstellungen bespielte Sarah 2014 den Projektraum LOTTE mit ihrer Einzelausstellung „Die Anderen“. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt zwischen Installation, Performance und Film.

Im Anschluss an ihr Diplom folgte eine Bühnenbildhospitanz am Staatstheater Stuttgart. Seit September 2015 ist sie als Regieassistentin am Theater Rampe.

Kontakt


Mitgewirkt bei: I'VE SEEN THE DARK, REPUBLIK ZUKUNFT und STUTTGARTNACHT 2015

Katja Brunner

| Text

Katja Brunner, geboren 1991 in Zürich, studierte Literarisches Schreiben an der HdK Bern und Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. 2010 entstand innerhalb des Dramenprozessors ihr Stück „von den beinen zu kurz“, das am Theater Winkelwiese uraufgeführt wurde. 2012 Teilnahme an den Werkstatttagen des Burgtheaters. 2013 war sie mit ihrem Stück „die hölle ist auch nur eine sauna“ zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und gewann mit der Deutschen Erstaufführung von „von den beinen zu kurz“ den Mülheimer Dramatikerpreis. In der Spielzeit 2014/2015 ist Katja Brunner Hausautorin am Theater Luzern.


Mitgewirkt bei: DIE HÖLLE IST AUCH NUR EINE SAUNA

Joachim Budweiser

| Sound

Joachim Budweiser, geboren 1987 in Bern, studierte Contemporary Arts Practice in Musik und Medienkunst an der Hochschule der Künste Bern (MA). Tontechniker im BeJazz Club Bern seit 2010, Licht- und Tontechniker im La Cappella Bern und für das Duo Schertenlaib und Jegerlehner seit 2012. Sound Design, Musik und Tontechnik für PENG!Palast seit 2012 und bei Bluebox Tonstudios seit 2013. Eigene Produktionen und Kooperationen u.a gezeigt in: „SkenaUp Festival“ 2008 Pristina, „Itsfestival“ 2009 Amsterdam, „Rosso Bastardo“ 2010 Spoleto, „Fringe Festival“ 2013 Singapur.


Mitgewirkt bei: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM

Marie Bues

| Regie
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Marie Bues inszenierte u.a. am Theater Basel, am Theater Osnabrück, am Residenztheater München, am Theater Plauen-Zwickau, am Theater Rampe Stuttgart, an der WLB Esslingen, am Jungen Theater Göttingen, am Schleswig-Holsteinischen Landestheater und am Theater der Stadt Heidelberg.

2010 war sie Mitbegründerin des theaterkollektiv bureau, das als überregionales Label für junge Künstler an der Garage X in Wien, am Ballhaus Ost Berlin und am Theater unterm Dach Berlin arbeitet. Sie hat Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart studiert, war anschließend als Schauspielerin an der Württembergischen Landesbühne Esslingen engagiert und begann dort erste eigene Regiearbeiten. Als Regieassistentin war sie von 2006 bis 2008 am Theater Basel.

Ab 2008 arbeitete sie als freie Regisseurin. Seit August 2013 ist sie gemeinsam mit Martina Grohmann Intendantin des Theater Rampe.

Website
Kontakt


Mitgewirkt bei: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM, DER HUND DES ALTEN MANNES, DIE HÖLLE IST AUCH NUR EINE SAUNA, MODELLSIMULATION MIT PFAU, PONYS. EINE AUFLADUNG, RAMPE REIST - PREMIERE IN BERN: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM, RAMPE REIST: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM, RAMPE REIST: SPAM, SPAM, STUTTGART NACHT, UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER DINGE – DIE SUPER-CHALLENGE, UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (1), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (10), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (2), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (3), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (4), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (5), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (6), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (8), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (9) und X-FREUNDE

Dragana Bulut

| Performance

Dragana Bulut, geboren in Belgrad, ist Tänzerin und Choreographin. Sie absolvierte den Masterstudiengang Solo/Dance/Authorship am hochschulübergreifenden Zentrum für Tanz der Universität der Künste in Berlin.
Seit 2006 entwickelt Dragana Bulut ihre eigenen choreographischen Arbeiten, welche sowohl auf nationaler Ebene, als auch auf internationalem Parkett präsentiert wurden (u.a. Tanzquartier Wien, InTransit Festival Berlin, euro-scene Leipzig, Dans Festival Istanbul, Kondenz Festival Belgrad, Fabrik Potsdam, Danspace Projekt New York, explore Dance Festival, Balkan Dance Platform).
Bulut arbeitete und performte schon mit zahlreichen bekannten Choreographen und Künstlern, unter anderem Meg Stuart, Tino Sehgal, Ivo Dimchev und Charles Linehan.
Sie wurde mit dem „Prix Jardin d´Europe“, sowie dem „European Prize for Young Choreographers“ ausgezeichnet und nahm von 2004-2008 am Danceweb Scholarship Programme, einem jeweils 5-wöchigen Weiterbildungsprogramm, teil. Außerdem ist sie Mitglied des Station-service for contemporary dance in Belgrad.


Mitgewirkt bei: PASS IT ON

Verena Buss

| Schauspiel

Verena Buss ist geboren und aufgewachsen in Baden- Baden. Ausbildung an der Hochschule für Musik u. Darstellende Kunst Hamburg.

Stationen mit längerem Aufenthalt: Schauspiel Köln, Theater Basel, Schauspiel Frankfurt, Düsseldorfer Schauspielhaus, Staatstheater Stuttgart, Zimmertheater Tübingen, Schauspielhaus Zürich.
Lieblingsrollen in Stuttgart: „Phädra“, Racine, „Triumph der Liebe“, Léontine (Nominierung in „Theater Heute“), die Mutter Mozarts „Mozart in Paris“.

Dann beginnt eine Odyssee: Lesungen monumentaler Werke, Dante, Vergil, Homer, unter anderem auch am Staatstheater Stuttgart. Diverse Inszenierungen , Dozententätigkeiten, Frankfurt, Bern, Zürich und in den letzten Jahren Konzentration auf die Hochschule in Stuttgart. Freie Regie, Schauspiel und Lese-Arbeiten vorwiegend in der Schweiz.

„Eine der grossen Stimmen des deutschsprachigen Theaters.“ Basler Zeitung.


Mitgewirkt bei: DON QUIJOTE VON DER MANCHA - FOLGE 1 und DON QUIJOTE VON DER MANCHA - FOLGE 2

Samia Chancrin

| Schauspiel

Samia Chancrin wurde in München geboren und wuchs im Allgäu auf. Mit sieben Jahren spielte sie das erste mal Theater in der Kulturwerkstatt Kaufbeuren. Von da an hat sie nicht mehr aufgehört. Sie blieb in ihrer Gruppe bis 2002. Nach dem Abitur in Kaufbeuren ging sie für ein Jahr nach Hamburg um sich dort zu orientieren. Sie wurde Mitglied einer freien Theatergruppe. Von 2004 bis 2008 studierte sie Schauspiel an der Universität Mozarteum in Salzburg. Von 2008 bis 2010 war sie festes Ensemblemitglied der Württembergischen Landesbühne Esslingen. 2011 debutierte sie als Regisseurin am selben Theater. Seit 2010 arbeitet sie als freie Schauspielerin und Regisseurin in Berlin und dem
Rest der Welt.

http://www.samiachancrin.de/


Mitgewirkt bei: BIG REPUBLIC

Sebastian Däschle

| Bildende Kunst

Sebastian Däschle, geboren 1981 in Konstanz am Bodensee, lebt und arbeitet in Berlin. Sein Studium hat er 2009 als Diplom-Designer an der Kunsthochschule Kassel abgeschlossen. Seither ist er als freischaffender Gestalter mit seinem eigenen Studio tätig. www.sebastiandaeschle.de


Mitgewirkt bei: SIMULATOR MIT PFAU

Alex Demirovic

| Forschung

Alex Demirovic studierte ab 1971 Philosophie, Soziologie und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, unterbrochen von kurzen Studienaufenthalten in Marburg und Paris. Er promovierte 1979 bei Alfred Schmidt in Philosophie mit einer epistemologisch-diskursanalytischen Studie über marxistische Ästhetik. Nach dem Studium folgten Tätigkeiten an verschiedenen Forschungsinstituten, zwischen 1990 und 2001 arbeitete er am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 1987 erhielt Demirović von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein Habilitationsstipendium. Mit einer wissenschaftsgeschichtlichen Untersuchung zur Bedeutung der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule in Wissenschaft, Politik und Kultur in der Nachkriegszeit Deutschlands konnte er sich 1992 in Politikwissenschaft und politischer Soziologie habilitieren. Seit 1990 nahm Demirovic zahlreiche Professurvertretungen und Gastprofessuren an deutschen und nicht-deutschen Universitäten wahr.
Im Jahr 2002 wurde seine Berufung auf eine Soziologieprofessur in Frankfurt a. M. trotz eindeutiger Beschlusslage vom Universitätspräsidenten Rudolf Steinberg verhindert. Zahlreiche internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (u. a. Judith Butler, Wendy Brown, Bob Jessop, Nancy Fraser, Iris Young) protestierten gegen den politisch motivierten Eingriff gegen einen der profiliertesten gesellschaftskritischen Forscher in der Tradition der kritischen Theorie. Ab 2007 lehrte er an der Technischen Universität Berlin als Gastprofessor. Diese Stelle endete am 30. September 2012, da der Studiengang Politikwissenschaft am selbigen Datum auslief. Im Jahr 2013 wurde Demirović die Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie an der Universität Frankfurt am Main übertragen


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ..., VAGABUNDENKONGRESS und VAGABUNDENKÜCHE

Yvonne P. Doderer

| Forschung

Dr_in. Yvonne P. Doderer, freie Architekt_in und geborene Stuttgarter_in, arbeitet seit vielen Jahren zu Fragen von Stadt an den Schnittstellen zu Raumtheorie, Geschlechterforschung und Gegenwartskunst. In Stuttgart betreibt sie das „Büro für transdisziplinäre Forschung und Kulturproduktion”.


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ..., VAGABUNDENKONGRESS und WANDERPREDIGT

Antoine Effroy

| Choreographie

Antoine Effroy studierte Tanz am C.N.D.C. (F), arbeitete international mit Felix Ruckert, Jan Lauwers, Jochen Roller, Carlotta Sagna, kreierte Tanzstücke mit Anne Rudelbach auf Kampnagel, im Mojo Club das Bassedanse Project mit Swanhild Kruckelmann und Brenda Steinecke, kollaboriert mit der Video-Künstlerin Claudia Liekam, der Regisseurin Liz Rech und dem Theater kainkollektiv Bochum.


Mitgewirkt bei: EUGEN UND EUGEN

Ekkehard Ehlers

| Musik

Ekkehard Ehlers ist Komponist, Musiker, DJ, Plattenproduzent und versucht die Musik des 20. Jahrhunderts in die Sprache digitaler Tonkunst zu übersetzen. Neben vielfältigen Veröffentlichungen und Konzertreisen als Solokünstler, musikalischer Kollaborateur (u. a. mit Josef Suchy, Stephan Mathieu und den Red Hot Chili Peppers) ist er eine Hälfte des Konzeptpop-Duos März. Zuletzt kuratierte und veranstaltete er die Konferenz Audio Poverty – Musik und Armut im Haus der Kulturen der Welt/Berlin und das Festival Lux Aeterna – Die Transzendenz der Musik im Berghain/Berlin. Ehlers lebt in Berlin.


Mitgewirkt bei: DAS THAETROFON

Niko Eleftheriadis

| Schauspiel, Performance

Niko Eleftheriadis, geboren in Esslingen, studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart.

Es folgten Engagements als Schauspieler in Tübingen, Heidelberg, Basel, Athen und Esslingen. Darüber hinaus realisiert er eigene Regiearbeiten und Filmprojekte. Im Frühjahr 2013 inszenierte er an der WLB Esslingen „Flucht in die Finsternis“ nach Arthur Schnitzler, zu Gast im April 2014 an der Rampe. 2009 realisierte er eine Kurzfilmproduktion in Athen: „The Thrill is gone“.

Niko Eleftheriadis lebt als freier Schauspieler, Sprecher (für Hörspiel und Funk beim SWR Stuttgart und Baden-Baden) und Regisseur in Esslingen. An der Rampe spielte er in Marie Bues‘ Inszenierungen „X-Freunde“, „Der Hund des alten Mannes“, „Die Hölle ist auch nur eine Sauna“, „Spam“ und „Universalenzyklopädie“.


Mitgewirkt bei: ALKESTIS-THEOREM, DER HUND DES ALTEN MANNES, DIE HÖLLE IST AUCH NUR EINE SAUNA, OBWOHL, REPUBLIK ZUKUNFT, SPAM, STUTTGART NACHT, TEKELI-LI! – FLUCHT IN DIE FINSTERNIS, UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (1), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (10), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (2), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (3), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (4), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (5), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (6), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (8), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (9) und X-FREUNDE

Felix Ensslin

| Forschung

Prof. Dr. Felix Ensslin, *1967 in Berlin, studierte Philosophie und Theaterregie in New York. Er arbeitete als Schauspieldramaturg und Regisseur am Nationaltheater Weimar und kuratierte die Ausstellung „Zur Vorstellung des Terrors“ über die RAF in den Berliner Kunstwerken. Seit 2009 ist er Professor für Kunstvermittlung und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.


Mitgewirkt bei: AESTHETICS OF THE FLESH und KAPITEL 10: LIEBE

Arzu Erdem-Gallinger

| Tanz

Arzu Erdem-Gallinger, geboren in Iserlohn und aufgewachsen in Istanbul, absolvierte ihr Germanistikstudium an der Marmara Üniversitesi und ihr Tanzstudium an der Müjdet Gezen Kültür ve Sanat Merkezi in Istanbul. Im türkischen öffentlichrechtlichen Fernsehen arbeitete sie als Tänzerin und Performerin sowie als Choreografin. Sie tanzte international Ballett und Modern Dance. Seit mehreren Jahren ist sie Trainerin und Choreografin beim Kölner Karneval und war von 2002 bis 2009 als Hauptmarie tätig. Zudem ist sie zertifizierte Fitnesstrainerin und unterrichtet Körperkunde und Muskelaufbau. Am Schauspiel Köln war Erdem-Gallinger in Rainald Grebes Inszenierung „Die fünfte Jahreszeit“ als Kleindarstellerin und Choreografin eines Tanzes zu sehen. In dieser Spielzeit übernimmt sie das Körpertraining und die Choreografie der Uraufführung von Maxim Billers „Im Kopf von Bruno Schulz“.


Mitgewirkt bei: BIG REPUBLIC

Beate Faßnacht

| Text

Beate Faßnacht, geboren 1962 in Konstanz, gründete zunächst nach ihrer Ausbildung zur Schriftsetzerin einen Verlag in Marburg an der Lahn. 1988 begann sie unter der Intendanz von Ulrich Khuon ihre Theaterarbeit als Bühnenbild-Assistentin am Stadttheater Konstanz. Seit 1988 war sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin an verschiedenen Bühnen in Deutschland und der Schweiz tätig, u.a. am Staatstheater Stuttgart, Staatstheater Nürnberg, Theater Heidelberg, Stadttheater Bern, Theater Neumarkt, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel sowie am Theater Kanton Zürich, wo sie nach wie vor regelmässig arbeitet. Seit 2006 wird sie außerdem als Autorin vom S. Fischer Verlag vertreten. Uraufführungen fanden unter anderem am Theater Basel sowie am Staatstheater Nürnberg statt.


Mitgewirkt bei: OBWOHL

Beatrice Fleischlin

| Performance

Als erste Höhepunkte ihrer beruflichen Laufbahn sind die Eidgenössischen Diplome zur Bäuerlichen Hauswirtschafterin (1988) und zur Floristin (1991) zu nennen. Danach folgten hartnäckige Profilierungsversuche als Fotolaborantin, Altenpflegerin und Tankwart.

Irgendwann gings mit dem Theater los: Studium in Zürich, Gründung des Performancekollektivs GASTSTUBE mit N. Galeazzi und A. Liebmann und mehrere Jahre gemeinsame Projektarbeit. Seit der Auflösung des Kollektivs ist sie Performerin in unterschiedlichen Konstellationen. (u.a. bei Thom Luz, Boris Nikitin, Andreas Liebmann) und realisiert eigene Performancearbeiten.

Ihr Solo „My ten favorite ways to undress / a personal hitlist“ wurde zu verschiedenen Festivals eingeladen (u.a. IMPULSE, Theaterspektakel Zürich, Belluard Fribourg). COME ON BABY, ein Abend zum Themenkomplex sex&gender, in Zusammenarbeit mit Anja Meser, tourte ebenso erfolgreich. Das Folgeprojekt DROP DEAD, GORGEOUS! war in der ersten Jahreshälfte 2013 in der Schweiz und an den Sophiensælen in Berlin zu sehen.

Zur Zeit ist sie mit der kosovoarisch-schweizerische Koproduktion LOVE. STATE. KOSOVO unterwegs. In der Spielzeit 2011/12 war Fleischlin Hausautorin am Theater Basel. Ihr dritter Bühnentext; „willkommen in der tyrannei meiner intimität“, wird im Februar 2014 an der Gessnerallee Zürich uraufgeführt.


Mitgewirkt bei: BIRTHDAY, HOW TO WIN FRIENDS & INFLUENCE PEOPLE und IMITATION OF LIFE

Florin Flueras

| Choreographie
Florin Flueras2

Geboren 1978 in Târgu Mures/Rumänien.
Florin Flueras studierte Choreographie an der National University of Theater and Film (UNATC) in Budapest/Ungarn und Psychologie an der University of Medicine and Pharmacy Târgu Mures. Zurzeit ist er an Projekten beteiligt wie: „Biosorcery“, „Presidential Candidacy“, „Postspectacle“, „Romanian Dance History“, „Bezna“, „Artleaks“, „Robin Hood Fund“. Er erforscht und problematisiert die politische Komponente in der Kunst und die ästhetische Komponente in der Politik – hauptsächlich durch Ideen und Praktiken aus dem Bereich des Postspectacle-Konzepts. Ebenso verwendet er Ansätze und Praktiken wie „Second Body“, „Bioaffection“ und „Biosorcery“, um eine Umgebung zu entwickeln in der sich andere Lebensformen, als der momentan herrschende Homo Economicus, behaupten können.
Florin Flueras arbeitete und präsentierte seine Arbeit in Zusammenhang mit Veranstaltungen wie: Tanzquartier Wien/Österreich, DeSingle Antwerpen/Niederlande, Bouge B Festival, Springdance Utrecht/Niederlande, Tanz Schritt Weise Festival Graz/Österreich, Power Station Ljubljana/Slowenien, Kaai Theatre Brüssel/Belgien, Drama Hus Oslo/Norwegen, HAU Berlin/Deutschland, Jardim Equatorial São Paulo/Brasilien und anderen.


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Anna-Elisabeth Frick

| Dramaturgie

Anna-Elisabeth Frick studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität zu Köln, der Ca´ Foscari Universitá Venezia (Italien) und der Freien Universität, Berlin. Sie assistierte u.a. bei Cordula Däuper (Hebbel Theater), Friederike Heller (Schaubühne Berlin), Studio Braun (Deutsches Theater Berlin) und Volker Lösch (Schaubühne Berlin) und am Stadttheater Würzburg, wo sie zwei eigene Arbeiten realisierte. Seit 2013 studiert sie Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg.


Mitgewirkt bei: EUGEN UND EUGEN

Anja Füsti

| Musik

Anja Füsti arbeitet vorwiegend in den Bereichen der Neuen Musik, des Musiktheaters sowie der Freien Musik und damit meist an interdisziplinären Schnittstellen. Intensive Zusammenarbeit mit Tänzer_innen und Choreograph_innen, sowie eigene Musik- und Tanztheaterproduktionen. Zusammen mit Oliver Prechtl gründete sie das Netzwerk Plattform für aktuelle Musik e.V. Diplomierte in den Fächern Percussion und Théâtre Musical in den Klassen von Prof. Klaus Treßelt (Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart) und Prof. George Aperghis/Françoise Rivalland (Hochschule der Künste Bern).


Mitgewirkt bei: DAS DORFFEST und EUGEN UND EUGEN

Sonja Füsti

| Ausstattung

Sonja Füsti studierte in Stuttgart und Karlsruhe Bildhauerei, Medienkunst und Szenografie, war künstlerische Mitarbeiterin von Christoph Schlingensief bei der Biennale Venedig und dem Burgtheater Wien, entwickelte Ausstattungen unter anderem mit Chris Kondek an den Münchner Kammerspielen, am HAU Berlin, am Mousonturm Frankfurt, den Zürcher Festspielen und den Wiener Festwochen.


Mitgewirkt bei: EUGEN UND EUGEN

Marcelo Cardoso Gama

| Regie

Geboren wurde der Regisseur Marcelo Cardoso Gama in São Paulo, Brasilien. Er studierte Klavier an der Universität von São Paulo, Kammermusik am Konservatorium der Stadt Wien und Musikwissenschaft an der Universität Wien.

Seit 1995 ist Marcelo Cardoso Gama als Sänger, Liedbegleiter und Schauspieler tätig, u. a. bei den Salzburger Festspielen, beim Wiener Musikverein, an der Staatsoper Berlin, am Serapions Theater Wien, am Projekttheater/Studio Wien-New York und am Theater an der Josefstadt Wien.

Er führt seit 2004 Regie für Musiktheater u.a. in Rheinsberg, Osnabrück, Frankfurt und übernahm 2007 Konzeption und Regie des Kinderstückes „Orfeo auf der Leiter“ an der Staatsoper Hannover, ebenso die Musikdramaturgie für „Wie man wird, was man ist“ am Wiener Kosmos-Theater. Auch bei zahlreichen anderen Projekten zeichnete er für Regie und Konzeption verantwortlich: „Pepita Jimenez“ von Isaac Albeniz und „Dido und Aeneas“ von H. Purcell in seiner Heimat, Brasilien, „Die Brise“ von Mauricio Kagel anlässlich der Eröffnung des Festivals der Regionen in Linz 2009, „The Medium“ von P. M. Davies in Stuttgart und Basel, „COM.MEMORIA/AÇÃO – Zeitgenössische Ansichten brasilianischer KünstlerInnen“ und „Der Bauch (oder die Liebenden des Bacchus)“.

Es erfolgte die Gründung des ARTERIA Kulturbureaus in Wien mit dem Schwerpunkt „Kunst als Plattform für interkulturellen Dialog“. 2004 bis 2006 war Marcelo Cardoso Gama Stipendiat der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutschen Bank Stiftung, und 2008/2009 Stipendiat an der Akademie Schloss Solitude.


Mitgewirkt bei: BABEL

Manuel Gerst

| Performance

Geboren 1979 in Edenkoben. Studium Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen bei Heiner Goebbels und Bühnenbild in München bei Katrin Brack.

Gründungsmitglied der Performancegruppe Monster Truck, die seit 2005 an der Schnittstelle zwischen Performance und Bildende Kunst arbeitet. Projekte u.a. am Schauspiel Düsseldorf, am Schauspiel Leipzig, am Theaterhaus Jena und bei renommierten Festivals (u.a. Impulse NRW, Spielart München, Heidelberger Stückemarkt, Überlebenskunst / Haus der Kulturen der Welt Berlin, Lagos_live / Nigeria) und Theatern der freien Szene.

Dezember 2013 bis Juli 15 Artist in Residence im Theater Rampe Stuttgart im Programm „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes. Daneben Arbeit als freiberuflicher Bühnenbildner.


Mitgewirkt bei: DISPLAY! SORTIERT EUCH! – DIE SHOW, DSCHINGIS KHAN und WHO’S THERE (REDUX)

Marsha Ginsberg

| Ausstattung

Marsha Ginsberg arbeitet als Bühnenbildnerin, Kostümdesignerin und Fotografin. Sie studierte Bühnenbild an der New York University sowie Kunst unter anderem an der Cooper Union und am Whitney Museum ISP. Zu ihren letzten Arbeiten zählen Monteverdis „L’Orfeo“ (Konzerttheater Bern, Regie Lydia Steier), „The Rakes Progess“ (Staatstheater Braunschweig, Regie: Christopher Alden) und „Zorn“ am Hans Otto Theater Potsdam mit Elias Perrig. Ihre Arbeiten im Bereich des Theaters und Musiktheaters waren unter anderem an der Opera National de Bordeaux, Theater Basel, Saarländisches Staatstheater, Nationaltheater Mannheim, Nationaltheater Weimar, Athens Epidarus Festival, Meet Factory Prague, San Francisco Opera, New York City Opera, Opera de Quebec, Brooklyn Academy of Music, Spoleto Festival, Tanglewood Music Center, Glimmerglass Opera, Long Beach Opera, Luminato
Festival, Lincoln Center Theater und dem Guggenheim Museum zu sehen. Sie erhielt einen Obie Award für die Gesamtausstattung von David Levines HABIT (PS122 at Essex Street Market, NYC) sowie NYFA Architecture Fellowship und Residencies am Robert Wilson’s Watermill Center. Marsha Ginsberg unterrichtete Szenisches Design am Barnards College, der Parsons School of Design NYC sowie Bühnenbild und Szenischer Raum an der TU Berlin. Ihre Residenz in Stuttgart wird unterstützt von der Foundation for Contemporary Arts, New York.


Mitgewirkt bei: BIG REPUBLIC

Jan-Christoph Gockel

| Regie
Jan-Christoph Gockel. Foto: Felix Grünschloß
Jan-Christoph Gockel. Foto: Felix Grünschloß

Jan-Christoph Gockel beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Europas kolonialer Vergangenheit: „Herz der Finsternis“ am Theater Bonn wurde im theaterheute Jahrbuch 2015 als Inszenierung des Jahres nominiert, das Projekt „Coltan-Fieber“ wurde in Burkina Faso, im Kongo und Deutschland gezeigt und thematisiert den internationalen Rohstoff Handel.

Jan-Christoph Gockel ist Hausregisseur am Staatstheater Mainz und inszenierte dort neben Klassikern („Macbeth“, „Die Ratten“) ein Projekt zum Drohnenkrieg: „Ramstein Airbase – Game of Drones“.


Mitgewirkt bei: KONGO MÜLLER

Hubl Greiner

| Musik

HUBL GREINER, geboren in Hohenspeißenberg, experimentiert seit seinen Anfängen mit unkonventionellen Klangerzeugern. Er ist Gründer der Band „The Blech“, mit der er 6 LP/CDs veröffentlichte und mehrere Jahre durch die Welt tourte. Er erhielt mehrere Schallplattenpreise.
Des Weiteren ist Hubl Greiner auch als Komponist, Filmemacher und Fotograf tätig und gründete ein eigenes Tonstudio sowie den Musikverlag Hubl Enterprises.


Mitgewirkt bei: MEI MUTTER MAG MI NET

Martina Grohmann

| Dramaturgie
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Martina Grohmann, geboren in Mödling bei Wien, studierte Theaterwissenschaft an der Universität Wien.

Sie begann als Produktionsleiterin beim steirischen herbst 98 und 99. Ab 2000 war sie als Dramaturgin am Staatstheater Kassel, am LTT Tübingen, am Theater Heidelberg, wo sie 2005 bis 2007 die Spielstätte zwinger1 für Autorentheater und Projekte leitete, und am Theater Basel engagiert. Als Gastdramaturgin arbeitete sie außerdem an der Schaubühne Berlin und am Schauspiel Frankfurt.

Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Dramatik, Stückentwicklungen sowie interdisziplinären Formaten und Festivals. Seit August 2013 ist sie gemeinsam mit Marie Bues Intendantin des Theater Rampe.

Kontakt


Mitgewirkt bei: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM, BIG REPUBLIC, BRIEF AN DIE HEUCHLER, DER HUND DES ALTEN MANNES, DIE HÖLLE IST AUCH NUR EINE SAUNA, I'VE SEEN THE DARK, MODELLSIMULATION MIT PFAU, OBWOHL, REPUBLIK ZUKUNFT, SIMULATOR MIT PFAU, SPAM, SÜNDENBOCK und X-FREUNDE

Anna Gschnitzer

| Text

Geboren 1986 in Innsbruck, aufgewachsen in Südtirol, lebt derzeit in Wien. Schreibt vor allem Theater- und Performancetexte sowie Prosa. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien und Aix-Marseille sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Gründungsmitglied des theaterkollektiv bureau. Jurypreis des Newcomer-Wettbewerbs „Töchter und Söhne” am Theater Drachengasse zusammen mit dem theaterkollektiv bureau, 2011. Mitglied der Künstler_innengruppe Studio Furio. Ihre Stücke werden u.a. an der Garage X in Wien, am Theater unterm Dach in Berlin, am Theater Rampe in Stuttgart und im Hamburger Sprechwerk gespielt.

Wiener Dramatik Stipendium 2014. Jahresstipendium der Literar Mechana 2014. Kooperationsstipendium der Akademie Schloss Solitude 2014/15 zusammen mit Theater Rampe Stuttgart. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien.


Mitgewirkt bei: MODELLSIMULATION MIT PFAU, PONYS. EINE AUFLADUNG und SIMULATOR MIT PFAU

Nina Gühlstorff

| Regie

Die Regisseurin Nina Gühlstorff arbeitet seit ihrem Abschluss an der Bayerischen Theaterakademie verstärkt an partizipativen Formaten. Mit ihrer freien Gruppe, dem Theaterkollektiv NYX, wird sie derzeit für das zweijährige Projekt „Believe Tank“ am Landestheater Tübingen von der Bundeskulturstiftung gefördert. SÜNDENBOCK ist nach KoNGOland ihre zweite Arbeit am Theater Rampe.


Mitgewirkt bei: BRIEF AN DIE HEUCHLER, KONGO MÜLLER, KoNGOland und SÜNDENBOCK

Gina Henkel

| Schauspiel

Geboren 1980 in Frankfurt/Main geboren und studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.  Nach dem Studienabschluss war sie am Staatstheater Nürnberg engagiert. Für ihre Rolle der Rebecca West in Ibsens ROSMERSHOLM erhielt sie den Nachwuchspreis des Fördervereins des Staatstheaters Nürnberg 2006. 2009 bis 2011 arbeite sie am Bayrischen Staatsschauspiel in München. Seitdem Arbeiten u.a. am HAU, den Sophiesaelen, am Maxim Gorki Theater, am Ballhaus Ost und am bat.


Mitgewirkt bei: UNTER DREI - BEATE, UWE UND UWE

Patrick Heppt

| Schauspiel

Patrick Heppt tanzte zehn Jahre lang Ballett, produzierte Hip-Hop und battelte sich mit allen namhaften MCs der 90er Jahre. Er studierte Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Es folgten Arbeiten am Schauspielhaus Bochum, Theater Heidelberg und in den letzten Jahren am Theater Lübeck. Seit 2001 arbeitet er auch als Sprecher für den Hörfunk (SWR/NDR/WDR/Radio Bremen). So entstanden zahlreiche Hörspiele und Hörbücher, zuletzt das Hörbuch „Wie ein Wanderer in einer mondlosen Nacht“ von Dai Sijie für steinbach sprechende bücher.
Im Jahr 2009 entwickelte er die Performance „Rolph Gala – Optimiere dein Ich!“ für das Theater Hildesheim. Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 zeigt er seine Solo-Performance „Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“ (nach Mike Daisey) am Theater Lübeck. Patrick Heppt lebt in Berlin, Wien und Tokio.


Mitgewirkt bei: DIE AGONIE UND DIE EKSTASE DES STEVE JOBS und MODELLSIMULATION MIT PFAU

Bernhard Herbordt und Melanie Mohren

| Künstl. Leitung

Herbordt/Mohren, Melanie Mohren und Bernhard Herbordt sind Absolvent_innen der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Seit 2000 erarbeiten sie interdisziplinäre Arbeiten im Grenzbereich der darstellenden Künste: Ihre Performances, Hörstücke, (Musik-) Theaterarbeiten, Ausstellungs- und Publikationsprojekte sowie diskursiven Formatreihen basieren auf umfassenden Recherchen, werden international präsentiert und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Herbordt/Mohren waren Stipendiaten der Akademie Schloss Solitude und sind seit 2011 Künstler-Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Herbordt/Mohren arbeiten an einem erweiterten Theaterbegriff und seit 2012 in unterschiedlichen Formaten und Medien zu Institutionen und ihrer Aktualisierung. 2015 erschien im Alexander Verlag Berlin ihr Buch „Vorgestellte Institutionen / Performing Institutions“.

 


Mitgewirkt bei: DAS DORFFEST, DAS PUBLIKUM, DAS THEATER, DIE AUFFÜHRUNG und DAS THEATER – SPEZIAL

Julia Herbrik

| Bildende Kunst

Julia Herbrik, 1983 in Stuttgart geboren, studierte von 2006 bis 2014 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Freie Grafik und Malerei bei Alexander Roob und Intermediales Gestalten bei Discoteca Flaming Star. 2013 absolvierte sie ein sechsmonatiges Auslandssemester an der Villa Arson École Nationale Supérieure d’Art in Nizza.

In ihren Zeichnungen, Videos und Installationen greift sie Beobachtungen des täglichen Lebens auf, um diese neu zu inszenieren. Dabei nimmt die Suche nach und das Spiel mit dem theatralen Moment eine zentrale Rolle ein. Julia Herbrik war an zahlreichen Ausstellungen und Performance-Veranstaltungen beteiligt und lebt und arbeitet in Stuttgart.


Mitgewirkt bei: WAS GLÄNZT IST FÜR DEN AUGENBLICK

Anne-Mareike Hess

| Forschung, Choreographie
Foto: Marc Larosche
Foto: Marc Larosche

Anne-Mareike Hess ist in Luxemburg geboren und hat ihre tänzerische und musikalische Ausbildung am Konservatorium (Luxemburg), am TROIS C-L (Lux), an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main (2002-2006 Diplom Bühnentanz) und am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (2008-2010 Abschluss Master in Choreografie) erhalten.
Anne-Mareike arbeitet als freischaffende Tänzerin und Performerin u.a. mit William Forsythe (Human Writes), Eeva Muilu, Zeina Hanna, Rosalind Goldberg, dem Improvisationskollektiv Superhands und der Regisseurin Miriam Horwitz.

Sie war als choreografische Assistentin für die Choreografen Bernard Baumgarten und Gianfranco Celestino tätig und hat als Dramaturgin für die Choreografin Marina Tenorio gearbeitet.
Seit mehreren Jahren produziert Anne-Mareike auch eigene choreografische Arbeiten, die bereits zu unterschiedlichen Anlässen in Europa und Kanada aufgeführt wurden. 2008 wurde Anne-Mareike zur internationalen «Dance Roads 2008» Tour und zum Festival Repérages in Lille (Frankreich) eingeladen. 2010 wurde ihre Produktion „Never-ending up north“ von National Theater Luxembourg(TNL) koproduziert und feiert ebenfalls in diesem Haus Premiere.

2012 wurde das Stück „I believe that we are having a dialogue“, eine Kollaborationsarbeit mit Sandra Lolax, u.a. im Valvesali Theater in Oulu (FI), im Draamasali in Vaasa (FI), in der Bananenfabrik (LU), in den Uferstudios Berlin (D), im Inkonst Theater in Malmö (SW), in Kutomo in Turku (FI) und Weld Theater in Stockholm (SW)gezeigt. Momentan arbeitet sie an ihrer neuen Produktion „Tanzwut“, welche im Herbst 2014 Premiere feiert.

Seit 2009 arbeitet Anne-Mareike regelmäßig mit der Regisseurin Miriam Horwitz zusammen(Horwitz & Hess). Anne-Mareike wird seit 2007 vom choreografischen Zentrum TROIS C-L (Luxemburg) unterstützt und immer wieder produziert. 2012 erhielt Anne-Mareike einen Nachwuchspreis der Stiftung zur Förderung junger Künstler in Luxembourg.


Mitgewirkt bei: KAPITEL 4: ARCHÄOLOGIE UND GESCHICHTE und STUTTGART FEELING

Phillip Hohenwarter

| Film

Phillip Hohenwarter studierte in Wien und Berlin Medienübergreifende Kunst, Bildhauerei, Multimedia und Visuelle Kommunikation, arbeitet als Assistent des Theater- und Videokünstlers Chris Kondek unter anderem mit Meg Stuart und realisierte erste eigene Arbeiten als Videokünstler mit Romeo Castellucci, Falk Richter und Stefan Pucher an der Schaubühne und am Deutschen Theater Berlin.


Mitgewirkt bei: EUGEN UND EUGEN

Karolina Horster

| Schauspiel

Karolina Horster , 1986 in München geboren, studierte von 2007 bis 2011 Schauspiel an der Folkwang Universität in Essen.
Sie spielte bei der Ruhrtriennale am Schauspiel Dortmund, am Grillotheater Essen, am Schauspielhaus Bochum und am Düsseldorfer Schauspielhaus, wo sie mit Andrea Breth, Katharina Weishaupt, Antú Romeo Nunes, Wolfgang Engel und Anselm Weber arbeitete. 2011-2013 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Heidelberg, wo sie unter anderem mit Claudia Bauer und Elias Perrig arbeitete. Zudem spielt sie in verschiedenen Fernseh- und Kinoproduktionen. Am Schauspiel Hannover ist sie in der Produktion „zu jung zu alt zu deutsch“, am Volkstheater München in „Und jetzt: Die Welt!“ und am Theater Osnabrück in Martin Crimps „In der Republik des Glücks“ zu sehen.


Mitgewirkt bei: BIG REPUBLIC

Miriam Horwitz

| Forschung, Choreographie
Foto: Pia Dederichs
Foto: Pia Dederichs

wurde 1984 in München geboren und studierte Schauspielregie und Choreografie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Seit dem Studium realisierte sie diverse Produktionen sowohl in der freien Szene als auch am Stadttheater, so unter anderem am INKONST Malmö, an der Teatermaskine, Schweden, am Centraltheater Leipzig und am Tanzarchiv in Leipzig.

Sie arbeitet neben der Regie und Choreografie kontinuierlich auch als Schauspielerin am Theater, wie u.a. am Théâtre National du Luxembourg, am Jungen Theater Halle, am Theater und Orchester Heidelberg und an der Volksbühne Berlin, sowie in Film und Fernsehen. So war sie unter anderem in dem Kinofilm „Nachmittag“ und in diversen Folgen von „Tatort“ zu sehen. 1997 erhielt sie für ihre Rolle in „Bruder Esel“ den Adolf-Grimme-Preis.

2011 bis 2013 war Miriam Horwitz feste Regieassistentin am Theater und Orchester Heidelberg und arbeitete dort u.a. mit Johann Kresnik, Jan-Christoph Gockel, Philip Tiedemann, Viktor Bodo und Marie Bues zusammen. Zuletzt war sie verantwortlich für die Choreografie und Co-Regie bei der Deutschen Erstaufführung von „Machthaber“ (Katrin Röggla) am Staatstheater Mainz, die 2013 zum Heidelberger Stückemarkt und zum Autorenfestival MAXIMIERUNG MENSCH eingeladen war. Am 15.11.2013 wird ihre Inszenierung der deutschen Erstaufführung „Yukonstyle“ von Sarah Berthiaume, für die sie auch das Bühnenbild konzipiert hat, am Theater und Orchester Heidelberg Premiere haben.


Mitgewirkt bei: KAPITEL 4: ARCHÄOLOGIE UND GESCHICHTE, STUTTGART FEELING und X-FREUNDE

Nana Hülsewig

| Performance
Foto: Christopher Walz
Foto: Christopher Walz

Gründete 2006 die Performancegruppe NANA&FRIENDS, heute NAF, zahlreiche Produktionen wurden realisiert. Die „Fußbad-Lesung“ (2006) ist immer noch im Repertoire. Seit 2010 ist sie im öffentlichen Raum unterwegs. Sie sorgte u.a. bei den Demos gegen Stuttgart 21 mit Hannelore Kober in ihren „Hanni und Nani“ Polizeidoubles nicht nur bei Ordnungskräften für Verwirrung. Auftritte in verschiedenen Alltagskostümen in Stuttgarter Galerien folgten unter dem Titel „Parasitär unterwegs“.
Immer wieder macht sie mit ihren Videoarbeiten auf sich aufmerksam, die u.a. beim Fotosommer, im Künstlerhaus Stuttgart, im Pumpenhaus in Münster, im Theaterhaus Stuttgart und in der Gedok Stuttgart gezeigt worden sind.

www.nana-and-friends.de


Mitgewirkt bei: FUSSBAD-LESUNG, NANA NOT ALONE und SIMULATOR MIT PFAU

Interrobang

| -
Foto: Michael Bennett, Renata Chueire, Nina Tecklenburg
Foto: Michael Bennett, Renata Chueire, Nina Tecklenburg

Interrobang sind Till Müller-Klug, Nina Tecklenburg und Ekkehard Ehlers. Für jedes Projekt arbeiten Interrobang in verschiedenen Konstellationen mit Künstlerinnen und Künstlern aus unterschiedlichsten Sparten zusammen. Derzeit sind dies Lajos Talamonti (Performance, Konzept), Martin Schick (Performance, Konzept), Georg Werner (Klangkunst, Programmierung), Friedrich Greiling (Musik, Design),Kaja Jakstat (Dramaturgie), Lisa Großmann (Dramaturgie/Regieassistenz), Dirk Lutz (Lichtdesign, Bühnenbau), Sandra Fox (Bühnenbild, Kostüm, Ausstattung) und Andreas Liebmann (Konzept) (zu den ausführlichen Viten der beteiligten KünstlerInnen vgl. Punkt 4 in diesem Dokument). Das Kernteam von Interrobang arbeitet seit 10 Jahren in unterschiedlichen Konstellationen zusammen, seit 2011 unter dem Namen Interrobang. Die Beteiligten haben ihren beruflichen und privaten Lebensmittelpunkt in Berlin.

Sie entwickeln neue performative Formate zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen, Phänomenen und Fragestellungen. In installativen, technisch-räumlichen Aufbauten testen und erleben die Teilnehmenden neue szenische Kommunikationsmodelle. Das Spiel mit theatraler Gemeinschaft wird so zum Spiel mit aktuellen und möglichen zukünftigen Gesellschaftsformen und Wertesystemen. Dabei übernimmt Interrobang Darstellungsmittel und Materialien aus angrenzenden, vornehmlich auditiven Kunstformen und Medien wie Hörspiel oder Feature, Popmusik und stellt sie in neue, performative Zusammenhänge. Der gemeinschaftliche Theaterraum interessiert sie dabei als ein gesellschaftlicher Mikrokosmos, in dem Reflexion und Überschreitung bestehender sozialer und ökonomischer Strukturen und Regeln möglich werden.
Die Installation DAS THAETROFON konnte im Oktober 2013 im Theater Rampe interaktiv erlebt werden.


Mitgewirkt bei: DAS THAETROFON

Claudia Irro

| Ausstattung
Foto: Nikola Seeholzer
Foto: Nikola Seeholzer

Claudia Irro, in München geboren, studierte Kostümbild an der HAW Hamburg bei Prof. Reinhard von der Thannen. Nach Assistenzen bei Produktionen von u. a. Christoph Marthaler, Sebastian Baumgarten, Benedikt von Peter, entstehen seit 2011 eigene Arbeiten als Kostümbildnerin am Staatsschauspiel Dresden, Nationaltheater Mannheim, Volkstheater München, Schauspiel Graz und dem Theater Basel in Zusammenarbeit mit u. a. Alexander Eisenach, Frederik Tidén, Antje Schupp und Jan Gehler. Mit Marie Bues verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, die sie mehrmals als Ausstatterin u.a. ans Theater Rampe führt. Ebenso ist sie als Kostümbildnerin für Musiktheaterproduktionen tätig, dies führte sie für eine Opernproduktion (Cosí fan tutte) an die Biwako Hall nach Japan (2012), an die Kaserne Basel (Parade), für eine Film- und Opernproduktion ans ZKM in Karlsruhe (UA), zu den Schwetzinger SWR Festspielen (UA 2014) sowie an die BCV Hall nach Lausanne mit „Ulysse Exp. No 1“ der Gruppe „In the lab“. Diese Zusammenarbeit setzen sie 2016/17 an der Staatsoper München fort.


Mitgewirkt bei: MODELLSIMULATION MIT PFAU und X-FREUNDE

Sylvain Jacques

| Musik

Sylvain Jacques, 1971 in Paris geboren. Als Schauspieler arbeitete er u.a. mit Luc Bondy am Théâtre de l’Odéon oder mit Patrice Chereau für seinen Film „Son frère“. Für Inszenierungen von Christina Paulhofer realisiert er seit den späten 1990ern Schauspielmusik. U.a. „Täter“ (1999), „Macbeth“ (2002), und „Cyrano de Bergerac“ (2006). Ebenso arbeitet er mit Regisseuren wie Thierry de Peretti, Michel Foucher und Renatte Jett als Musiker zusammen. 2003 gründete er das Duo „The Ensemble“ mit Nicolas Baby von der Fédération francaise de funk (FFF). 2004 veröffentlichten sie das Album „The Ensemble“. Außerdem macht er Sound und Musik, aber auch Co-Regie für Filmproduktionen, wie etwa: „Walking 2 Hawaii“ (2003), „Récamier“ (2006), „Shadow Words“ (2008), „Kowalski“.


Mitgewirkt bei: BIG REPUBLIC

Alexander Jaschik

| Schauspiel
Foto: Anton Säckl
Foto: Anton Säckl

Aufgewachsen in Hamburg. Nach dem Schauspielstudium, ebenfalls in Hamburg, führten ihn Gastengagements u.a. ans Thalia Theater Hamburg und ans Theater an der Parkaue in Berlin. Es folgt ein Festengagement am Theater Osnabrück von 2008 bis 2013. Dort arbeitete er mit Regisseuren wie Jan-Christoph Gockel, Nina Mattenklotz, Anne Lenk, Frank Abt, Jan Jochymski und Marie Bues.

Seit 2013 ist er freischaffend tätig u.a. auf Kampnagel Hamburg und am Staatstheater Karlsruhe. Außerdem schreibt und produziert er zusammen mit Florian Rzepkowski die Mockumentary-Serie „Norbert Schnase – Ein Porträt“ über den gleichnamigen Entertainer Norbert Schnase.


Mitgewirkt bei: SILVESTER SPEZIAL - DINNER FOR EVERYONE und X-FREUNDE

John Jordan

| Bildende Kunst

Die Presse nannte ihn „Magier der Rebellion”, die britische Polizei einen „heimischen Extremisten“ Der Kunstaktivist und Mitbegründer von „Reclaim the Streets“ (1995-2000) und „Clandestine Insurgent Rebel Clown Army“ (von der er sich unerlaubt entfernte). Er organisierte „The Laboratory of Insurrectionary Imagination“, berüchtigt für eine rebellische Floß-Regatta gegen die Schließung eines Kohlekraftwerks, bei der Fahrräder zu Maschinen des Ungehorsams umfunktioniert wurden und die die Tate Gallery, gesponsort von BP, zensierte. Derzeit gründet er eine Kommune mit Farm und Schule für kreativen Widerstand in Brittany. John Jordan ist Ko-Autor von „Wir sind überall“ (2005) und „Pfade durch Utopia (Filmbuch 2012).


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Andrej Kaminsky

| Schauspiel

Geboren 1964 in Helsinki/Finnland. Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Engagements u.a. Berliner Ensemble, Kleist Theater Frankfurt/ Oder, Staatstheater Kassel. Seit Spielzeit 2008/2009 Ensemblemitglied am Schauspiel Leipzig. Arbeiten u.a. mit Armin Petras, Peter Kastenmüller, Mareike Mikat. Sebastian Hartmann, Jürgen Kruse, Rene Pollesch. Gastengagement am Münchner Volkstheater und Staatstheater Karlsruhe.


Mitgewirkt bei: UNTER DREI - BEATE, UWE UND UWE

Philipp Karau

| Regie

Philipp Karau, geboren 1982, Hospitant bei René Pollesch am Prater / Volksbühne (Berlin) 2006, Assistent für Lukas Matthaei / „X_Labore“ (Hamburg) 2007, Gaststudent an der Hochschule für Gestaltung in den Bereichen Film / Video & Motiondesign / Animation / Visual Effects – 2010/11, Stipendiat der Rosa Luxemburg Stiftung 2008-2012, Student der Angewandten Theaterwissenschaft (Gießen) Oktober 2005-2012, Lehrbeauftragter am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften für Videodesign seit 2013.

Künstlerische Arbeiten neben SKART:
Videodesign unter anderem für: „Ulrike Maria Stuart“ / R: Sylvia Sobotka, Stadttheater Augsburg (2012), „Die Dreigroschenoper“ / R: Matthias Faltz, Landestheater Marburg (2012), „Amerika“ / R: Christian Frieß, Stadttheater Gießen (2012), „Die Nibelungen“ / R: Matthias Faltz, Landestheater Marburg (2011/12), Historisches Museum Frankfurt am Main & Fritz Bauer Institut (2010/11), „Computerised Movement“ (Performance), Mousonturm / PET 6 (Frankfurt a. M., 2010), „Der Mond“ (Performance) im Rahmen des deutsch-niederländischen Kooperationsprojektes „Wunsch, Indianer zu werden“ unter der Kuration von Heiner Goebbels, Festival aan de Werf (Utrecht), ITs Festival / Frascati (Amsterdam) (2010), „Die Halbzarten“ (Performance), Hessische Theatertage (Marburg), zeitraumexit (Mannheim), ausgezeichnet mit einer Einladung zum Körberstudio für junge Regie / Thalia Theater (2009/2010), „Ungeregelte Schwimmsituation“ (Performance) – Symposium X_Labore / Thalia Theater (2007), „je reste“ (Raum-Klang-Installation) – Festival Les Intranquilles, Theater Les Subsistances (Lyon, 2007).


Mitgewirkt bei: LUCKY STRIKE

Kat Kaufmann

| Musik

Berlin. Dunkel. Nacht. Das Mädchen hört Musik. Das Mädchen träumt. Immer. Von ihrer Heimat, da, wo es kalt ist, da, wo die Seele wohnt. Von den Monstern der düsteren Stadt. Sie hört Musik. Und durch ihre Finger und ihren Mund rinnen die Töne nach draußen.


Mitgewirkt bei: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM und DIE HÖLLE IST AUCH NUR EINE SAUNA

Rabea Kiel

| Performance

Rabea Kiel ist freie Regisseurin und lebt in Berlin. Sie arbeitet am Stadttheater und in der freien Szene. Nach dem Abitur an der Freien Waldorfschule in Eckernförde ging Rabea Kiel für sieben Jahre in die Niederlande. Dort lebte und arbeitete sie in einer Künstlerkommune. Sie beschäftigte sich mit Performance Art und New Dance Development.
1999–2004 studierte sie Theaterwissenschaften an der Universität Amsterdam und gründete die Theatergruppe „Het Verdriet van de Zeedijk“, die u.a. im Amsterdamer Rotlichtmilieu Aufsehen erregte.
2004–2005 studierte Rabea Kiel am Institut für angewandte Theaterwissenschaften in Gießen bei Prof. Heiner Goebbels. Es entstand eine Vielzahl von nichtdramatischen und Performance Art Arbeiten. Rabea Kiel experimentierte ästhetisch mit den Medien Film und Hörspiel und machte sich mit den entsprechenden Produktionstechniken vertraut. Kleine Filmprojekte entstanden, u.a. „72 Stunden Ödipus“ nach Sophokles, ein zweiundsiebzigstündiger Drehexzess im Reality-TV Format.
2005–2007 folgte das Hauptstudium Regie an der Folkwang Hochschule in Essen. Hier wandte sie sich klassischen Texten und Neuer Dramatik zu. Sie inszenierte u.a. Heinrich von Kleist, August Strindberg, Jon Fosse und R.W. Fassbinder. Mit ihrer Inszenierung „Der Name“ von Jon Fosse wurde Rabea Kiel 2007 zum „Körber Studio Junge Regie“ eingeladen. Während des Studiums folgten erste Regieaufträge an den Wuppertaler Bühnen. Nach dem Studium wurde Rabea Kiel feste Regieassistentin des Intendanten Elmar Goerden am Schauspielhaus Bochum. Dort arbeitete sie u.a. mit Armin Petras und Burghart Klaußner zusammen und war selbst seit 2008 am Schauspielhaus Bochum als Regisseurin tätig. Mit Stücken wie „Zwei arme Polnisch sprechende Rumänen“ von Dorota Masłowska und zwei Uraufführungen von Anne Habermehl („Kopf im Sand“) und Jonathan Garfinkel („Weihnachts-Freud“) lag ihr Schwerpunkt am Schauspielhaus Bochum bei der Neuen Dramatik.
Seit 2010 ist Rabea Kiel freie Regisseurin. Sie inszenierte u.a. am Schauspielhaus Bochum, den Wuppertaler Bühnen, dem Bayerischen Staatsschauspiel, dem Schlosstheater Moers und in der freien Szene.
Seit 2013 arbeitet Rabea Kiel als Dozentin für Schauspiel in diversen Bildungseinrichtungen in Berlin und NRW. Mit ihrer Lehrtätigkeit forscht sie zum Thema „Kunst und Bildung“ und „social practice“.

www.rabeakiel.de


Mitgewirkt bei: DISPLAY! SORTIERT EUCH! – DIE SHOW und I'VE SEEN THE DARK

Orlando Klaus

| Schauspiel

Orlando Klaus , 1985 geboren, absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während seines Studiums spielte er u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Theater Kiel sowie am St. Pauli Theater Hamburg und arbeitete mit Regisseuren wie Niels-Peter Rudolph und Dimiter Gottscheff. Von 2010 bis 2013 war er Ensemblemitglied am Schauspiel Köln, wo er u.a. in „Phädra“, inszeniert von Johannes Schütz, und in „Ausgehen 1-3“ sowie „Wir Kinder von Theben“ in den Inszenierungen von Robert Borgmann zu sehen war. „Die Glasmenagerie“, inszeniert von Sebastian Kreyer, wurde 2013/14 ins Schauspielhaus Hamburg übernommen. Neben seiner Arbeit für das Theater ist Orlando Klaus auch für Film und Fernsehen aktiv: als Schauspieler u.a. im Kinofilm „Der rote Punkt“ von Marie Miyayama, der 2008 den Förderpreis Deutscher Film gewann, sowie als Drehbuchautor, dessen Buch „Über den Tellerrand“ 2013 von der Filmstiftung NRW gefördert wurde. Er versucht sich auch als Regisseur und arbeitet an seinem Kinodebüt u.a. mit Charly Hübner, Lina Beckmann, Benjamin Sadler und Michael Maertens. Für die Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 ist Orlando Klaus als Gast im Schauspielensemble des Theaters Osnabrück engagiert.


Mitgewirkt bei: BIG REPUBLIC

Michael Kleine

| Performance, Bildende Kunst

Michael Kleine studierte Opern-Regie an der Theaterakademie Hamburg. Er arbeitet vor allem als Bildender Künstler. Seine Objekte und szenischen Arbeiten waren an der Hamburger Staatsoper; in der Sammlung Klosterfelde, Hamburg; im ZKM Karlsruhe, im Pavillon der Berliner Volksbühne und in der Mausoleumskirche, Graz zu sehen. Zu seinen neueren Projekten zählen: 10 Toccaten von Michelangelo Rossi, von Michael Kleine; San Ignacio; Am anderen Ende der Leitung – Michael Kleine. Aktuell sind eine Einzelausstellung in der Galerie Helga Maria Klosterfelde Edition Berlin und eine gemeinsame Arbeit mit dem Künstler Jean-Michel Wicker im Künstlerhaus Stuttgart zu sehen.


Mitgewirkt bei: DAS DORFFEST, DAS PUBLIKUM, DAS THEATER, DIE AUFFÜHRUNG und DAS THEATER – SPEZIAL

Steffen Klewar

| Regie

Steffen Klewar, geboren 1982, studierte Schauspiel an der Universität der Künste Berlin, zuvor u.a. Komparatistik und Theaterwissenschaft in Bochum und Darmstadt. 2007 gründete er neben dem Schauspielstudium mit Jörg Albrecht zusammen copy & waste. Seither Regisseur in sämtlichen Inszenierungen sowie gelegentliche Mitwirkung als Schauspieler. Inszenierungen u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, HAU Berlin, Schauspiel Leipzig, Ringlokschuppen Mülheim und bei FAVORITEN 2012 und 2014, aber auch in dezidierten Nicht-Theater-Räumen (Clubs, Plattenbauten, Transiträume, Scheunen, Weinberge, Wohnzimmer). Als Schauspieler arbeitete er mit Regisseuren wie René Pollesch, Philipp Preuss, Christoph Mehler, Johanna Schall, Jan-Christoph Gockel, Jonas Zipf und spielte u.a. am Deutschen Theater Berlin, Bad Hersfelder Festspiele, Staatstheater Darmstadt sowie in Film- und Performanceprojekten. Als Sprecher arbeitete er u.a. für den Bayerischen Rundfunk, Deutschlandradio, rbb und machte Lesungen an der Schaubühne Berlin und im Schloss Bellevue. Er arbeitet regelmäßig als Dozent für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Ende April 2015 hat seine Inszenierung „Geld und Gott“ (Helbling) am Staatstheater Darmstadt Premiere.


Mitgewirkt bei: BARBARELLAPARK

Oliver Kluck

| Text
Foto: Anna Krauß.
Foto: Anna Krauß.

Oliver Kluck, geboren 1980 auf der Insel Rügen, ist freier Autor. Sein Werk wird durch den Verlag Felix Bloch Erben vertreten.

www.oliverkluck.de


Mitgewirkt bei: DER HUND DES ALTEN MANNES

Daniel Kok

| Choreographie

Daniel Kok ist einer der vielseitigsten und erfolgreichsten Choreografen und Tänzer Singapurs.

Seit 2013 ist er Fellow im Advanced Performance and Scenographic Studies (APASS) in Brüssel. Er repräsentiert dieses Jahr Singapur bei den Internationalen Pole-Dance Championships (IPC). Seine Performances waren bei Festivals in Singapur, Yogyakarta, Hong Kong, Tokyo, Yokohama, Seoul, Edinburgh, Lissabon, Berlin, Wien und Ljubljana zu Gast.

www.diskodanny.com


Mitgewirkt bei: SPACE MONKEYS

Sebastian K König

| Performance

Sebastian K König wurde 1981 in Augsburg geboren. Sein Studium der Angewandten Theaterwissenschaften bei Heiner Goebbels in Giessen schloss er 2009 mit einem Diplom ab. Zudem studierte er Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Er arbeitet als Regisseur, Performer und Bühnenbildner v.a. in den Bereichen Musiktheater, Performance und Installation. Seine Stücke waren auf internationalen Festivals erfolgreich und wurden u.a. mit dem Frankfurter Schauspielhaus, den Berliner Sophiensälen, dem FFT Düsseldorf, Kampnagel Hamburg, dem Ensemble Modern und dem Asasello Quartett verwirklicht. 2004 war er Mitbegründer des Performance Kollektivs Monster Truck und arbeitet seither immer wieder mit diesem zusammen, zuletzt für das Goethe Institut in Lagos, Nigeria für das „lagos_live“ Festival (12/2012).

Zusammen mit Lea Walloschke realisierte er unter dem Label „KOIKATE “ 2012 die Produktion „ICH BIN VIELE (Die kleine Meerjungfrau)“ beim Schwindelfrei Festival in Mannheim, sowie 2013 die Produktion „BOX SOLUTION“ beim Treibstoff Festival in Basel. Ebenfalls 2013 erhielt er die Einstiegsförderung des Berliner Senats. Mit deren Hilfe setzte er zusammen mit „KOIKATE“ 2014 erneut mit dem Themenkomplex der Meerjungfrauen auseinander und realisierte „NIXEN RELOADED“ an den Berliner Sophiensaelen.

Ende 2014 steht er für die Freischwimmer Produktion „Strip Naked Talk Naked“ als Performer auf der Bühne. Zudem wurde erneut vom Goethe Institut nach Lagos eingeladen, diesmal zur Leitung eines Workshops über Performance Art.

Mehr Information unter: www.koenig-shows-off.com
Video Content unter: www.vimeo.com/skkoenig


Mitgewirkt bei: DISPLAY! SORTIERT EUCH! – DIE SHOW

Janine Kreß

| Schauspiel

Janine Kreß, geboren und aufgewachsen in Zwickau. Nach dem Abitur und Jobs als Veranstalterin eines Clubs, Beleuchterin und Requisiteurin am Schauspiel Leipzig studierte sie 1990 bis 1994 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „F. M. Bartholdy“ in Leipzig, davon zwei Jahre am Studio des Schauspielhauses Chemnitz. Nach ersten Engagements unter anderem in Erfurt, freischaffend in Berlin. Während dieser Zeit Arbeiten an der Dampfzentrale Bern, am Staatsschauspiel Nürnberg, am Theater unterm Dach, am Schauspiel Magdeburg, an der Inselbühne Leipzig u.a.

Von 2010 bis 2013 war Janine Kreß fest am Centraltheater Leipzig engagiert. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Herbert Fritsch, Sebastian Hartmann, Alex Eisenach, Sascha Hawemann, Robert Borgmann, Michael Schweighöfer, Manuel Harder, Kay Voges, Jan Jochymski, Uta Koschel, Axel Vornam u.a.

Film- und Fernseharbeiten u.a. „Heimat 3“ von Edgar Reitz. Sprecherin für Hörspiel sowie Film und Funk. Lehraufträge an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Beim Treffen deutscher Schauspielschulen 1993 in Wien ausgezeichnet mit dem „Max Reinhardt Preis“ für Szene und Ensemble.


Mitgewirkt bei: DIE HÖLLE IST AUCH NUR EINE SAUNA

Tanja Krone

| Künstl. Leitung

Tanja Krone ist seit 2006 als Regisseurin, Musikerin und Performerin in verschiedenen künstlerischen Kontexten im In- und Ausland tätig. Ihre Inszenierungsvorlagen erstrecken sich von Dramen, Drehbüchern und Romanen hin zu aktuellen Themen, die sie mit Schauspielern, Musikern, Wissenschaftlern, Künstlern und Nicht-Künstlern erarbeitet.

TK ist Mitbegründerin des Band-Kollektivs MAIDEN MONSTERS, deren ortsspezifische Theater/Musik-Projekte sie im Rahmen von Festivals und in Kooperation mit Stadt- und Staatstheatern realisieren. Zuletzt begaben sich die drei Künstlerinnen auf Expedition nach Portugal, Spanien und Südfrankreich, um Material für ihre erste dokumentarische Oper „song of crisis“ zu sammeln. Die Recherche wird im Sommer 2014 in Griechenland fortgesetzt.

TK studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim und lehrt seit 2013 als Gast-Dozentin mit Schwerpunkt „Musik als soziale Aktion“ an der FH Dortmund. Sie verfasst außerdem regelmäßig kritische Texte zur aktuellen Lage der Freien Kunst.

www.tanjakrone.de


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ..., VAGABUNDENKONGRESS und WANDERPREDIGT

Taisiya Krugovykh

| Film
Taisiya Krougovykh1

Taisiya Krugovykh wurde 1982 im Sudan geboren. Sie ist Medienaktivistin, Videokünstlerin und Feministin. Ausgehend von sozialen Fragestellungen realisierte sie Filme über Pussy Riot, politischen Aktivismus, Menschen, die aus dem Koma erwachen, Migranten und ihren Vater. Sie ist Mitglied der Künstler-Gruppe „Gogol’s Wives”. 2013 wurden Krugovykh und Bogatov für ihre gemeinsame Filmdokumentation „Pussy versus Putin“ mit dem NTR IDFA Award ausgezeichnet.
Filme: 2013 Bastoy prison, 2012 Film theatre for migrants, 2011 The beard, 2010 My trunk, 2010 Moscow I love you, 2010 Panorama


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, EXERCISES IN VAGRANCY, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Hilde Labadie

| Performance

Hilde Labadie, geboren 1982 in den Niederlanden, studierte zwei Jahre lang Kleinkunst in Antwerpen, bevor sie von 2004 bis 2008 das Mimestudium an der Amsterdamer Hochschule der Künste absolvierte. Sie ist Mitgründerin des Theaterkollektivs Schwalbe, das in den vergangenen Jahren unter anderem mit seinen Vorstellungen „Spaar ze“ und „Schwalbe speelt vals“ zu sehen war. Darüber hinaus arbeitete Hilde in unterschiedlichsten Produktionen mit Carver Special Edition, Melih Gencboyaci und Anouke de Groot. Neben ihrer Tätigkeit als Performerin/Schauspielerin ist Hilde Sängerin in unterschiedlichen Musikensembles. Hilde wohnt in Rotterdam.


Mitgewirkt bei: INFANTEN

Flanerie. Labor Für Gedanken & Gänge

| -

Tina Saum
Flaneur, Forscherin, Künstlerin und Kuratorin. Mitbegründerin und künstlerische Leiterin der flanerie. labor für gedanken & gänge. Tina Saum ist zudem als Lehrbeauftragte an der Universität Tübingen tätig. Ebenso arbeitete sie als Regisseurin und Dramaturgin im Theater. Literatur- und Rhetorikstudium (MA) an der Universität Tübingen. Abschlussarbeit über flanierendes Wahrnehmen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (2010).

Daniela Metz
Mitbegründerin, Managerin und Organisationsleitung der flanerie. labor für gedanken & gänge. Daniela Metz arbeitet bei LIFT Stuttgart als Projektleitung Event. Zuvor freiberufliche Kulturmanagerin für verschiedene Theaterproduktionen in der freien Szene, Assistentin der Direktion im Theater Rampe. Weitere Assistenzen an unterschiedlichen Kulturinstitutionen im Bereich Geschäftsführung, Produktions-/Projektleitung und PR in Berlin, Köln und Stuttgart.


Mitgewirkt bei: HERBERGSSALON

Maurizio Lazzarato

| Forschung

Maurizio Lazzarato, der in Paris lebt und arbeitet, hat in den 1970er Jahren an der Universität Padua studiert und an der Bewegung der Autonomia Operaia teilgenommen. Nachdem er − wie eine Reihe anderer italienischer Aktivisten − angeklagt worden war, ging er nach Paris ins Exil, um der Strafverfolgung zu entgehen. Die Anklage wurde erst in den 1990er Jahren niedergeschlagen.

Lazzarato arbeitet als freier Forscher zu den Themen immaterielle Arbeit, Zersplitterung der Lohnarbeiterschaft, Ontologie der Arbeit, Kognitiver Kapitalismus und postsozialistische Bewegungen. Er hat das Werk von Gabriel Tarde (1843–1904) für den Postoperaismus neu erschlossen. Zudem schreibt Lazzarato über Kino, Video und neue Techniken der Bilderproduktion. Für die Biennale von Venedig hat er zusammen mit der Gruppe Knobotic research das Projekt IO- dencies/ travail immatériel erarbeitet. Seit 1990 hat er in Zusammenarbeit mit Angela Melitopoulos Texte für Ausstellungskataloge verfasst.

Außerdem nimmt Lazzarato an Aktionen und Reflexionen über Intermittens des Spektakels (intermittents du spectacle) bei der Gruppe Coordination des intermittents et précaires d’Ile-de-France (CIP-IDF) teil, wo er ein Forschungsprojekt zum Status der Intermittens leitet.

Nachdem er regelmäßig zur Zeitschrift Futur antérieur beigetragen hatte, gründete er mit anderen die Zeitschrift Multitudes, deren Redaktion er angehört.


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ..., POWER AT THE END OF THE ECONOMY. A „N-1“ SEMINAR, VAGABUNDENKONGRESS und WANDERPREDIGT

Laurenz Leky

| Performance

Laurenz Leky wurde in Köln geboren. 2003 schloss er sein Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg ab. Es folgten Engagements am Theater der Jungen Welt Leipzig, am Theater Osnabrück, wo seine Zusammenarbeit mit Jan-Christoph Gockel und Nina Gühlstorff begann, sowie Gastengagements u.a. am Schauspiel und an der Oper Frankfurt. 2013 war er am Nationaltheater und in der Kunsthalle Mannheim in „Voll die Beule“ in der Regie von John Bock zu sehen.
Seit 2010 engagiert sich Leky im soziokulturellen Bereich. Er absolvierte einen MA Conflict Resolution am Department of Peace Studies, University of Bradford in Großbritannien. Als freier Redakteur für Kunst und Kultur war er bei AfrikaEcho, außerdem als Berater für Theater als Mittel der Konflikttransformation bei SFCG, Goma.
Am Theater Rampe spielte er die Solos KONGO MÜLLER und KoNGOland.


Mitgewirkt bei: KONGO MÜLLER, KoNGOland und SÜNDENBOCK

Ariel Nil Levy

| Schauspiel
Foto: Merav Maroody.
Foto: Merav Maroody.

Ariel Nil Levy, 1977 in Tel Aviv geboren, lebt und arbeitet seit 2001 in Deutschland. Er studierte Schauspiel an der Alanus Hochschule. Seit 2006 arbeitet Ariel als Dramaturg und Schauspieler u.a. an der Volksbühne Berlin bei Dimiter Gotscheff, am Schauspiel Frankfurt, am Schauspielhaus Wien, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Ballhaus Naunynstraße, am Mousonturm Frankfurt, beim Theater Thikwa Berlin, am Theater Heidelberg, am Theater Poetenpack Potsdam, beim English Theatre Berlin und am Theater am Kurfürstendamm. Seit 2010 leitet er mit der Regisseurin Hila Golan und der Performerin Niva Dloomy ein Kollektiv in Berlin. Sie setzen teils fiktiv-narrative, teils dokumentarisch-autobiographische Arbeiten um. „Schweigeminute“ wurde als bestes Gastspiel beim Acco-Festival mit dem „Acco 2“ ausgezeichnet und über 40 Mal in Deutschland und Israel aufgeführt. 2012 erhielten sie für „Polio“ beim Acco-Festival den Preis für die beste Produktion im Hauptprogramm. 2013/14 entwickelten Ariel Nil Levy und Hila Golan am Theaterdiscounter Berlin „Save your Love-Part I“ und waren damit zum größten Kunstfestival Israels (Israel Festival Jerusalem) und zum ID-Festival im Radialsystem Berlin eingeladen. 2014 erarbeiteten die beiden „Let’s call it a day“.


Mitgewirkt bei: SÜNDENBOCK

Marouscha Levy

| Ausstattung

Marouscha Levy wurde in Amsterdam geboren und studierte dort Kunstpädagogik und audiovisuelle Medien an der Akademie der Schönen Künste sowie szenische Gestaltung am ABKM Maastricht und an der Wimbledon School of Arts in London. Nach ersten Erfahrungen bei Film und Theater sowie Assistenzen bei Marc Warning und Jan Versweyveld arbeitet sie seit 2005 als Ausstatterin in den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Seit 2005 arbeitet sie mit Regisseurin Nina Gühlstorff zusammen, u.a. bei „Schneckenportrait“ (2005), „Die Fetten Jahre sind vorbei“ (2006), „Schule der Arbeitslosen“ (2007), „Der Kopf des Biografen“ (2009), „Das Ende der Welt“ (2010), „Die Katze auf dem heissen Blechdach“, „Aida“, „Koranschule“ (2012), „Eugen Onegin“ (2013), „Die Zauberflöte“ (2015). 2009 erhielt Marouscha Levy ein Stipendium des Niederländischen Fonds BKVB, 2015 ebenfalls. Für das Theater Rampe ist es ihre erste Arbeit.


Mitgewirkt bei: SÜNDENBOCK

René Liebert

| Film

RENÉ LIEBERT, geb. 1980 in Neubrandenburg, lebt in Dresden und arbeitet als freier Künstler im Bereich Video- und Lichtdesign im Rahmen theatraler, installativer und filmischer Projekte.
Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen, sowie Dokumentarfilm in Barcelona. Von 2006-2014 lehrte er regelmäßig Videoschnitt- und anwendung an der Universität Gießen.
Kontinuierliche künstlerische und konzeptionelle Zusammenarbeit verbinden ihn u.a. mit: Heiner Goebbels (Darmstadt, London, Frankfurt), norton.commander.productions. (Dresden, Frankfurt, Düsseldorf, Wien, Berlin), Carsten Ludwig (Dresden, Leipzig), Christian Wittmann (Berlin, Düsseldorf, Linz), Matthias Faltz (Landestheater Marburg), Lina Lindheimer (Frankfurt, Giessen, Bremen, Hamburg), Herbordt/Mohren (Frankfurt, Berlin, Mannheim, Stuttgart).


Mitgewirkt bei: DAS DORFFEST, DAS PUBLIKUM, DAS THEATER, DIE AUFFÜHRUNG und DAS THEATER – SPEZIAL

Andreas Liebmann

| Performance

2002 bis 2007 Gründungsmitglied der Performancegruppe „GASTSTUBE“ mit Nicolas Galeazzi und Beatrice Fleischlin, Erarbeitung experimenteller Arbeitsweisen mit Gastspielen im deutschsprachigen Raum, Frankreich und Bolivien. Seither Erarbeitung eigener Formate und Arbeitsweisen als Regisseur, Performer, Autor.

Letzte Performances/Inszenierungen am HAU Berlin, Gessnerallee Zürich, Südpol Luzern, FFT Düsseldorf, Theater Freiburg, wo er auch sein Stück „Mein prähistorisches Hirn“ uraufführte. Seine Texte wurden u.a. am Schauspielhaus Zürich, Burgtheater Wien, Theater Freiburg aufgeführt sowie im DU – Zeitschrift für Kultur veröffentlicht. Teilnahme am Schweizer Autorenförderungsprogramm Dramenprozessor 2005, am Berliner Stückemarkt 2008, an den Werkstatttagen am Burgtheater Wien 2007, am Stück Labor Basel 2008 mit „explodiert“ und 2011 mit „Mein prähistorisches Hirn“, am Heidelberger Stückemarkt 2008, am Werkjahr Pro Helvetia 2008, an der Partnerschaft Fondation Nestlé pour l‘Art 2011 bis 2013.

Andreas Liebmann integriert in seinen Arbeiten immer wieder Erfahrungen und Ansätze aus unterschiedlichsten Feldern – Naturwissenschaft / persönliche Begegnungen / Anthropologie / Choreographie – die sich in formal sehr unterschiedlichen Ergebnissen manifestieren: „WIR – ein solo“ ist ein Soloabend über Gemeinschaften, „BIRTHDAY!“ (unter-)sucht die Balance zwischen dem Erzähl- und Lebensraum Bühne. Bei seinem nächsten Projekt „Wie schlecht geht‘s den Reichen“ transformiert Liebmann zufällige Begegnungen auf der Straße in theatrale Skizzen.

Er erarbeitete in einer Kooperation des Staatsschauspiels Stuttgart mit dem Theater Freiburg und der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart eine Bühnenversion von David Gräbers erfolgreichem Sachbuch „Schulden – die ersten 5000 Jahre“. An der Rampe war er mit „Mein prähistorisches Hirn/BIRTHDAY!” zu sehen. Außerdem nahm er an „Bouvard und Pecuchet 3000“ teil und kollaborierte mit seiner Recherche „Wie schlecht geht‘s den Reichen“ mit dem „Vagabundenkongress“.

In „BIRTHDAY!“ arbeitete Liebmann erstmals mit Ana Berkenhoff zusammen, einer in Theorie und Praxis bewanderten Performerin, die im Regiekollektiv Berkenhoff/Belser/Siegwald eigene Stücke inszeniert und zwischen Hörspiel und szenischen Konzerten musikalische Experimente unternimmt.

www.andreasliebmann.net


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, BIRTHDAY, HERBERGSSALON, HUNGER AND AFFLUENCE, KAPITEL 3: BIOLOGIE, ERNÄHRUNG UND EVOLUTION, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Adrianna Liedtke

| Bildende Kunst

Adrianna Liedtke studiert Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Winchester School of Fine Art (UK). Sie ist Mitbegründerin und Autorin des Magazins „Copter“ und Gründungsmitglied der Performancegruppe „Punch & Judy“, mit der sie für ihre Inszenierung „PUNCH 2013“ den ersten Preis des Open Mind-Wettbewerbs der Kunsthochschulen Baden-Württemberg gewonnen hat.
In ihren Performances, Videos und Installationen untersucht Adrianna Liedtke literarische, mythische und soziale Figuren und die Wiederkehr dieser Figuren in der gesellschaftlichen Realität.


Mitgewirkt bei: KAPITEL 10: LIEBE

Thomas Maos

| Musik

Thomas Maos, geboren 1964, komponiert und improvisiert an der Schnittstelle von populärer und experimenteller Musik. In zahlreichen Projekten arbeitet der Gitarrist und Klangkünstler seit über 20 Jahren in interdisziplinären Projekten mit internationalen Künstlern aus den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Literatur und Visual Arts. Seit 1999 organisiert er zusammen mit dem Cellisten Fried Dähn das internationale CAMP Festival für Klangkunst und visual music, welches mehrfach im Ausland und 2013 auf der Biennale in Venedig stattfand. Der mit mehreren Stipendien ausgezeichnete Musiker verbindet in seinen Kompositionen und Improvisationen Elemente aus Elektronik, Rock, Noise, Jazz, Minimal Music und aktueller Musik.

Mit Silvia Pfändner hat er bereits 2 Projekte am LTT auf die Bühne gebracht.

„MEI MUTTER MAG MI NET_Volkslieder zersingen“ war mit 3 ausverkauften Spielzeiten ein unerwarteter Erfolg am Landestheater Tübingen.

Thomas Maos lebt und arbeitet in Tübingen.

www.elektrogitarre.de
www.zenapolae.com/zen049
www.camp-festival.de

http://www.music-news.at/inside/camp-festival/inside-camp-1-interview-mit-den-initiatoren/


Mitgewirkt bei: ICH GLAUBE NICHT, ICH GLAUBE SCHON und MEI MUTTER MAG MI NET

Astrid Meyerfeldt

| Schauspiel

Astrid Meyerfeldt absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Rostock. Nach ihrem ersten Engagement am Theater der Freundschaft in Berlin, gehörte sie von 1992 bis 2008 dem Ensemble der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz an. Hier spielte sie zahlreiche Rollen in Inszenierungen von Frank Castorf, Christoph Schlingensief, Leander Haußmann, Andreas Kriegenburg und René Pollesch. Seit 2008 war sie als freie Schauspielerin tätig und gastierte am Theater Oberhausen, Opernhaus Kiel, Hebbel am Ufer Berlin und Theater Basel. 2012 gab sie mit „I hired Tristan und Isolde“ ihr Regiedebüt am Theater Basel. Außerdem wirkt sie in zahlreichen Film-, Fernseh- und Hörspielproduktionen mit. Seit 2013 ist sie Ensemblemitglied am Schauspiel Stuttgart.


Mitgewirkt bei: ALKESTIS-THEOREM und KAPITEL 8: WISSEN UND GLAUBEN I

Daniel Mezger

| Text
daniel_mezger

Daniel Mezger ist Schriftsteller, Schauspieler und Musiker. Er wurde 1978 geboren und wuchs in den Glarner Bergen auf. Er absolvierte die Schauspielausbildung an der Berner Hochschule für Musik und Theater. Ab 2001 mehrere Jahre am Jungen Theater Göttingen engagiert. Von 2006 bis 2009 studierte er am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel.

Mezgers Stücke wurden zu diversen Stückemärkten und Festivals eingeladen und im gesamten deutschsprachigen Raum aufgeführt. 2007 erhielt er von „Theater heute“ eine Nominierung zum Nachwuchsdramatiker des Jahres, „Findlinge“ gewann 2010 den Preis für das Schreiben von Theaterstücken der Schweizerischen Autorengesellschaft. „Balkanmusik“ wurde in der Inszenierung des Mainzer Staatstheaters zu den Berliner Autorentheatertagen eingeladen. Mit einem Auszug aus „Land spielen“ wurde Mezger 2010 nach Klagenfurt zum Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis eingeladen. Der Roman erschien 2012 bei Salis. Er wurde nominiert für den Rauriser Literaturpreis 2013 und mit dem Werkjahr der Stadt Zürich ausgezeichnet. Bei Salis erschien ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM 2015 auch als Buch.

www.danielmezger.ch


Mitgewirkt bei: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM

Mareike Mikat

| Regie

Geboren 1978 in Frankfurt/Oder, studierte sie zunächst Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, dann Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Seit 1998 realisiert Mikat Inszenierungen u.a. am Staatstheater Stuttgart, Volkstheater München, Centraltheater Leipzig, an der Berliner Volksbühne und am Maxim Gorki Theater. Mit ihren Arbeiten „Antigone“ (2008), „Juli“ (2009) und „Homo Faber“ (2011) wurde sie in der Kritikerumfrage von Theater Heute für die Kategorie Nachwuchsregisseurin des Jahres nominiert. Zuletzt inszenierte sie „Unter Drei“ (ein Projekt zum NSU) nach Texten von Olivia Wenzel am Ballhaus Ost, Franz Kafkas „Verwandlung“ am Staatstheater Braunschweig, „Minna von Barnhelm“ und „Der Besuch der alten Dame“ am Theater Bielefeld. In der Spielzeit 2014/15 kehrt sie als Regisseurin von „Das Paradies der Damen“ an das Schauspiel Stuttgart zurück.


Mitgewirkt bei: UNTER DREI - BEATE, UWE UND UWE

Vladimir Miller

| Performance

Vladimir Miller, geboren 1978 in Ulyanovsk/Russland, studierte Kommunikationsdesign und Illustration an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim/Deutschland. Er arbeitet in Berlin/Deutschland, Brüssel/Belgien und Wien/Österreich als Dramaturg, Bühnenbildner und Installations- und Videokünstler.

Sein Hauptinteresse liegt auf der Beziehung zwischen dem Räumlichen und dem Politischen. Seine aktuelle Forschung konzentriert sich auf die Frage: „How do our politics and ideologies of togetherness and collaboration manifest themselves in our spaces of (artistic) practice?“ (Wie manifestieren sich unsere Politik und unsere Ideologien von Zusammengehörigkeit und Kollaboration in unseren (künstlerischen) Praktiken?)
Er ist stellvertretender Kurator für den Aufbaustudiengang im Bereich der künstlerischen Forschung in Aufführung und Bühnenbild am a.pass in Brüssel. Schwerpunkte seiner Lehre und Forschung sind Kuratierte Räume sowie die Erfassung von Kunst- und Wissensproduktion als räumliche Praxis.

Neben seiner Forschung arbeitete er mit den Choreographen Philipp Gehmacher und Meg Stuart zusammen. Die Auftritte, Videoinstallationen und Bühnenbilder wurden auf diversen europäischen und südamerikanischen Tanz- und Performance-Festivals gezeigt, wie etwa dem Festival d’Automne, dem Festival d’Avignon, dem Kunstenfestivaldesarts und steirischer herbst. Einige ihrer gemeinsamen Arbeiten sind auf Tournee, wie die Installationen dead reckoning (2009) und at arm’s length (2012) mit Philipp Gehmacher und die Aufführung the fault lines (2010) mit Meg Stuart. Vladimir Miller arbeitete ebenfalls an einer Anzahl von szenografischen Installationen und Räumen, dazu zählen in their name (2010) und solo with jack (2012) gemeinsam mit Philipp Gehmacher, sowie sketches/notebook (2013) gemeinsam mit Meg Stuart.

Vladimir Miller ist zurzeit Gastdozent in Szenografie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und Stipendiat des Instituts für Raumexperimente in Berlin.


Mitgewirkt bei: SIMULATOR MIT PFAU

Nina Mohr

| Schauspiel

Nina Mohr wurde 1983 in Biberach an der Riß geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg. 2007 war sie für ihre Rolle in Hans Steinbichlers Film „Autistic Disco“ als beste Schauspielerin für den „Förderpreis Deutscher Film“ nominiert. Ihr erstes Engagement führte sie an das Schleswig-Holsteinische Landestheater. Ab der Spielzeit 2014/15 ist Nina Mohr festes Ensemblemitglied an der WLB Esslingen.


Mitgewirkt bei: OBWOHL und BRIEF AN DIE HEUCHLER

Leonie Mohr und Hannes Hartmann

| Ausstattung

Leonie Mohr studierte Bühnenbild und Kostümentwurf in der Meisterklasse von Herbert Kapplmüller an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg. Seit 2002 freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Arbeiten unter anderem am Staatstheater Karlsruhe, der Oper Chemnitz, in den Sophiensälen Berlin und auf Kampnagel Hamburg.

Hannes Hartmann arbeitet nach einer Fachschule für Innenarchitektur und Möbelbau als Tischler in einem Atelier für antike Wohnungseinrichtung. Es folgt das Studium für Bühnenbild- und Kostümentwurf in der Meisterklasse von Herbert Kapplmüller an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg und der Kunstgeschichte in Wien. Seit 1999 freier Bühnen- und Kostümbildner für Theater und Film. Von 2009 bis 2013 Ausstattungsleiter am Schauspiel der Staatstheater Stuttgart. (www.hanneshartmann.de)

Schon während des Studiums beginnt die gemeinsame Arbeit. Neben ihrer Tätigkeit fürs Theater entstehen Ausstellungsgestaltungen für das Jüdische Museum Wien und das Wienmuseum und freie Arbeiten im Bereich Kunst am Bau. In der langjährigen Zusammenarbeit mit Herbordt / Mohren beschäftigen sie sich vor allem mit für Darsteller und Zuschauer gleichermaßen begehbaren Rauminstallationen.


Mitgewirkt bei: DAS DORFFEST, DAS PUBLIKUM, DAS THEATER, DIE AUFFÜHRUNG und DAS THEATER – SPEZIAL

Eduardo Molinari

| Bildende Kunst
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Eduardo Molinari wurde 1961 in Buenos Aires geboren, wo er derzeit als Bildender Künstler lebt und eine Professur für Bildende Kunst an der IUNA – Instituto Universitario Nacional de Arte innehat.

2006 war er Mitglied der künstlerischen und konzeptionellen Leitung der Ausstellung Lanormalidad (Palais de Glace, Buenos Aires) und gestaltete den letzten Teil des Projekts „ExArgentina” zusammen mit Alice Creischer, Andreas Siekmann, Loreto Garín Guzmán und Federico Zukerfeld. 2007 war er Artist in Residence an der Akademie der Künste, Berlin, und 2008 am Weltecho, Chemnitz.

Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit steht das Wandern als ästhetische Praxis, interdisziplinäre Kollaborationen und künstlerische Forschung.

2001 gründete er das Archivo Caminante/AC (Archiv des Wanderers), ein fortlaufendes bildnerisches Archiv, das die Beziehungen von Kunst und Geschichte erforscht, kritisches Denken entgegen dem herrschenden historischen Narrativ generiert, Aktionen gegen das erstarrte soziale Gedächtnis initiiert und Übungen zur kollektiven politischen Imagination entwirft. AC entwickelt poetisch erweiterte Dokumente, die im Stande sind, auch jenseits von künstlerischen Orten und Territorien wirksam zu werden. Die künstlerische Praxis von AC vereint Zeichnung, Collage, Fotografie, Installation, ortsspezifische und öffentliche Intervention, Film und Publikationen.

2010 gründete er zusammen mit Azul Blaseotto „La Dársena_Plataforma de Pensamiento e Interacción artística – Dock_Plattform für Denken und künstlerische Interaktion“, ein kulturelles Zentrum in Buenos Aires für kollektive Experimente und Forschungsprojekte, kulturelle Artenvielfalt, globalen Diskurs und Austausc


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Heike Mondschein

| Ausstattung
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Heike Mondschein wurde in Zwickau geboren. Sie studierte Architektur an der Bauhaus-Universität in Weimar, währenddessen erfolgten ein einjähriger Studienaufenthalt in Wien sowie Ausstattungsassistenzen in Weimar und Leipzig. Seitdem arbeitet sie freiberuflich als Bühnen- und

Kostümbildnerin für Schauspiel, Oper, Kinder- und Jugendtheater sowie freie Produktionen, u.a. mit Regisseur*innen wie Carsten Knödler, Thomas Klischke, Joachim Rathke und Marie Bues. Wichtige Theaterarbeiten waren u.a. „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ (Theater Plauen-Zwickau), „Zwerg Nase“, „Offene Zweierbeziehung“ (Theater Chemnitz), „norway.today“ (Theater Neubrandenburg), „Die schöne Helena“ (Landesbühne Esslingen), „Les paradis des chats“ (Oper Leipzig), „Die Mausefalle“ (Theater Zittau), „Käthchen von Heilbronn“ und „Madame Butterfly“ (Theater an der Rott) oder „Clyde und Bonnie“ (Fränkisches Theater sowie Gastspiele deutschlandweit).

Die Inszenierung „Wir alle für immer zusammen“ von Guus Kuijer, für die sie das Bühnenbild entwarf, wurde bei den Bayerischen Theatertagen in Augsburg mit dem 1. Preis der Jugendjury ausgezeichnet. Zuletzt erarbeitete sie u.a. Gesamtausstattungen für die moderne Oper „Kein Ort. Nirgends“ von Anno Schreier nach dem Roman von Christa Wolf in Freiburg, für Marie Bues Dramatisierung von Hermann Hesses „Steppenwolf“ sowie ihre Inszenierung „Die Weber“ am Theater Plauen-Zwickau, ein Kostümbild für „Carmen“ von Georges Bizet bei den Opernfestspielen in Heidenheim sowie Bühne und Kostüme für Richard Wagners „Götterdämmerung“ in Leipzig.


Mitgewirkt bei: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM und SPAM

Monster Truck

| -

Die Performancegruppe Monster Truck wurde 2005 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen gegründet. Sie besteht zurzeit aus Manuel Gerst, Sahar Rahimi und Ina Vera und arbeitet in den Bereichen Theater/Performance, szenische Installation und Video. In den meisten Produktionen kooperiert das Kollektiv mit anderen Performern, Regisseuren, Musikern und anderen projektbezogenen Spezialisten. Zentral in den Arbeiten von Monster Truck ist die Auseinandersetzung mit Bildern, Räumen und Strukturen, die das gesellschaftliche Unbewusste eben so prägen wie das vermeintliche Bewusstsein. In der Dekonstruktion solcher Mechanismen und Repräsentationen treffen Science-Fiction-Sets auf vergangene Epochen, Hollywood-Blockbuster-Ästhetiken auf die Schausteller-Praxis des 19. Jahrhunderts, Kunst- Konventionen auf Naturkunde, Politik und Entertainment. Die Lust am Spektakel und dessen kritische Hinterfragung halten sich dabei immer die Waage. Auch sich selbst bringen die Monster Truck-Performer in erster Linie als Bilder mit ins Spiel, als Repräsentation sozialer Konstrukte, die nicht zufällig und trotzdem nicht notwendig sind.


Mitgewirkt bei: DISPLAY! SORTIERT EUCH! – DIE SHOW, DSCHINGIS KHAN, KAPITEL 2: GARTENPFLEGE, LANDSCHAFTSBAU, EINMACHEN UND KONSERVIEREN, KAPITEL 7: SCIENCE FICTION, LOOPING, SORRY, Sortiert euch! und WHO’S THERE (REDUX)

Azar Mortazavi

| Text

Geboren 1984 in Wittlich/Rheinland-Pfalz, studiert seit 2007 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. 2008 nahm sie an dem internationalen Theatertreffen „Festival of young European Playwrights“ in Utrecht teil.

Für das Stück „Todesnachricht“ (UA: 13.01.2011, Pfalztheater Kaiserslautern) wurde sie im April 2010 mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Im Oktober 2011 wurde ihr Kurzdrama HIMMEL UND HÖLLE zum 1. Karlsruher Dramatikerfestival am Badischen Staastheater eingeladen. Anfang 2012 wurde ihr der exil-Dramatikerinnenpreis der wiener wortstaetten zugesprochen, der mit einem Werkauftrag verbunden ist.

Mit ihrem zweiten Stück ICH WÜNSCH MIR EINS wurde Azar Mortazavi zu den Mülheimer Theatertagen und zu den Autorentheatertagen Berlin 2013 eingeladen. Neben dramatischen Texten arbeitet sie momentan außerdem an einer längeren Erzählung, in der sie sich mit ihrer zweiten Heimat, dem Iran, beschäftigt. Azar ist Mitglied des Künstlerkollektivs little black fish, das im Sommer 2011 erstmals das Berliner „bon voyage“-Festival organisierte.


Mitgewirkt bei: ICH WÜNSCH MIR EINS...

Rabih Mroué

| Regie

Rabih Mroué, geboren 1967 in Beirut, ist Schauspieler, Regisseur, Autor und einer der wichtigen libanesischen Gegenwartskünstler. Er ist außerdem Herausgeber der libanesischen Zeitschriften „Kalamon“ und „The Drama Review“ sowie Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Beirut Art Center Association (BAC). Rabih Mroué arbeitet an der Schnittstelle von Performance und Bildender Kunst. In seinen Performances beschäftigt er sich mit der politischen Situation im Libanon, verbindet oft alltägliche, reale Materialien mit fiktiver Erzählung, die er als Autor selbst erarbeitet und für seine Performances schreibt. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit Lina Majdalanie. Seine Perfomances, u.a. „The Inhabitants of Images“ (2008), „Photo-Romance“ (2009), „33 Rounds and a few seconds“ (2012) sowie zuletzt „Riding on a cloud“ (2014) sind an Theatern und Festivals vertreten. Seine Arbeit „The Pixelated Revolution“ (2012) war bei der Documenta 13 zu sehen.


Mitgewirkt bei: RIDING ON A CLOUD

Siyabonga Mthembu

| Musik
Siyabonga Mthembu1

When I left secondary school I remember writing on a note pad what the outcome of what I was about to do was, it read “I want an international art career of national worth”. The teething moments of this realization have been a collaboration and creation of an art experience in the form of the Brother Moves On (my band). I chant and sing lead vocals for the Brother Moves On
I returned home from Rhodes University having played in a band named Orangutang B*tch. I had been studying Dramatic arts and wanted to bring that to my musical performance experience in a space that played with the fourth wall of performance(the audience).

My late brother convinced me and my cousin that we could form a band with a revolving door policy thus ensuring space for growth and collaboration outside of the band. This was true for a while until we found the right grouping of humans to work, travel and collaborate with. The band now comprises of four individuals from different parts of Johannesburg whose music pays homage to South African Jazz/Rock /Funk, in its love for the esoteric and eccentric in what it is to be rhythmically South African. Our band is made up of members who were born during the political transition that lead to Mandela becoming president, so our music captures the growing pains and joy of idealism. And in doing so prays for a return to a collaborative and communal experience of bettering our space.

The social impact of what our band represents is something I hold pride in. We are self starters, self managed and independent of an industry finding difficulty to locate its audience. We write our own music thus the lyrical content is from a first person perspective and speaks to issues that affect us as young South Africans. My work also has a performance art component to it. I’ve been involved in a continually evolving installation that deals with public spaces and navigating ones way through the real and imagined experience of Johannesburgs inner city.
This experience was amazing in that I got to work on a pirate radio station and got to perform for an unknowing(the public) and knowing audience(the Goethe Institute audience). I also got to work with artists who were not from my country and this was a new and of course challenging experience. I relished the opportunity, even when things weren’t going the way that we the performers had planned it was great for the audience to be a random part of our script.
The Brother Moves On
United African Utopias: Re-Imagining the City of Johannesburg


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ..., THE VAGABOND NEWS NETWORK - NO MORE TUESDAYS! und VAGABUNDENKONGRESS

Till Müller-Klug

| Performance
Foto: Nina Tecklenburg
Foto: Nina Tecklenburg

Till Müller-Klug ist in Berlin und im Wendland aufgewachsen. In Gießen studierte er Angewandte Theaterwissenschaft bei Professor Andrzej Wirth und promovierte über Nietzsches Theaterprojektionen. Ab Mitte der Neunziger bis Anfang der Nullerjahre war er in der internationalen Spoken-Word-Szene aktiv. Seit 2002 schrieb und realisierte er zahlreiche Theaterprojekte, seit 2011 mit der Gruppe Interrobang. Sein Hörspiel Europa, ein Plagiate-Saga (WDR 2012) wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats gewählt wurde. Sein Hörspiel Sprachlabor Babylon gewann den Kurd-Laßwitz-Preis 2012.

www.tillmueller-klug.de


Mitgewirkt bei: DAS THAETROFON

Indra Nauck

| Ausstattung
Foto: Elmar Szücs
Foto: Elmar Szücs

Indra Nauck studierte Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und arbeitet seit 2004 freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater und Film. Sie arbeitete u.a. am Staatstheater Stuttgart, an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, am Theater Plauen-Zwickau, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, am Ballhaus Ost, am Schleswig-Holsteinischen Landestheater, am Luzerner Theater, am Theater Basel sowie für diverse Filmprojekte. Seit 2011 ist sie Mitglied des theaterkollektiv bureau.

indranauck.wordpress.com


Mitgewirkt bei: DER HUND DES ALTEN MANNES, DIE HÖLLE IST AUCH NUR EINE SAUNA und OBWOHL

Boris Nikitin

| Regie

BORIS NIKITIN, geboren 1979 in Basel, ist Theaterregisseur und -autor, Bühnenbildner und künstlerischer Leiter des Festivals „It’s the real thing – Basler Dokumentartage“. Nikitin hat Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen studiert.

Er erarbeitet Projekte in der freien Szene ebenso wie im Stadttheater, unter anderem an der Kaserne Basel, dem HAU, Gessnerallee, Theater Freiburg, Schauspielhaus Graz, Ruhrtriennale. Seine Projekte sind international auf Tour, teilweise schon seit mehreren Jahren, wie z. B. „Imitation of Life“ oder „Woyzeck“.

Nikitins Arbeiten spielen mit den Grenzen zwischen Performance und Theater, Illusion und Dokumentarischem, offensivem Dilettantismus und schauspielerischer Virtuosität. Oftmals spielt die Rahmung der Projekte eine herausragende Rolle. Seine Projekte haben teilweise den Charakter von inszenierten Ready-Mades. Nicht selten ist die Rahmung verschwommen und verschoben.

Manche von Nikitins Projekten haben einen wissenschaftlichen Hintergrund („Universal Export“, „Woyzeck“, „Das Grundgesetz“).

Seine letzten Projekte waren: „Also the real thing“ (2014, Delhi), „Sänger ohne Schatten“ (2014, Ruhrtriennale), „The Joburg Auditions“ (2014, Johannesburg), das Festival „It’s The Real Thing – Basler Dokumentartage 15“ (2015, Basel) und „Sonnett 20“ (2015, Zürich).


Mitgewirkt bei: HOW TO WIN FRIENDS & INFLUENCE PEOPLE und IMITATION OF LIFE

Sophie Nikolitsch

| Dramaturgie

Geboren 1979 in München. Studierte Literatur, Philosophie und Geschichte an der LMU München und an der FU Berlin. Regieassistenz bei Timo Kreusers „Whaletracking Unlimited M. D.“ 2009 am Grand Theatre Luxemburg. Die Produktion wurde im Sommer 2010 zum Epidaurus Festival nach Athen eingeladen. 2010 als Produktionsdramaturgin im Ballhaus Ost. Für die isländische Performancegruppe Kviss Bumm Bang arbeitete sie 2010 als Produktionsleiterin bei den „Norm Olympics“. Seit Herbst 2010 Freie Produktionsdramaturgin. Arbeiten u.a. „Die Fozen, eine Gespenserseance“ Regie/Text: Josef Bilous/Pawel Schwejka, Ballhaus Ost. „Post Porn Poetry“ Regie: Agnes Hansch, Studio des Maxim Gorki Theater. „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist, Regie: Cornelius Schwalm, Theater unterm Dach. Sie begleitete Tucké Royale 2011 nach Amsterdam und 2012 nach Zagreb als dramaturgische Beratung. Im September 2012 Dramaturgie bei Anna Peschkes „Das Kasino“, (Schwindelfreifestival Mannheim).


Mitgewirkt bei: UNTER DREI - BEATE, UWE UND UWE

Dominic Oley

| Text
Foto: Severin Koller.
Foto: Severin Koller.

Dominic Oley ist Schauspieler, Autor, Musiker und Regisseur. Er lebt in Wien, wo er am Max Reinhardt Seminar studierte. Er ist Autor in Residence der Wiener Wortstätten und Hausautor bzw. Regisseur am TAG Wien. Seit 2011 hat er einen Lehrauftrag für Rollengestaltung am Max Reinhardt Seminar Wien. Als Schauspieler war er am Schauspiel Essen, an der Volksbühne Berlin, am Theater in der Josefstadt Wien, am Theater am Kurfürstendamm Berlin, am Altonaer Theater, am Landestheater Neuss, am Stadttheater Krefeld-Mönchengladbach engagiert und realisierte Filmprojekte.
Preise: Vontobel Preisträger, Gewinner des Newcomer- Wettbewerbes (Jury und Publikumspreis) Theater Drachengasse Wien, Auszeichnung zum besten Nachwuchsschauspieler NRW, 2013 Nestroynominierung als bester Nebendarsteller.


Mitgewirkt bei: KAPITEL 8: WISSEN UND GLAUBEN I

Studio Panorama

| Design

Simon Bork (27) und Armin Roth (28) sind Kommunikationsdesigner die im Februar 2013 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart diplomierten. Schon während des Studiums arbeiteten Roth und Bork erfolgreich zusammen und agieren nun im neugegründeten »Atelier Schlecker« mit anderen Kreativen vom Stuttgarter Osten aus.

Zusammen mit Lukas Betzler bilden sie das Studio P a n o r a m a  und betreuen sowohl kulturelle Einrichtungen als auch Unternehmen mit Grafik- und Kommunikationskonzepten.

www.studiopanorama.de


Mitgewirkt bei: ERÖFFNUNG

Christina Paulhofer

| Regie

Christina Paulhofer, 1969 in Bukarest geboren, flüchtete mit ihrer Mutter 1975 aus Rumänien und wuchs in Röthenbach an der Pegnitz auf. Sie studierte nach dem Abitur zunächst Germanistik und Kunstgeschichte, bevor sie ein Filmregiestudium in Paris anschloss. Noch als Studentin der Pariser Filmakademie inszenierte sie 1996 am Schauspielhaus Bochum. Die erfolgreichen Inszenierungen in Bochum brachten sie dann an weitere renommierte Theaterhäuser, wie dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, dem Wiener Burgtheater, dem Schauspielhaus Zürich, den Münchner Kammerspielen und der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin.


Mitgewirkt bei: BIG REPUBLIC

Silvia Pfändner

| Musik

Silvia Pfändner ist 1978 in Bamberg geboren. Von 1996 bis 2002 studierte sie Gesang/Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Augsburg-Nürnberg und von 2002 bis 2006 Schauspiel an der Hochschule der Künste Bern. Projekte waren u.a. „Happy End“ am Landestheater Tübingen, „Terrier“ bei den Jazz- und Klassiktagen Tübingen und „Advent, Advent“ am Landestheater Tübingen. Uraufführungen waren 2005 „Blaubarts Schatten“ am Bockenheimer Depot in Frankfurt und 2010 „Mei Mutter mag mi net“ mit Thomas Maos am Landestheater Tübingen.

Sie lebt und arbeitet in Tübingen.


Mitgewirkt bei: MEI MUTTER MAG MI NET

Judith Philipp

| Ausstattung

Judith Philipp wurde 1980 in Süddeutschland geboren. Sie studierte an der Universität der Künste Berlin Bühnen- und Kostümbild und arbeitete als Assistentin an der Komischen Oper Berlin, der Vlaamse Opera Antwerpen und dem Nationaltheater Mannheim.

Seit ihrem Abschluss 2007 ist Judith Philipp als freie Bühnen-und Kostümbildnerin unter anderem am Luzerner Theater, am Schauspiel Bonn und am Theater Basel tätig. Außerdem entstanden freie Arbeiten in Berlin mit Performance-Gruppen wie Nir de Volff/totalbrutal und operdynamowest. Im Sommer 2011 entwarf sie den Raum für das open-air Performance Festival BERLIN DEL MAR der sophiensaele Berlin.

Dieses Jahr zeichnet sie im Rahmen von „Wagner für Kinder“ für das Bühnenbild zu „Tristan und Isolde“ der Bayreuther Festspiele verantwortlich. Zusammen mit Maike Storf gestaltet sie als Kreativkollektiv „Cassidy and the Kid – Bureau für Gedankenräume“ die Raumoberflächen des THTR RMPE.


Mitgewirkt bei: KAPITEL 2: GARTENPFLEGE, LANDSCHAFTSBAU, EINMACHEN UND KONSERVIEREN, KAPITEL 3: BIOLOGIE, ERNÄHRUNG UND EVOLUTION, KAPITEL 4: ARCHÄOLOGIE UND GESCHICHTE, KAPITEL 5: LITERATUR, GRAMMATIK, ÄSTHETIK und KAPITEL 6: POLITIK UND REVOLUTION

Karl Philips

| Bildende Kunst

Karl Philips ist ein aufsteigender, junger Künstler aus Belgien, für den ein sanfter Aktivismus untrennbar mit seiner Arbeit verbunden ist. Mit seiner Performance-Kunst erforscht er die Unterscheidungen zwischen Öffentlichem und Nicht-Öffentlichem, Gemeinschaftlichem und Untergrund, zwischen „uns“ und „ihnen“.
Um seine Aktionen festzuhalten und zu präsentieren, nutzt Philips Methoden unterschiedlicher Disziplinen, oft zu einer (unkonventionellen) monumentalen Installation montiert, wobei er mit den Grenzen, was möglich oder gar legal ist, spielt. Seine Arbeit ist das Ergebnis der Vernetzung seiner Praxis und seiner Lebensweise – für Karl Philips ist Kunst nie unverbindlich.

www.karlphilips.org/


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Alina Popa

| Forschung

Alina Popa, geboren 1982 in Ploieti/Rumänien. Sie studierte Finanz- und Bankwirtschaft an der Bucharest Academy of Economic Studies, Bukarest/Rumänien (2000–2004) und Malerei an der Hungarian University of Fine Arts in Bukarest (2003–2007), wo sie ihr Studium mit einem Master in Film/Fotografie (2007–2009) abschloss.
Sie war 2009 Mitgründerin des Bureau of Melodramatic Research (BMR) und beschäftigt sich momentan mit affektiven Elementen in der Politik, dem emotionalen Bestandteil von Arbeit und normativen neuronal bedingten Denkprozessen. Seit 2010 erforscht sie den ideologischen Zusammenhang zwischen Bergsteigen und Nationalismus, sowohl in Rumänien, als auch in der Schweiz. 2012 begann sie sich für alles zu interessieren, was für das Auge ohne Bedeutung ist und was dem normalen Sehspektrum entgeht. Sie entwickelte zusammen mit Florin Flueras unterschiedliche Konzepte und Praktiken, wie Biosorcery, Secondbody und Nonvisual Monsters.
Alina Popa nahm an Ausstellungen und Veranstaltungen teil, unter anderem an den Wiener Kunstwochen (2009), CNDB Bukarest (2010), KSA:K Chisinău/Moldau (2008 und 2010), Centre for Visual Introspection in Budapest/Ungarn (2011), Interflugs an der Akademie der Künste Berlin/Deutschland (2011), Perla Mode in Zürich/Schweiz (2011), Salonul de Proiecte in Budapest (2012), Dramatikkenshus in Oslo/Norwegen (2012), Center for Contemporary Art Ujazdowski Castle in Warschau/Polen (2011 und 2012), Jardim Equatorial in São Paulo/Brasilien (2012) und den cda-projects in Istanbul/Türkei (2013) teil.
Zurzeit ist sie in Projekte wie „The Bureau of Melodramatic Research”, „Biosorcery”, „Presidential Candidacy”, „Bezna zine”, „Robin Hood Fund” und „ArtLeaks” involviert.


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Jan-Philipp Possmann

| Kurator

Jan-Philipp Possmann ist Dramaturg und Kurator und lebt in Mannheim. Seit 2005 kuratierte er verschiedene Festivals u.a. Plateaux (Mousonturm Frankfurt) und Internationale Schillertage (Nationaltheater Mannheim) sowie für die Sophiensaele, Berlin.

Seit 2012 arbeitet er an der Schnittstelle von Wissenschaft und künstlerischer Praxis, kuratiert und moderiert Diskussionsveranstaltungen und Think Tanks.


Mitgewirkt bei: BUCHPRÄSENTATION: BOUVARD UND PECUCHET 3000, KAPITEL 10: LIEBE, KAPITEL 1: FREUNDSCHAFT, KAPITEL 2: GARTENPFLEGE, LANDSCHAFTSBAU, EINMACHEN UND KONSERVIEREN, KAPITEL 3: BIOLOGIE, ERNÄHRUNG UND EVOLUTION, KAPITEL 4: ARCHÄOLOGIE UND GESCHICHTE, KAPITEL 5: LITERATUR, GRAMMATIK, ÄSTHETIK, KAPITEL 6: POLITIK UND REVOLUTION, KAPITEL 7: SCIENCE FICTION, KAPITEL 8: WISSEN UND GLAUBEN I und KAPITEL 9: WISSEN UND GLAUBEN II

Annette Pullen

| Regie

Annette Pullen wurde 1974 in Gelsenkirchen geboren. Nach dem Studium der angewandten Theater- und Literaturwissenschaften in Gießen war sie von 1999 bis 2000 als Regieassistentin am Stadttheater Gießen und von 2000 bis 2003 ebenfalls als Assistentin am Thalia Theater engagiert. Danach inszenierte sie u. a. am Thalia Theater Hamburg (u. a. Dog Eat Dog von Nuran Calis und Glasmenagerie von Tennessee Williams), schauspielhannover, Schauspiel Essen (u. a. Schillers Die Räuber und Jugend ohne Gott von Ödön von Horváth), Theater Magdeburg (u. a. Wandernutten von Theresia Walser und Die Leiden des jungen Werther nach Goethe), am Staatstheater Stuttgart (Fremdes Haus von Dea Loher und Kein Schiff wird kommen von Nis-Momme Stockmann), am Nationaltheater Weimar sowie am Deutschen Theater Berlin (DNA von Dennis Kelly). 2007 wurde ihr der Dr.-Otto-Kasten-Preis, der Förderpreis der Deutschen Intendanten, verliehen. Seit der Spielzeit 2011/12 ist Annette Pullen Leitende Schauspielregisseurin am Theater Osnabrück. Ihr Inszenierung Eine Stille für Frau Schirakesch von Theresia Walser wurde 2012 zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen, die Uraufführung Ich wünsch mir eins von Azar Mortazavi wurde 2013 ebenfalls zu den Autorentheatertagen sowie zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und war im Rahmen des 3. Interkulturellen Theaterfestivals Made in Germany in der Rampe zu Gast.


Mitgewirkt bei: ICH WÜNSCH MIR EINS...

Sahar Rahimi

| Performance
Foto: Alisa Hecke
Foto: Alisa Hecke

Geboren 1981 in Teheran /Iran.

Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen bei Heiner Goebbels und Gerald Siegmund. Regisseurin und Performerin; Mitbegründerin der Performancegruppe Monster Truck, die seit 2005 an der Schnittstelle von Theater und Bildender Kunst arbeitet.

Monster Truck realisierte Projekte in der Freien Szene und am Stadttheater, u.a. am Schauspiel Düsseldorf, am Schauspiel Leipzig, an den Sophiensaelen Berlin und beim Mousonturm Frankfurt und war bei zahlreichen Festivals, wie dem Impulse NRW, Spielart München, dem Heidelberger Stückemarkt und dem lagos_live festival zu Gast.

Zurzeit arbeitet Sahar an einem Performancevideo mit dem Titel „Farewell“, das 2014 in Lagos/Nigeria gedreht wird. Von Dezember 2013 bis Juli 2015 ist sie mit Monster Truck Artist in Residence im Theater Rampe Stuttgart im Programm „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes.


Mitgewirkt bei: DISPLAY! SORTIERT EUCH! – DIE SHOW, DSCHINGIS KHAN, FAREWELL, I'VE SEEN THE DARK und WHO’S THERE (REDUX)

Kostia Rapoport

| Musik

Geboren 1984 in Russland, lebt seit 1990 in Deutschland. Klavierunterricht in Klassik und Jazz, später diverse Band- und Studiotätigkeiten.

2003 bis 2009 Studium der Komposition zeitgenössischer Musik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Studienaufenthalte am Central Conservatory of Music in Peking und an der CNSM Paris. Er komponiert digital beeinflusste Musik, arbeitet an Remixen, Film- und Bühnenmusiken, Installationen, Hörspielen, spielt Keyboards und Laptop-Elektronik solo und in Bands und Improvisationsprojekten.

Er spielte unter anderem im ZKM Karlsruhe, beim re:new Festival Kopenhagen, bei der Musiktriennale Köln, bei den Kunstfestspielen Hannover, beim Carinthischen Sommer, im Radialsystem V Berlin und bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik. Als Theatermusiker komponierte er u.a. für das Residenztheater München, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Mainz, Theater Bonn, Theater Osnabrück und Theater Koblenz.

Seit 2010 wohnt und arbeitet Kostia Rapoport in Berlin.


Mitgewirkt bei: MC NATASHA & FRIENDS, PONYS. EINE AUFLADUNG, STUTTGARTNACHT und THE REAL BABA DUNYAH

Jonas Riemer

| Schauspiel

Jonas Riemer ist 1981 in Recklinghausen geboren und in Münster aufgewachsen. Nach seinem Studium der Theaterpädagogik in Lingen (Ems) studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Im Rahmen des Studiums war er am Studio des Schauspiel Leipzig engagiert, wo er erste professionelle Bühnenerfahrungen sammeln konnte. Nach dem Studium war Jonas fünf Jahre am Staatstheater Karlsruhe engagiert und spielte zahlreiche Rollen. Außerdem
war er Leiter des Jugendclubs, inszenierte szenische Lesungen und war künstlerischer Leiter der legendären Montagsbar, einer Veranstaltungsreihe, die Nachwuchskünstler aus ganz Deutschland für einmalige Auftritte nach Karlsruhe holte. 2013 gründete Jonas Riemer mit Schweizer Kolleg_innen in Zürich das Theaterkollektiv Hitzkopf. Seit Sommer 2013 arbeitet Jonas als freier Schauspieler, unter anderem in Karlsruhe, Zürich, Klagenfurt und Stuttgart. Im Frühling 2014 wurde er von Heimatgefühlen überrascht und lebt seitdem wieder in Münster, wo er mit Beginn der Spielzeit 2015/16 ein Festengagement am Theater Münster antreten wird.


Mitgewirkt bei: BIG REPUBLIC

Emma Rönnebeck

| Schauspiel

Emma Rönnebeck wurde in Magdeburg geboren und studierte von 1995 bis 1999 Schauspiel an der Theaterwerkstatt Berlin-Charlottenburg (Leitung: Valentin Platereanu). 2001 Comedy Schule Köln mit Lachdiplom. 2001-2007 freiberuflich Theater und Comedyproduktionen. Von 2008 bis 2011 Ensemblemitglied am Centraltheater Leipzig. Sie arbeitete u.a. unter der Regie von Claudia Bauer, Mirko Borscht, Herbert Fritsch, Rainald Grebe, Sebastian Hartmann, Sascha Hawemann, Albrecht Hirche, Martin Laberenz, Mareike Mikat, Jakob Weiss und Kay Wuschek. Sie ist Gast am Centralkabarett Leipzig und am Theater Rampe in Stuttgart. Einige Film-, Funk- und Fernseharbeiten, darum ist sie nicht besonders berühmt. Musikerin in der Berliner Band „Metrodiv“. Sie sitzt gerne draußen und guckt dich an, wenn du vorbeigehst.


Mitgewirkt bei: DIE HÖLLE IST AUCH NUR EINE SAUNA

Marie Roth

| Ausstattung

Geboren 1980 in Zierenberg. Studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weissensee. Nach dem Diplom und folgte ein Meisterschülerjahr. Es entstanden Arbeiten mit den Regisseuren Robert Borgmann, Martina Eitner, Jan Phillip Gloger und Corinna Sommerhäuser, außerdem verbindet sie eine intensive Arbeitsbeziehung mit Nora Schlocker und Mareike Mikat. Sie arbeitete unter anderem am Theater Oberhausen, Nationaltheater Weimar, Badischen Staatstheater Karlsruhe, Centraltheater Leipzig, Theater Augsburg und Volkstheater München, sowie am Maxim Gorki Theater in Berlin und am Schauspielhaus Wien.


Mitgewirkt bei: UNTER DREI - BEATE, UWE UND UWE

Thomas Rustemeyer

| Ausstattung

Thomas Rustemeyer beschäftigt sich in seiner Arbeit mit Fragen nach dem Zusammenleben in der Stadt. Er gestaltet, schafft und hinterfragt Bild- und Diskursräume und entwickelt Handlungs- und Diskussionsformate für Räume in Transformation. Dabei agiert er im Spannungsfeld von Szenografie, Kommunikation im Raum und Urbanismus im Kontext von Kultur und Forschung. Auf diese Weise schafft er Bühnenbilder, Ausstellungen und Diskurssituationen als experimentelle Räume, sowie Zeichnungen und Kartierungen.

Thomas Rustemeyer (geboren 1984 in Freiburg) studierte Architektur und Städtebau am KIT Karlsruhe und der UdK Berlin. 2012/13 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Klaus Overmeyer am Fachbereich Architektur der Universität Wuppertal. Seit 2014 lehrt er als künstlerischer Mitarbeiter am Fachbereich Szenografie und Ausstellungsdesign der HfG Karlsruhe.


Mitgewirkt bei: KoNGOland

Florian Rzepkowski

| Performance
Florian Rzepkowski

Florian Rzepkowski wurde in den frühen 80ern in Rostock geboren. Er studiert bis heute Geschichte und Medienwissenschaften in Osnabrück. Neben dem Studium arbeitet er im Bereich Film, Funk und Theater oder als Produzent eigener Formate. Seit 2009 realisiert er Videoarbeiten für Schauspielproduktionen u.a. von Jan-Christoph Gockel („Rammstein Airbase“) oder Marie Bues („Spam“), sowie diversen Opernproduktionen. Außerdem schreibt und produziert er zusammen mit Alexander Jaschik die Mockumentary-Serie „Norbert Schnase – Ein Porträt“. Seit August 2013 ist er in der Verwaltung des Theater Rampe tätig. Unter dem Pseudonym Beckmann bestreitet er zusammen mit Nikolaos Eleftheriadis sein aktuelles Format UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER DINGE – DIE SUPER-CHALLENGE in der Stadtbibliothek Stuttgart. Sein Kunstbegriff beinhaltet – ganz im Stile des Zeitgeistes – vor allem die Auslotung und Überschreitung von Grenzen.

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Mitgewirkt bei: SILVESTER SPEZIAL - DINNER FOR EVERYONE, SPAM, UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER DINGE – DIE SUPER-CHALLENGE, UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (1), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (10), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (2), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (3), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (4), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (5), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (6), UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (8) und UNIVERSALENZYKLOPÄDIE DER MENSCHLICHEN DUMMHEIT (9)

Wanja Saatkamp

| Künstl. Leitung

Wanja Saatkamp wurde 1975 in Ibbenbüren geboren und studierte Angewandte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Uni Hildesheim (mit Schwerpunkt Film und Musik) sowie Kunst und Medien an der UdK Berlin. Weitere Studienaufenthalte erfolgten an der Université Le Mirail in Toulouse und John Moores University, Liverpool.

Sie arbeitete als Videokünstlerin für Theaterinszenierungen (u.a. Thalia Theater, Grillo Theater, junges DT, schauspielhannover, Schauspielhaus Graz), realisierte eigene Filme (zuletzt „Funkhaus“) und arbeitet als Produktionsleiterin und Producerin für Kino- und Fernsehdokumentarfilme. Ihre zweite Leidenschaft ist das Schlagzeug: 2007 gründete sie zusammen mit Tanja Krone das Theaterkollektiv und Band-Projekt „Maiden Monsters“. Als Schlagzeugerin und Performerin der „Maiden Monsters“ entstanden Projekte für das treibstoff-Festival Basel, AUAwirleben Bern, das Festival Politik im freien Theater, X-Wohnungen Istanbul/Mannheim, junges DT, Heinrich-Böll-Stiftung (Frauenfußball-Reihe), Berlin del Mar u.a.

Am Theater Rampe leistete sie künstlerische Mitarbeit am „Vagabundenkongress“, zusammen mit Tanja Krone.


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HUNGER AND AFFLUENCE, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ..., VAGABUNDENKONGRESS und VAGABUNDENKÜCHE

Anike Joyce Sadiq

| Bildende Kunst

Anike Joyce Sadiq, 1985 in Heidelberg geboren, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Birgit Brenner Bildende Kunst, sowie Intermediales Gestalten bei Discoteca Flaming Star.

2012 war sie Mitorganisatorin des freien Projektraumes „Arbeitstitel“ in Stuttgart. Seit 2013 ist sie Atelierstipendiatin des Landkreises Esslingen und Preisträgerin des Villa Romana-Preis 2015.

Mit ihren Videos, Interventionen und Performances schafft sie Zonen sozialen Kontakts bzw. thematisiert Praktiken der Befremdung und Ausgrenzung. Der Betrachter wird von ihr als Akteur und Begleiter angesprochen. Sadiq hat bereits an zahlreichen Projekten, Ausstellungen und Performance-Veranstaltungen teilgenommen.

Sie lebt und arbeitet in Stuttgart.


Mitgewirkt bei: WAS GLÄNZT IST FÜR DEN AUGENBLICK

Evamaria Salcher

| Schauspiel

Evamaria Salcher ist in Wien geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte sie das Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien. Ihr erstes Festengagement führte sie 2000 an das Staatstheater Saarbrücken, wo sie u.a. als Kriemhild in Friedrich Hebbels „Die Nibelungen“ in der Regie von Hasko Weber zu sehen war.

Danach war sie vier Jahre festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo sie u.a. Eboli in Schillers „Don Carlos“, Martha in Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang“, Sittha in „Nathan der Weise“, Klara in „Maria Magdalena“ und Erna in „Kasimir und Karoline“ spielte. Am Staatsschauspiel Dresden war sie von 2006 bis 2009 engagiert und als Nora in Ibsens gleichnamigen Drama, als Lady Milford in „Kabale und Liebe“ und als Rosa Fröhlich in „Professor Unrat“ zu sehen. Es folgte ein Engagement am Schauspielhaus Bochum bis 2010.

Seit 2010 lebt Evamaria Salcher als freie Schauspielerin in Berlin, spielte u.a. in Heidelberg, Lübeck, Würzburg, Bozen und Bonn und arbeitet außerdem für Fernsehen und Hörspiel.
Mit Marie Bues arbeitete sie bereits am Theater Heidelberg zusammen. An der Rampe war sie in „X-Freunde“ und „Die Hölle ist auch nur eine Sauna“ zu sehen.


Mitgewirkt bei: DIE HÖLLE IST AUCH NUR EINE SAUNA und X-FREUNDE

Georg Scharegg

| Regie

Georg Scharegg ist in der Schweiz aufgewachsen, studierte in Zürich und lebt seit 1993 als Schauspieler, Regisseur und Theaterproduzent in Berlin. Nach Festengagements als Schauspieler gründete er 2003 in Berlin das Produktionshaus Theaterdiscounter und leitet es als Regisseur bis heute. Als Schauspieler war er u.a. in Stina Werenfels’ Kinofilm „Nachbeben“ zu sehen. Letzte Regiearbeiten in Berlin waren „Torquato Tasso“ und „Spielplan Deutschland“. Am Theater Chur inszenierte er 2013 „Die Fremdenindustrie“, eine O-Ton-Verkaufsshow zur Krise des Tourismus, und 2015 „Mamma Helvetia“, eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation der Schweiz.


Mitgewirkt bei: TORQUATO TASSO

Oliver Schmaering

| Text
Foto: Julia Neuenhausen
Foto: Julia Neuenhausen

Oliver Schmaering, 1968 in Berlin geboren. Studium der Film- und Fernsehdramaturgie an der HFF „Konrad Wolf“ in Babelsberg. Seit 2001 arbeitet er als freier Autor. Er erhielt ein Schreibstipendium des Theaterhauses Jena und den Förderpreis der Freunde des Deutschen Schauspielhauses, wo er zu den Autoren-Werkstatttagen eingeladen war. Sein „Seefahrerstück“ wurde mit dem Förderpreis für neue Dramatik des tt Stückemarkts 2005 ausgezeichnet. Er schrieb u.a. „Drei10 Outtakes“, UA 2011, Ballhaus Ost, Berlin (Regie: Eike Hannemann), „The Making of Der Untergang der Vereinigten Staaten von Amerika“, UA 2009, Theaterhaus Jena (Regie: Meret Matter) und „Trailer für die nahe Zukunft“, UA April 2011, Theater Plauen-Zwickau (Regie: Marie Bues).
Sein Hörspiel „Du nennst es Kunst, ich nenne es zuviel Zeit“ wurde 2011 vom Schweizer Radio DRS produziert und urgesendet.


Mitgewirkt bei: BIG REPUBLIC und KAPITEL 9: WISSEN UND GLAUBEN II

Fides Schopp

| Performance

Fides Schopp hat in Stuttgart, Wien und Karlsruhe Bühnenbild, Freie Kunst/Bildhauerei, Kunst im öffentlichen Raum, Medienkunst und Szenografie studiert. Die theoretische Auseinandersetzung mit fachbereichsspezifischen Themen und deren Diskursen ist in ihren Arbeiten genauso präsent wie das Interesse an aktuellen gesellschaftlichen und politischen Debatten.

In letzter Zeit entwickelte Fides Schopp das Hörstück „rainbow it over“ über künstlerisches Arbeiten, das unter anderem 2015 auf dem Leipziger Hörspielsommer, dem UWE – Der Festival in München und bei den ARD Hörspieltagen lief.


Mitgewirkt bei: ONE FOR THE MONEY, TWO FOR THE SHOW / SECOND TAKE

Fender Schrade

| Performance

Fender Schrade ist Musiker_in, Performer_in und Medieningenieur_in. Er_Sie spielt mit den Codes elektronischer Instrumentalisierung und erforscht aktuell die Möglichkeiten, Instrumente als Erweiterungen seines_ihres Körpers zu modifizieren.
Als Musiker_in und Co-Produzent_in des Berliner Popduos VOW war Schrade live auf der Bühne zu sehen (z.B. Volksbühne Berlin, Rote Fabrik Zürich). Musikkompositionen für Film und künstlerische Performance (z.B. „Dann fangen wir von vorne an“, 2006; „Vegane Oper“, 2006).
Schrade arbeitet zu den Themen Trans*gender und Musiktechnologie und hält Vorträge und Seminare im internationalen Kunst- und Bildungskontext (z.B. Tate Modern London, Massachusetts Institute of Technology, Boston, Club Transmediale, Berlin; Züricher Hochschule der Künste, Musikhochschule Stuttgart).

www.fenderschrade.com


Mitgewirkt bei: MODELLSIMULATION MIT PFAU, NANA NOT ALONE und SIMULATOR MIT PFAU

Mark Schröppel

| Regie

Mark Schröppel, geboren 1983, Hospitant bei Schorsch Kamerun / Kammerspiele (München) 2006, Gaststudent am Dartington College of Arts im Bereich Musik 2009, Hospitant in der Hörspielredaktion des Bayerischen Rundfunks 2010, Student der Angewandten Theaterwissenschaft (Gießen) 2005-2012.

Künstlerische Arbeiten neben SKART:
Musikalische Leitung und künstlerische Mitarbeit bei „Regie“ von Monster Truck (2014), Musikalische Leitung und künstlerische Mitarbeit bei „Dschingis Khan“ von Monster Truck (2012), Sounddesign für „Wo geht’s denn hier zum rechten Rand?“, Landestheater Marburg (2012), Musikproduktionen für CUP-Pieces, Mousonturm (Frankfurt, 2011), Auftritte mit dem Experimental-DJ-Projekt „DJ Huette“ unter anderem auf dem Attensionfestival (Lärz, 2009), dem Modularfestival (Augsburg, 2010) und in der Villa Merkel (Esslingen, 2011), Bayern2 HörspielArtMix Hörerpreis des Techno Fossil-Wettbewerbs für „Anrufbeantworter“ (2010), „Moron“ (Audiovisuelle Installation), Shippon, Dartington (UK) (2009), Moderation unterschiedlicher Musiksendungen bei unabhängigen deutschen und englischen Radios (Radio Unerhört, Marburg, Soundart Radio Dartington (UK), Auftritte mit der Musikperformancegruppe „Synonym für Freundschaft“ unter anderem mit Die Goldenen Zitronen und HGich.T. Kunstakademie München (2008), Brechtfestival (Augsburg, 2008), Attensionfestival (Lärz, 2009), Modularfestival (Augsburg, 2009, 2010), Bayern2 HörspielArtMix „Jeder ist ein Künstler“-Preis für „piju piju“ (2007), „Spectres, ghosts, eeriness“ (Rauminstallation), Grand Theatre, Groningen (NL), 2007, „INTERFERENZ – Weißes Rauschen“ (Performance), Grand Theatre, Groningen 2007.


Mitgewirkt bei: LUCKY STRIKE

Dennis Schwabenland

| Schauspiel
dennis_schwabenland

Dennis Schwabenland, aufgewachsen im Ruhrgebiet, Schauspieler und Regisseur, ist Ko-Leiter der Theatergruppe PENG! Palast. Er schloss 2008 seine Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Bern (HKB) mit Diplom und der Auszeichnung BEST, an herausragende AbgängerInnen aller HKB-Studiengänge, ab. Während des Studiums wurde er als Schauspieler mit dem Förderpreis der Armin Ziegler-Stiftung ausgezeichnet. Mit PENG! Palast und dem Stück „Woyzeckmaschine“ (Regie) gewann er 2009 den renommierten Nachwuchswettbewerb PREMIO (erster Platz). Die Arbeit von PENG! Palast wurde zudem Ende 2010 mit dem Jugendpreis der Burgergemeinde Bern geehrt. Mit der Gruppe erarbeitete er die Stücke „Hamlet MASSIV“, „and now go home and change your underpants“, „Woyzeckmaschine“ und „Götter der Stadt und Die 120 Tage von Sodom“. Im April 2011 begann die Arbeit mit dem Namen „the holycoaster s(HIT) circus“ (zusammen mit dem israelischen Tanzhouse Machol Shalem (Jerusalem)), welches sie über 30 mal gezeigt haben u.a. in Israel, der Schweiz, Deutschland, Niederlande, Österreich und Singapur. 2013 feierten „KING“, ein Projekt über Stephen KING, und 2014 „FIGHT! PALAST #membersonly“ Premieren.

Er arbeitete als Schauspieler u.a. im Theater Biel-Solothurn „Frühlings Erwachen“ (Moritz Stiefel), „Tartuffe“ (Valere) und „Was ihr wollt“ (Sebastian, Musiker), im Freilichttheater Augusta Raurica / Theater Basel (Romulus, der Große (Cäsar Rupf)), im Schlachthaus Theater Bern „Erika in Afrika“ (Regie: Matto Kämpf, Raphael Urweider und Nils Torpus) und „ich, ohne aufzufallen – Texte/Theater Mani Matter“ (Regie: Meret Matter) und als Gastdozent an der Hochschule der Künste Bern im transdisziplinären Institut Y. Im Mai 2011 war er Stipendiat am Internationalen Forum Berlin („Theatertreffen“). Ende 2013 wurde er vom Kanton Bern mit dem Off-Stage Stipendium ausgezeichnet.


Mitgewirkt bei: ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM

Kerstin Schweers

| Schauspiel

Geboren in Dorsten, Nordrhein-Westfalen, absolvierte sie nach dem Abitur ihr Schauspielstudium an der Musikhochschule Saarbrücken. Es folgten Engagements in Bayreuth, Amsterdam, Dortmund, Zürich und Darmstadt. Von 1996 bis 2005 war sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg. Seit 2006 lebt sie in Berlin und arbeitet dort freiberuflich als Schauspielerin. So spielte sie bereits als Gast u.a. am Staatstheater Braunschweig, der Staatsoper Berlin und am Renaissance Theater Berlin und war in freien Produktionen u.a. am Radialsystem V und dem Theaterdiscounter Berlin zu sehen.


Mitgewirkt bei: TORQUATO TASSO

Hannes Seidl

| Musik

Hannes Seidl wurde 1977 in Bremen geboren. Von 1998 bis 2003 studierte er Komposition bei Nicolaus A. Huber und Thomas Neuhaus an der Folkwang-Hochschule Essen. Es folgte ein Postgraduiertenstudium bei Beat Furrer an der Universität der Künste Graz im Rahmen eines DAAD Stipendiums. Arbeiten entstanden u.a. am IRCAM (Paris), im Centro di Sonologia Computazionale (Padova), im ZKM (Karlsruhe), im ICEM (Essen), im elektronischen Studio der AdK (Berlin) und im IEM (Graz). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und war u.a. Stipendienpreisträger der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Stipendiat der Akademie der Künste Berlin und des DAAD. Er war Preisträger des Wettbewerbs Impulse 2005 und des Kompositionswettbewerbes des Bremer Landesmusikrates 2006.

Hannes Seidl erarbeitete seine Stücke mit zahlreichen renommierten Ensembles, wie dem Ensemble Modern, KNM Berlin, Ensemble Mosaik, Klangforum Wien, Ensemble Oriol, Thürmchen Ensemble, ensemble courage, ensemble Intégrales oder den Neuen Vocalsolisten Stuttgart. Seine Kompositionen wurden u.a. beim Ultraschall-Festival Berlin, Festival Ultima Oslo, beim steirischen herbst Graz, ECLAT und Warschauer Herbst gespielt.

2002 gründete Hannes Seidl zusammen mit Maximilian Marcoll das Elektronikduo „dis.playce“, mit dem er seitdem regelmäßig auftritt. Seit 2008 arbeitet er mit dem Videokünstler Daniel Kötter zusammen, mit dem er mehrere Musiktheater („Falsche Arbeit“ 2008, „Falsche Freizeit“ 2010, „Freizeitspektakel“ 2010, „Fernorchester“ 2012, „KREDIT“ 2013 sowie „RECHT“ 2015), Installationen („Galerie“ 2010, „Treppe“ 2011), Kurzfilme („Film für übers Sofa“ 2009, „Anschlussfilm“ 2010, „vorderbühne“ 2012) sowie das Hörstück „Studio“ (2013) erarbeitete.

2009 brachte der Deutsche Musikrat bei WERGO die Portrait-CD „Musik für übers Sofa“ in der Reihe „Edition Zeitgenössische Musik“ heraus.

Hannes Seidl lebt in Frankfurt a. M.


Mitgewirkt bei: DAS PUBLIKUM und DIE AUFFÜHRUNG

Showcase Beat Le Mot

| Performance

Das vierköpfige Performancekollektiv Showcase Beat Le Mot gründete sich 1997 aus den Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen heraus. Es erzählt vom Streben nach Selbstbestimmung, nach kollektiver Willensbildung und hierarchiefreien Arbeitsprozessen – und von der Lust an unkonventionellen Handlungs- und Ausdrucksformen. Dabei zeigen sich die Showcase-Abende stets als große Flickenteppiche aus selbst geschriebenen Liedern, Choreographien, Videos, Objekten, Erzähltexten und gelegentlichen Dialogen.

Das Werkverzeichnis von Showcase Beat Le Mot umfasst weit mehr als 20 Produktionen, fünf Regiearbeiten, drei Musikvideos, zwei CD ́s, mehrere Kongresse und unzählige Workshops.

Sie haben in Berlin, Bern, Bitola, Bochum, Bonn, Braunschweig, Bremen, Cardiff, Düsseldorf, Dresden, Erlangen, Frankfurt a. M., Graz, Halle, Hamburg, Hannover, Helsinki, Jena, Köln, Kopenhagen, Krakau, Krems, Leipzig, Linz, Mainz, Monastir, Mülheim, München, Münster, Nürnberg, Oberhausen, Oslo, Paris, Rijeka, Sarajevo, Split, Stockholm, Tallinn, Turku, Trondheim, Warschau, Wien, Utrecht, Zadar, Zagreb und Zürich ihre Sachen gezeigt.


Mitgewirkt bei: NAZISUPERMENSCHEN SIND EUCH ALLEN ÜBERLEGEN – THE HORROR OF THE ORDINARY

SKART

| Performance

SKART sind Philipp Karau und Mark Schröppel, die sich im Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen kennengelernt haben und gemeinsam multimediale, von bildender Kunst ebenso wie von elektronischer Musik geprägte Theaterprojekte verwirklichen. In wechselnder Zusammenarbeit mit befreundeten Künstlern kultivieren sie eine collagierende Arbeitsweise. SKART-Stücke sind irritierend-herausfordernde Bilder- und Textreigen, die sich sowohl an tradierten Klischees, als auch am kollektiven, (pop-)kulturellen Gedächtnis Westeuropas abarbeiten um gängige Sehgewohnheiten zu hinterfragen. Ihrer Ästhetik ist ein gebrochener und lustvoller Rock ‘n‘ Roll-Habitus inhärent, der von Jugendkulturen genauso beeinflusst ist, wie von den historischen Avantgarden und der Pop Art.

Im Rahmen des zweijährigen Residenz-Programms Doppelpass der Bundeskulturstiftung initiierte SKART gemeinsam mit Kindern demokratischer Schulen 2013 auf Kampnagel Hamburg „Masters of the Universe – Ein egalitär-emanzipatorisches Theater der neuen Generation“. Ziel der Kollaboration ist es als altersgemischtes Kollektiv gleichberechtigt und selbstbestimmt am gemeinsamen Theaterbegriff zu feilen, Performances zu kreieren und ästhetisch wie strukturell neue Akzente in der deutschen Theaterlandschaft zu setzen. Neben den Arbeiten Lucky Strike (2014) und Schlaraffenland (2015) zählt hierzu auch der Kongress Masters of the Universe (2014), mit dem SKART die spartenübergreifende Utopie eines Theater von altersgemischten Machern für ein Publikum ohne Altersbeschränkung zur Diskussion gestellt hat. Von Okt. 2015 – Jan. 2016 geht „Lucky Strike“ auf Tour und gastiert in 5 Städten (Frankfurt, Berlin, Stuttgart, Basel, Mülheim a.d.R.).
Zu Beginn des Jahres 2014 konnte SKART, basierend auf ihren Performances „Conan der Barbar“ und „Conan der Zerstörer“, das WDR-Hörspiel „Conan Baby“ verwirklichen, das mittlerweile auch als fusionierte Bühnenversion zu sehen ist. SKART wurde dafür mit einer Nominierung zum „Hörspiel des Monats“ der Deutschen Akademie der Künste ausgezeichnet.


Mitgewirkt bei: LUCKY STRIKE

Holger Sonnabend

| Forschung

Holger Sonnabend ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Stuttgart. Er bemüht sich erfolgreich um die Popularisierung der Altertumsforschung, organisiert Studienreisen und gibt Führungen und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, zuletzt über Naturkatastrophen in der Antike. Sonnabend ist Spezialist für die historische Geografie der antiken Welt. Er gibt die Zeitschrift Orbis Terrarum mit heraus und zusammen mit dem ehemaligen Leiter der Lehrstuhls für Alte Geschichte Eckart Olshausen organisiert er das Stuttgarter Kolloquium zur Historischen Geographie des Altertums.

http://www.sonnaben.de/


Mitgewirkt bei: KAPITEL 4: ARCHÄOLOGIE UND GESCHICHTE und STUTTGART FEELING

RAFAEL SPREGELBURD

| Text

Rafael Spregelburd, geboren 1970 in Buenos Aires, ist Dramatiker, Regisseur, Übersetzer und einer der wichtigsten Vertreter des zeitgenössischen argentinischen Theaters.

1994 gründete Spregelburd seine eigene Theaterkompanie „El Patrón Vázquez“, mit der er vorwiegend eigene Stücke inszeniert und international tourt. Er erhielt über 40 argentinische und internationale Preise, zuletzt 2011 den Argentinischen Nationalpreis für sein Stück „Die Sturheit“ (La terquedad).

Spregelburds Stücke wurden im deutschsprachigen Raum u.a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin, an den Münchner Kammerspielen, am Theater Basel, am Staatstheater Stuttgart sowie am Badischen Staatstheater Karlsruhe deutschsprachig aufgeführt. „Call me God“, eine Gemeinschaftsarbeit mit Marius von Mayenburg, Albert Ostermaier und Gian Maria Cerco, wurde im Herbst 2012 am Bayerischen Staatstheater uraufgeführt


Mitgewirkt bei: SPAM

Florian Stamm

| Schauspiel

Florian Stamm wurde 1978 in Offenbach am Main geboren. Bevor er sein Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg absolvierte, studierte er Kunstgeschichte, Germanistik, Geschichte und katholische Religion. In dieser Zeit gastierte er am Schauspiel Frankfurt. Außerdem arbeitete er mit den Performancegruppen machina eX und Wunschmaschinen und war in der Fernsehserie „Zeit der Helden“ zu sehen. Ab der Spielzeit 2014/15 ist Florian Stamm festes Ensemblemitglied an der WLB Esslingen.


Mitgewirkt bei: OBWOHL

Mats Staub

| Künstl. Leitung

Geboren in Bern lebt und arbeitet Mats Staub in Zürich sowie an den Entwicklungsorten seiner Langzeitprojekte. Studium der Theaterwissenschaft, Journalistik und Religionswissenschaft in Bern, Fribourg und Berlin (lic. phil. hist).

Arbeit als Journalist für verschiedene Publikationen (1996 –2001) und als Dramaturg am Theater Neumarkt in Zürich (2002– 2004); seit 2004 Entwicklung von Kunstprojekten im Spannungsfeld zwischen Theater und Ausstellung, Journalismus und Wissenschaft.


Mitgewirkt bei: 21 - ERINNERUNGEN ANS ERWACHSENWERDEN

Maike Storf

| Ausstattung

Maike Storf, geboren 1981 in Tübingen, absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Damenschneiderin in München und studierte anschließend Bühnenbild UdK Berlin.

Seit 2008 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig und arbeitete u.a. am Centraltheater Leipzig, Schauspiel Hannover, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Schauspiel Stuttgart und am Deutschen Theater in Berlin. Mit den Regisseuren Mareike Mikat und Simon Solberg verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit.

2009 wird sie für die Ausstattung der Leipziger Inszenierung von Dietmar Daths „Maschinenwinter“ als beste Nachwuchskünstlerin nominiert, 2012 erfolgt eine weitere Nominierung für das Bühnenbild zu Kleists „Hermannschlacht“ am Badischen Staatstheater und 2013 für das Kostümbild zu „Salmans Kopf“ der Brüder Presnjakow am Schauspiel Stuttgart.

Zusammen mit Judith Philipp gestaltet sie als Kreativkollektiv „Cassidy and the Kid – Bureau für Gedankenräume“ die Raumoberflächen des THTR RMPE.


Mitgewirkt bei: KAPITEL 2: GARTENPFLEGE, LANDSCHAFTSBAU, EINMACHEN UND KONSERVIEREN, KAPITEL 3: BIOLOGIE, ERNÄHRUNG UND EVOLUTION, KAPITEL 4: ARCHÄOLOGIE UND GESCHICHTE, KAPITEL 5: LITERATUR, GRAMMATIK, ÄSTHETIK und KAPITEL 6: POLITIK UND REVOLUTION

Jolika Sudermann

| Regie

Jolika Sudermann, geboren 1982 in Schwäbisch Hall, ist freischaffende Choreografin und Regisseurin. Mit einem Hintergrund in klassischem Ballett und Umweltwissenschaften absolvierte sie eine Tanztheaterausbildung zum Community Performance Teacher in Hamburg und schloss 2010 ihr Studium des Physical Theatre (MIME) an der Amsterdamer Hochschule der Künste ab. Jolika lebt in Berlin, ihre Arbeit wurde bislang u.a. vom Performancenetzwerk Aerowaves, vom Het Veem Theater Amsterdam, von zeitraumexit Mannheim, der Dampfzentrale Bern, dem FFT Düsseldorf und der Tanzfabrik Berlin unterstützt. Ihre Produktionen „PULSE“, „A Talk“ und „INFANTEN“ waren in den vergangenen fünf Jahren in zahlreichen europäischen Ländern sowie in New York City zu sehen. Beim Stuttgarter Theaterpreis 2013 und 2014 gehörten sowohl „A Talk“ als auch „INFANTEN“ zu den mehrfachen Preisträgern. Jolika unterrichtet werdende Tänzer und Schauspieler an der Tanzfabrik Berlin, am Europäischen Theaterinstitut Berlin sowie Flüchtlinge im Rahmen unterschiedlicher Community Performance Projekte.


Mitgewirkt bei: INFANTEN

Aya Tarek

| Bildende Kunst
Foto: Mohaned Nour
Foto: Mohaned Nour

Aya Tarek (geb. 1989) ist Malerin und Straßenkünstlerin. Sie lebt und arbeitet in Alexandria, Ägypten. Tarek hat an einer Vielzahl von Ausstellungen und Veranstaltungen teilgenommen, darunter „CityLeaks 2013″, Köln, „White Wall“, Beirut Art Center, „Ankh -Projekt“, ITP Berlin, „Arabic Graffiti & Egyptian Street Art in Frankfurt“, Straßen von Frankfurt am Main, „Graffiti: Style / History / Experience“, Goethe Institut, „PICK 4″, Townhouse Gallery, „Shopping Malls“, Alexandria Contemporary Art Forum (ACAF), „Bytes und Pieces“, Sharjah Art Foundation. Sie war Artist in Residence u.a. bei Dakakin (Alriwag Contemporary Art Space) in Bahrain und der Artist in Resident Show (Arnaldo Pomodoro Foundation) in Italien.

Aya Tarek untersucht in ihren Arbeiten Aspekte der urbaner Kommunikation. Ihre ortsspezifischen Interventionen interagieren mit dem Stadtraum. Sie kombiniert vitale mit oft komischen Aspekten. In einfachen, direkten Bildern eröffnet sie einen kontroversen Raum und provoziert Widerspruch. Indem sie mit persönlichen Sujets in den öffentlichen Raum eindringt, wird das Verhältnis zwischen Privatem und Öffentlichem kritisch befragt.

Wandbilder, aber auch intermediale Arbeiten, die mit Sound und Video experimentieren, finden sich unter ihren Werken. Ihre künstlerischen Mittel, Formate und Methoden passt sie jeweils den Strukturen der Umgebung an. Aya Tarek ist permanent auf der Suche nach neuen Ansätzen und Möglichkeiten der Gestaltung von städtischer Kommunikation.


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Nina Tecklenburg

| Performance
Foto: Michael Bennett
Foto: Michael Bennett

Nina Tecklenburg ist Performancemacherin und Theaterwissenschaftlerin. Als Performerin, Ko-Regisseurin und Dramaturgin hat sie seit 2002 zahlreiche Projekte realisiert und mit unterschiedlichen Künstler_innen und Performancegruppen gearbeitet, u. a. mit Interrobang („Preenacting Europe“, „Callcenter Übermorgen“, „Sprachlabor Babylon“ u. a., Sophiensaele Berlin), She She Pop („Schubladen“, „Frühlingsopfer“, Hebbel am Ufer), Gob Squad („Gob Squad’s Kitchen“, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz), Lone Twin Theatre („Alice Bell“, KunstenFESTIVALdesarts/Brüssel; „DANIEL HIT BY A TRAIN“, Wiener Festwochen; „The Festival“, The Barbican/London), Baktruppen, Rabih Mroué und Till Müller-Klug.
Gemeinsam mit Till Müller-Klug ist sie Gründungsmitglied der Gruppe Interrobang, die gemeinsam mit den Sophiensaelen 2012-2014 die Förderung „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes erhielt.
Nina Tecklenburg schreibt über Theater und Performance (The Drama Review, Theatre Research International, Performance Research, u. a.). Als Theaterwissenschaftlerin arbeitete sie im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ an der Freien Universität Berlin und lehrte u. a. in Hildesheim am Institut für Medien, Theater und populäre Kultur. Ihr Buch „Performing Stories. Erzählen in Theater und Performance“ ist bei transcript erschienen.
www.interrobang-performance.com


Mitgewirkt bei: DAS THAETROFON

Theater Thikwa

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Thikwa ist ein künstlerisches Experiment mit behinderten und nichtbehinderten Künstlern. Es ist allerdings auch ein gelungenes soziales Experiment. Allen Thikwa-Produktionen gemeinsam ist die Suche nach einer Ästhetik, die sowohl die besondere Unterschiedlichkeit der teilnehmenden Personen als auch deren Gemeinsamkeiten zum Ausdruck bringt. Thikwa untersucht die künstlerischen Bereiche Schauspiel, Performance, Musik, Sprache und Tanz und deren Angrenzungen. Ihr Ziel ist es diese künstlerischen Sparten mit produktiven Fragestellungen zu konfrontieren. Alle Thikwa-Inszenierungen werden von Schauspielern mit und ohne Behinderungen gemeinsam erarbeitet und auf die Bühne gebracht. Für die einzelnen Produktionen werden jeweils externe Schauspieler, Musiker, Tänzer oder andere Künstler und Regisseure oder Choreographen engagiert. Das Theater Thikwa hat sich einen festen und weithin anerkannten Platz in der Theaterszene erarbeitet. Seit 1990 sind zahlreiche Inszenierungen, Filme, Videos und Performances entstanden, die wir auch an vielen Festivals im In- und Ausland zeigen konnten.

Thikwa-Darsteller werden für diverse Filmproduktionen und Produktionen von anderen Theatern engagiert, so z.B. im Spielfilm KROKO (Bundesfilmpreis in Silber). Seit Januar 2006 betreiben sie gemeinsam mit dem English Theatre Berlin die Spielstätte F40 in der Fidicinstraße 40 in Berlin Kreuzberg. Diese wird in diesem Jahr, mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie, zum ersten für Zuschauer und Künstler barrierefreien Theater umgebaut.
Die Theater-Werkstatt Thikwa wird in Kooperation zwischen Thikwa e.V. und der Nordberliner Werkgemeinschaft gGmbH (NBW) betrieben, sie ist Zweigwerkstatt der NBW. Gegründet wurde sie als Modellversuch 1995 – 1997, finanziert durch das Bundesministerium für Gesundheit.

Ihr Motto ist: Der Geist lässt sich nicht behindern. Da Kunst sich bekanntlich nicht behindern lässt, nutzen die 20 Beschäftigten die künstlerischen Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten in den inhaltlich aufeinander bezogenen Bereichen: Schauspiel und Tanz, Handwerk und Grafik, Malerei und Plastik.

Thikwa kommt aus dem Hebräischen und heißt: Hoffnung.

An der Rampe war das Theater Thikwa zusammen mit dem Künstlerkollektiv Monster Truck mit dem Gastspiel „Dschingis Khan. Eine Völkerschau“ im Rahmen des Projekts WAGEN. EIN ROADMOVIE zu erleben.

 


Mitgewirkt bei: DSCHINGIS KHAN

Theaterkollektiv Bureau

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theaterkollektiv bureau wurde 2010 gegründet und versteht sich als künstlerische Arbeitsgemeinschaft, die sich jenseits von hierarchischen und institutionalisierten Strukturen autonom organisiert. bureau ist als Label gedacht, das jungen Theaterschaffenden die Möglichkeit bietet, sich über Städte- und Ländergrenzen hinweg zu vernetzen.

bureau überhöht und bricht mit vermeintlichen Eigengesetzlichkeiten des Theaters und bringt diese mit Theorie, Popkultur und dokumentarischen Material in Verbindung; es hinterfragt sich, wie seine jeweiligen Kontexte, indem es sich immer wieder neu und anders zusammensetzt.

Die Verschränkung, verschiedener Medien, Genre und Gattungen entspricht dabei der bewussten Entscheidung für eine kollektive Arbeitsweise. bureau lässt reale Arbeitspraxis, politische Forderungen, Fiktion und Groteske im utopischen Raum des Theaters aufeinanderprallen.


Mitgewirkt bei: MODELLSIMULATION MIT PFAU

Justin Time

| Bildende Kunst

Justin Time ist Multimediakünstler_in, Filmemacher_in, Kurator, Steinmetzin und Linedance Instructor. Nach einer Steinmetzlehre in Duderstadt und Kassel ging er für drei Jahre auf traditionelle Wanderschaft, studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und Urban Studies am San Francisco Art Institute. 2010 erhielt er seinen Meisterschülerabschluss. Seit 2011 ist er Mitglied der filmArche, Europas erster selbstorganisierter Filmschule. Seine Arbeiten wurden ausgezeichnet mit einer Förderung des Hauptstadtkulturfonds und durch ein Stipendium in der Villa Aurora, Los Angeles.

In künstlerischen und kuratorischen Projekten unterwandert er die Sphären des „Normalen“ und untersucht gesellschaftliche Ein- und Ausschlüsse oder Zugehörigkeiten wie den Mythos des Cowboys, Unorte, Mobbing und das Phänomen flüchtiger Architektur, wie in seinem aktuellen Projekt Häuser jagen – ein Road Movie.

www.justintimeproductions.de
Zu Justin Time’s Blog


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Dwayne Toemere

| Performance

Dwayne Toemere ist 1980 in den Niederlanden geboren. Nach seinem Studium der Psychologie, das er 2006 abschloss, und einer dreijährigen Vorausbildung in Tanz und Theater bei der Jugendtheatergruppe Dox absolvierte Dwayne Toemere von 2007 bis 2011 das Mimestudium an der Amsterdamer Hochschule der Künste. Während des Mimestudiums begann er mit seinem Kommilitonen Yannick Greweldinger zusammenzuarbeiten, was in der Gründung der Mimetheatergruppe Botlek mündete, die seither in den Niederlanden sowie im Ausland mit unterschiedlichen Produktionen zu sehen ist. Dwayne arbeitete als Studienpraktikum mit dem Theaterensemble Golden Palace („Mannen en Vrouwen“) und mit Jolika Sudermann in der Vorstellung „PULSE“ zusammen.

Neben seiner Arbeit als freischaffender Theatermacher und Schauspieler gibt Dwayne Coachings und ist seit September 2012 als Dozent für Mimetechnik nach Étienne Decroux an der Amsterdamer Hochschule der Künste tätig.


Mitgewirkt bei: INFANTEN

Klaus Trappmann

| Film

Klaus Trappmann, geb. 1948 in Wuppertal, lebt als Filmemacher, Radioautor und Lehrer in Berlin. Er organisierte die Wanderausstellung „Wohnsitz: Nirgendwo“, die im April 1982 im Würtembergischen Kunstverein Stuttgart gezeigt wurde.

In dem Dokumentarfilm „Landstraße, Kunden, Vagabunden“ kommen 6 Teilnehmer am legendären Stuttgarter Vagabundenkongress zu Pfingsten 1929 zu Wort: die Tänzerin und Dichterin Jo Mihaly, die Maler Gerhart Bettermann, Hans Bönnighausen und Sepp Mahler, der Schriftsteller Jonny Rieger und der Buchbinder Fritz Scherer. Der erste Teil der zweistündigen Dokumentation, „Generalstreik das Leben lang“, erzählt von dem Versuch, die Vagabunden und Obdachlosen der Weltwirtschaftskrise zu politisieren. Der zweite Teil, „Könner in Lumpen“, möchte das künstlerische Potential der Landstraße zeigen.


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Anouschka Trocker

| Sound

ANOUSCHKA TROCKER, geboren 1970 in Südtirol/Italien, lebt seit 1989 in Berlin, Studium der Lateinamerikanistik und Romanistik an der FU Berlin, arbeitet seitdem mit Sound und Sprache in Film, Theater, und als Hörspielregisseurin. Sie realisierte zahlreiche Inszenierungen als Autorenproduktion und für DeutschlandradioKultur, SR2 und dem Kulturradio vom RBB. Für Primerus, dem Festival für frankophone Gegenwartsdramatik, realisiert sie seit 2012 jährlich das Live-Hörspiel in der Alten Feuerwache des Staatstheaters Saarbrücken. Fürs Theater arbeitet sie mit Adeline Rosenstein, Leyla Rabih und Jay Scheib in Deutschland, Belgien, Frankreich und den USA. Sie machte das Sounddesign für Filme von Sophie Watzlawick, Ronny Trocker und Carmen Trocker. Sie ist Mitglied von xlr-female, einer Künstlergruppe, die musikalische Performances realisiert, mit Auftritten in den Sophiensælen Berlin und im Rahmen der Musikreihe KontraKlang im Heimathafen Neukölln.

 


Mitgewirkt bei: ALKESTIS-THEOREM

Prodromos Tsinikoris

| Schauspiel

Prodromos Tsinikoris wurde 1981 in Wuppertal als Sohn griechischer Gastarbeiter geboren und ging 1999 nach Thessaloniki um an der Theaterfakultät der Aristoteles Universität zu studieren.

Von 2005 bis 2008 war er festes Ensemblemitglied des Theaters „Piramatiki Skini tis Technis“. Im Mai 2008 wurde er zum Internationalen Forum des Theatertreffens in Berlin eingeladen. Seit 2009 lebt er in Athen, wo er u.a. mit Dimiter Gotscheff, Rimini Protokoll und Stathis Livathinos zusammenarbeitete.

Außerdem arbeitete er als Chefredakteur für mehrere Folgen der Dokumentarsendung „Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen“. Zusammen mit Anestis Azas entwickelte er im Rahmen des „Athens & Epidaurus Festival“ die Reality-Theaterprojekte „Eine Bahnreise“ (2011) und „Epidaurus – eine Dokumentation“ (2012).


Mitgewirkt bei: TELEMACHOS - SHOULD I STAY OR SHOULD I GO?

Artúr van Balen

| Bildende Kunst

Artúr van Balen / Tools for Action untersucht die Schnittstelle zwischen Bildender Kunst und Aktivismus. Seine Arbeiten variieren zwischen Installationen aus Porzellan und spektakulären Interventionen mit aufblasbaren Skulpturen und zeichnen sich durch eine Spur von Ironie und Spiel aus. Er studierte Philosophie an der Universität von Amsterdam und Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin. Mit seinen Ballon-Skulpturen und Interventionen ist er auf zahlreichen Kunst-Aktivismus Festivals und Ausstellungen vertreten, wie zum Beispiel dem Steirischen Herbst Festival (2012), dem MediaImpact-Festival in Moscow (2013) und der „Disobedient Objects“ Ausstellung im Victoria und Alberts Museum in London (2014).
Für den Vagabundenkongress wird Artúr an der Produktion „Dumpster Diving“ von Rebecca Egeling mitarbeiten und selber einen interaktiven Workshop zum Bauen und Benutzen von aufblasbaren Figuren für Interventionen anbieten.
www.toolsforaction.net


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, DUMPSTER DIVING – WIR SIND VAGABUNDEN, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

Ina Vera

| Performance

Geboren 1977 in Santiago de Chile. 1998 Umzug nach Deutschland.

Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen bei Heiner Goebbels und Gerald Siegmund.

Regisseurin und Performerin; Seit 2005 bei der Performancegruppe Monster Truck, die an der Schnittstelle von Theater und Bildender Kunst arbeitet. Daneben freie Projekte als Bühnenbildnerin und Dramaturgin in Berlin und NRW. Monster Truck realisierte Projekte in der Freien Szene und am Stadttheater, u.a. am Schauspiel Düsseldorf, am Schauspiel Leipzig, an den Sophiensaelen Berlin und am Mousonturm Frankfurt und war bei zahlreichen Festivals, wie Impulse NRW, Spielart München, Heidelberger Stückemarkt und lagos_live festival zu Gast.

Von Dezember 2013 bis Juli 2015 ist sie mit Monster Truck Artist in Residence am Theater Rampe Stuttgart im Programm „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes.


Mitgewirkt bei: DISPLAY! SORTIERT EUCH! – DIE SHOW, DSCHINGIS KHAN, KAPITEL 2: GARTENPFLEGE, LANDSCHAFTSBAU, EINMACHEN UND KONSERVIEREN und WHO’S THERE (REDUX)

Akseli Virtanen

| Regie

Akseli Virtanen ist Theoretiker auf dem Gebiet der Volkswirtschaft, unterrichtet an der School of Business der Aalto University in Helsinki, ist Mitbegründer des „Robin Hood Asset Management Cooperative” und Forschungsdirektor der „Future Art Base“.
Zur Zeit arbeitet er an verschiedenen Experimenten zu künftigen sozialen, ökonomischen und politischen Formen, u.a. „Robin Hood“, ein kooperatives Investment des Prekariats, „Kafkamachine“, ein Filmprojekt über utopische/unmögliche Gesellschaften/Gemeinden, basierend auf einem Manuskript von Félix Guattari, und die Buchserie „n-1“, welche die Organisation von Heterogenität untersucht. Er ist der Autor von „Arbitrary Power” und „Critique of Biopolitical Economy”, sowie der Herausgeber von „n-1” (zusammen mit Peter Pal Pelbart).


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, HERBERGSSALON, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ..., POWER AT THE END OF THE ECONOMY. A „N-1“ SEMINAR, ROBIN HOOD ASSET MANAGEMENT COOPERATIVE und VAGABUNDENKONGRESS

Andreas Vogel

| Musik
Foto: Privat
Foto: Privat

Geboren 1969 in Schwäbisch Hall. Seit 1989 Diskjockey und Veranstalter. Von 1999-2005 zusammen mit André Herzer Betreiber des Clubs Hi in Stuttgart, u.a. auch Spielstätte des Schauspiels Stuttgart. Ab 2000 Konzeption und Organisation der Popkulturreihe MONTAGEREIHE.

Arbeiten als Autor: U.a. Performances 2003 „Das Fernsehen bist Du“, 2005 „Labor zur Erforschung menschlicher Freiheit“, beide mit Uwe Kassai. 2007 Libretto „zeitoper III – Vereinigte Hüttenwerke: U-Musik. Bunker“, Staatsoper Stuttgart. Im gleichen Jahr Mitarbeit am Interimskulturprojekt „Roundabout“, Organisation von Kunst und Kultur in den ehemaligen Räumen des Stuttgarter Matthaes-Verlagsgebäudes.

Seit 2009 Entwicklung, Produktion und Moderation der Reihe UWE SCHENK TRIFFT …. In der Fernsehshow ohne Sendetermin werden Musiker und Komponisten abseits des Mainstreams vorgestellt. Nach den Stationen im Club Tonstudio (Season 1) und dem Schauspiel Stuttgart (Season 2) gastierte die Sendereihe 2011-2014 im Theater Rampe. Seit 2015 Konzeption und Umsetzung der Reihe SINGLES CLUB.

Kontakt


Mitgewirkt bei: MONTAGEREIHE, SINGLES CLUB: MAX & LAURA BRAUN, SINGLES CLUB: BRTHR, SINGLES CLUB: GÜNTER SCHLIENZ, SINGLES CLUB: LONG LOST SOULS, SINGLES CLUB: LORETTA, SINGLES CLUB: SPOKEN WORD IMPRO ORCHESTRA, SINGLES CLUB: TEXTOR, SINGLES CLUB: THE TREMOLETTES, UWE SCHENK TRIFFT... und LOOPING

Elisabeth Vogetseder

| Ausstattung

Geboren 1986, studierte Bühnengestaltung am Mozarteum Salzburg und an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Bereits während des Studiums Bühnen- und Kostümbildnerin am Mozarteum mit Regisseuren wie Christina Friedrich, Eike Gramss („12th night / was ihr wollt“), „Dido und Aneas“, „Clavigo“, u.v.m., im Landestheater Salzburg: „Der Ring. Die Nibelungen“.

Mit Jungregisseurin Johanna Wehner zahlreiche Arbeiten für die Theaterakademie München: „Reigen, ein Traumspiel“ sowie der Kurzopernabend „Warum weiß ich nicht“ auf der Biennale München 2010; weiter im Staatstheater Stuttgart „Kürzere Tage“ und „Der Goldene Drache“.

Sie ist seit 2009 als Kostümbildnerin an der Kinderoper Köln tätig, unter der Regie von Elena Tzavara: „Die Feuerrote Friederike“, „Fischer und seine Frau“, „Schneewittchen“. Arbeiten auch als Bühnenbildnerin an der Nationaloper Athen für „Il Pirata“. Einladungen zu div. Festivals, u.a. Körberstudio Hamburg mit „Clavigo“, Bayrische Theatertage 2009 mit „Ein Traumspiel“.


Mitgewirkt bei: PONYS. EINE AUFLADUNG

Melina von Gagern

| Schauspiel
Foto: Nilz Boehme.
Foto: Nilz Boehme.

Melina von Gagern ist in Arlesheim, Schweiz geboren. Umzug nach Norwegen, Umzug nach Deutschland, Allgäu. Dort Einschulung, halbjähriger Aufenthalt in Indien, Schule vorbei, gejobbt auf dem Bau, im Kinderheim, an der Kasse, auf Inventuren, im Café, als Kleiderfahrerin und in Bars. Schauspielstudium. Freischaffende Schauspielerin. 2006 bis 2008 Engagement an den Städtischen Bühnen Chemnitz, 2008 bis 2013 Engagement am Thalia Theater Halle. Seitdem wieder freischaffend.


Mitgewirkt bei: SPAM

Leopold von Verschuer

| Regie

Leopold von Verschuer war sieben Jahre im Ensemble von Roberto Ciullis Theater an der Ruhr. Seit 1993 ist er als freier Übersetzer, Regisseur, Schauspieler und Radiokünstler zwischen Deutschland, Frankreich und Portugal unterwegs. Besonders mit den postdramatischen Autoren Valère Novarina, Alvaro García de Zúniga und Kathrin Röggla verbindet ihn eine feste Arbeitsbeziehung in allen Funktionen.


Mitgewirkt bei: EUGEN UND EUGEN

Stefan Wancura

| Schauspiel
Foto: Andreas Zauner
Foto: Andreas Zauner

Geboren 1973 in Gmunden/Österreich. Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar in Wien.

Engagements in Wien, Chemnitz, Leipzig, Esslingen, Halle/Saale.
2005 bis 2008 Dozent an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.

Stefan Wancura lebt mit seiner Familie in Esslingen.


Mitgewirkt bei: DER HUND DES ALTEN MANNES

David Weber-Krebs

| Forschung
Foto: David Weber Krebs
Foto: David Weber Krebs

David Weber-Krebs is a theatre director, a film- and video-maker, as well as a performer. His work varies between intimate theatre performances and performances for stage crowds, between lectures, events for a single spectator in the public space, and films and videos. The exploration of various contexts lies at the heart of his experimental process, which questions the traditional relationship between work of art and its public. He creates situations engaging the spectator in a complex game between getting absorbed or merging with an art piece, and keeping a critical distance towards it. Be it by staging actors (ex. into the big world), a donkey (Balthazar), a minimalist sculpture (Performance, Robert Morris revisited) or a public space (Miniature), the form is reduced to its simplest expression. His stagings become a projection screen, inviting the spectator into a mode of active contemplation where meaning is not given but produced by the spectator.

His work has been produced and shown in theatres, art spaces, cultural centers and festivals including Frascati (Amsterdam), De Appel (Amsterdam), Mousonturm (Frankfurt), Sophiensaele (Berlin), Arnolfini (Bristol), De Singel (Antwerp), Tseh Dance (Moscow), Steirischer Herbst (Graz), La Villette (Paris), Panorama Festival (Rio de Janeiro), Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz (Berlin), Kampnagel (Hamburg), Stuk Kunstencentrum (Leuven) and Weltkulturen Museum (Frankfurt) …

David is collaborating on the project Miniature with Alexander Schellow since 2005 and on the project Catalog of Situations with Jan-Philipp Possmann since 2007.
David is teaching concept development at the Amsterdam School of the Arts and leading an art studio at KASK (Gent).


Mitgewirkt bei: KAPITEL 5: LITERATUR, GRAMMATIK, ÄSTHETIK

Monika Wiedemer

| Schauspiel

Geboren in Offenburg. Nach dem Abitur Studium der Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Anschließend Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar Wien. Es folgten Engagements bei den Festspielen Reichenau und vier Jahre Festengagement an den Städtischen Bühnen Heidelberg. Gastspiele am Theater an der Ruhr beim Theaterlabor 2010 sowie am Theater unterm Dach Berlin.

Seit der Spielzeit 2010/11 freie Schauspielerin in Berlin. Zuletzt spielte sie in der Musikproduktion „HELP! oder wie wir einmal fast berühmt wurden“ in den Sophiensaelen Berlin; zusammen mit theaterkollektiv bureau „Outperform Yourself – Treten Sie sich ein“ in Wien sowie als Gast am Theater Konstanz in „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“ (I. Lausund). An der Rampe wirkt sie bei „Der Hund des alten Mannes“ und der „Modellsimulation mit Pfau“ mit. Monika Wiedemer lebt als freie Schauspielerin in Berlin.


Mitgewirkt bei: DER HUND DES ALTEN MANNES, MODELLSIMULATION MIT PFAU und PONYS. EINE AUFLADUNG

Armin Wieser

| Performance

Armin Wieser ist 1955 in Österreich geboren. Er studiert Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Nach Engagements an deutschen Stadttheatern u.a. in Kiel, Nürnberg und Osnabrück erfolgt der Wechsel zum Tanztheater. Er ist Mitglied des Bremer Tanztheaters von 1986 bis 1989. 1989 gründet er die Gruppe Lubricat mit Dirk Cieslak in Bremen. Freie Arbeiten im Bereich Tanztheater und zeitgenössisches Theater in Hamburg (Kampnagel), in Amsterdam (Frascati), Frankfurt/M. (Mousonturm) und in Berlin in den Sophiensaelen, am Hebbel am Ufer und dem Maxim Gorki Theater. Zusammengearbeitet hat er u.a. mit Johannes Grebert, Dirk Cieslak, Christoph Nel, Vivienne Newport, Ruedi Häussermann, Hans Werner Kroesinger. Erste Zusammenarbeit mit Herbordt/Mohren im Jahr 2009. Seit 2000 ist er auch in TV- und Filmproduktionen zu sehen.


Mitgewirkt bei: DAS DORFFEST, DAS PUBLIKUM, DAS THEATER und DAS THEATER – SPEZIAL

Felicia Zeller

| Text

Geboren 1970 in Stuttgart, studierte sie an der Filmakademie Baden-Württemberg (Diplom 1998). Felicia Zeller schreibt Theatertexte und Prosa, außerdem ist sie Autorin und Regisseurin vieler Filme und anderer Werke auf dem Gebiet der Neuen Medien.

Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Stipendien. Auftragswerke/Preise (Auswahl): 1993 Baden-Württembergischer Jugendtheaterautorenpreis für „immer einen hund gehabt/plane crazy (1928)“. 1999/2000 war sie Hausautorin am Theater Rampe: „immer einen hund gehabt/plane crazy“, „Cafe Tassl“ (2002), „Meine Mutter war einundsiebzig und die Spätzle waren im Feuer in Haft/Tot im SuperRiesenAquarium“ (2002).

2001 „Club der Enttäuschten“ (Stadttheater Konstanz) / 2002 „Triumph der Provinz“ (Theaterhaus Jena) / 2005 „Einfach nur Erfolg“ (Theater Freiburg) / 2008 „Kaspar Häuser Meer“ (Theater Freiburg), Publikumspreis des 33. Mülheimer Dramatikerpreis für „Kaspar Häuser Meer“ / 2009 Clemens Brentano Förderpreis für Literatur der Stadt Heidelberg für „Einsam lehnen am Bekannten“ / 2010 „Der große Blöff / Entfernte Kusinen“ (Saarländisches Staatstheater), Preis des Wirtschaftsclubs für „Kaspar Häuser Meer“ / 2011 Nominierung von „Gespräche mit Astronauten“ für den 36. Mülheimer Dramatikerpreis /

2012 „X-Freunde“ (Schauspiel Frankfurt) /2013 Nominierung von „X-Freunde“ für den 38. Mülheimer Dramatikerpreis, Hermann-Sudermann-Preis für „X-Freunde“, „Die Welt von hinten wie von vorne“ hat im Oktober am Nationaltheater Mannheim, wo sie 2013 Hausautorin war.


Mitgewirkt bei: X-FREUNDE und FRAUEN UND TECHNIK

Tobias Yves Zintel

| Film
zintel.php

Tobias Yves Zintel wurde 1975 in Passau geboren. Er studierte Konzeptkunst an der Akademie der Bildenden Künste München bei Joseph Kosuth. Seine filmischen Arbeiten integrieren verschiedene Genres wie Performance, Dokumentation, Installation, Musik und Theater. In einer eigenwilligen Bildsprache kreiert er Filme, die uns groteske Szenarien, rätselhafte Aktionen und entrückte Universen vorstellen. Seine filmischen Arbeiten werden bundesweit und international gezeigt, u.a. bei Glasgow International (GB), Video Roam@Honor Fraser (USA), Doris MacCarthy Gallery (CA), RIPBM@Palais de Tokyo (FR), Städtische Galerie im Lenbachhaus (GER).
Regelmäßig arbeitet Zintel am Theater, u.a. an den Münchner Kammerspielen (Doing Identity Festival, Bunny Hill I und II, Hauptschule der Freiheit), am Theater Basel und Hebbel am Ufer Berlin. Er lebt und arbeitet in Berlin.


Mitgewirkt bei: AUF! AUF! AUF DIE LANDSTRASSE DES LEBENS!, LASST UNS VAGABUNDEN SEIN ... und VAGABUNDENKONGRESS

[ Hintergrundbild ]